Wann darf sich der Vermieter bei einer fristlosen Kündigung, Zugang zur Wohnung verschaffen?

5 Antworten

Die Aufforderung des Vermieters die Wohnung spätestens bis 5.2.14 zu räumen bedeutet noch nicht, dass der Vermieter die ehemalige Mietsache nach dem 5.2.14 betreten darf. Erst nach Übergabe der Mietsache oder Aufgabe des Besitzes kann der Vermieter sein Eigentum betreten.

Ab dem 5. Februar. Der Mieter muss ja immerhin Zeit bekommen, siene Wohnung leer zu räumen, daher der Termin. Wenn er dem Vermieter eher anzeigt, dass die Wohnung geräumt ist, darf der Vermieter auch ab dann. Oder sonst nach Absprache.

Es ist der gekündigte Mieter am 5.2.14 nicht mit Sicherheit ausgezogen.

Ab dem 5. Februar

Wenn überhaupt ab dem 6.2., wenn der Mieter am 5. ausgezogen ist.

@anitari

Wenn die Wohnung "bis zum 5. 2. " zu räumen ist, ist das das Datum, an dem er raus sein sollte. (bis zum 1. 3. bedeutet ja auch: am 28. 2., wenn nicht "einschließlich" dabei steht.)

Er darf da erst einmal gar nicht rein. Und selbst wenn die Wohnung zum gesetzten Termin nicht geräumt ist, geht das nicht - auch nicht mit Polizei. Dann muss er erst einmal eine Räumungsklage anstrengen. Wenn dieser dann stattgegeben wird und alles durch ist, dann darf der Gerichtsvollzieher notfalls die Wohnung zwangsräumen lassen. Ab diesem Moment "gehört" sie wieder dem Vermieter.

Genau so ist es.

Der VM darf, solange der Mieter dort noch wohnt, die Wohnung ohne dessen Erlaubnis gar nicht betreten. Erst dann, wenn die Wohnung geräumt und die Mietsache an den VM übergeben wurde!

Der Vermieter darf nach erfolgter Schlüssel- und Wohnungsübergabe in die Wohnung. Falls der Mieter die Wohnung nicht bis spät. 5.2. übergeben hat, muß der Vermieter eine Räumungsklage erheben und die Wohnung dann mit einem Urteil räumen lassen. Allerdings verteuert das die Angelegenheit durch Gerichts- und Anwalts-, sowie Gerichtsvollzieherkosten erheblich.

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