Wäre es gut, wenn es keine Zinsen mehr gibt?

Das Ergebnis basiert auf 14 Abstimmungen

Nein, wäre nicht gut, weil... 64%
Teils teils, weil... 14%
Wäre auf jeden Fall gut, weil... 14%
In gewisser Hinsicht wäre es gut, aber... 7%

5 Antworten

Nein, wäre nicht gut, weil...

Das kann nicht funktionieren, denn ohne Zinsen würden die Banken nicht mehr funktionieren, und das wiederum wäre für alle Beteiligten nachteilig (keine Sparzinsen mehr, keine Geldsicherung, man hätte Bargeld zuhause, etc.).

Die (Kredit-) Zinsen werden von den Banken benötigt, denn deren Betrieb kostet ja auch (Gebäude, Personalkosten usw.).

Logischerweise müssen dazu die Kreditzinsen etwas höher sein als die Sparzinsen.

Die Europäische Zentralbank legt den Leitzins fest. Der Leitzins ist die Grundlage für alle Bankgeschäfte und wird an die Kunden, sowohl Kreditnehmer als auch Anleger, weitergereicht. Die Zinsen sind jetzt schon lange im Keller,zum Jubel der Kreditnehmer und zur Plage der Anleger. Der Leitzins der EZB ist auch immer ein Konjunktur Spiegel. In der Krise wird der Zins niedrig gehalten. Die Unternehmer können sich billig Geld pumpen und investieren. Dadurch soll die Konjunktur wieder anspringen. In einer Hochkonjunktur Phase wird der Leitzins angehoben, wodurch Geld pumpen wesentlich teurer wird. Nur seriöse und gesunde Unternehmen können da mitgehen. Halunken und Geschäftemacher, die den schnellen Euro machen wollen, kommen nicht an Kapital. Anderenfalls wäre das neue Konjunktürchen gleich wieder im Eimer.

Fazit: Das System funktioniert nur mit Zinsen. Ohne Zinsen würde das Kapital frei drehen und niemand könnte es bremsen.

Teils teils, weil...

Hei, NicoFFFan, gut, wenn du Geld brauchst und es dir leihen musst bei der Bank; schlecht, wenn du dort dein Geld anlegst, z.B. auf dem Sparkonto und wie zur Zeit nichts dafür bekommst, sondern der Wert deiner Einlage dank Inflation noch sinkt. woll? Grüße!

Teils teils, weil...

Zinsen sind eine Umlaufsicherung. Sie bewirken, dass Menschen mit überschüssigem Geld, ihre Kohle zurück in den Umlauf geben, indem sie das Geld verleihen bzw. anlegen. Der Zins lockt das Geld in den Wirtschaftskreislauf.

Ohne Zins würde alles überflüssige Geld gehortet und die Wirtschaft käme immer mehr ins stocken.

Da aber der Zins nicht gut ist, weil er die Ungleichheit vorantreibt, ließe sich auch eine andere Umlaufsicherung denken. Nämlich eine kleine Gebühr auf flüssiges Geld. Diese sogenannte Umlaufsicherungsgebühr lockt nun nicht mehr, sondern schiebt das Geld zurück in den Wirtschaftskreislauf. So wird jeder, der gerade zuviel flüssiges Geld hat, bestrebt sein, entweder das Geld auszugeben oder anzulegen, um der Gebühr zu entgehen. Der Vorteil von dem Ganzen wäre, dass die heimliche Umverteilung von "Fleißig" nach "Reich" gestoppt und so die Wirtschaft gerechter würde.

https://youtu.be/lS0fgaktHMs

Haben die 3F in Deinem Nick etwas damit zu tun?

@NewKemroy

Danke für Dein Interesse bezüglich meines User-Namens. Die 3F in meinem Nick haben allerdings eine ganz andere Bedeutung. Du hast vielleicht schon mal von der Videospielserie Final Fantasy gehört. Bin Fan von dieser Serie. FF wie Final Fantasy und dan noch das dritte F, was zu Fan gehört.

Übrigens danke für Deine Top-Antwort.

Nein, wäre nicht gut, weil...

Nicht gut. Denn niemand würde mehr Geld verleihen, wenn er sich davon nicht einen mehrwert versprechen würde, sodass viele Leute sich Großinvestitionen wie z.b. ein Haus nicht mehr leisten könnten.

Die heute bauen bekommen das Geld von denen die morgen bauen. Es wäre letztendliche eine win win Situation.

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