Während der Umschulung Bandscheibenvorfall bekommen was tun?

2 Antworten

Hallo ich mache zurzeit eine Umschulung zur Einzelhandelskauffrau.In einem halben Jahr bin ich fertig im August. Jetzt habe ich vor einem Monat ca einen Bandscheibenvorfall mit 29 erlitten.

Es gibt unterschiedliche Auswirkungen von BSV, manche  sind stärker man weniger stark ausgeprägt, bzw. haben mehr oder weniger Auswirkungen.

Die Frage ist, wie sehr schränkt Dich der BSV ein?

Ich hatte einen BSV im Halswirbelbereich und man hat mir eine Umschulung zum Bürokaufmann bezahlt.

Grundsätzlich gilt: Man kann ich jedem Beruf einen BSV bekommen.

In einem kaufmännischem Beruf  gibt manchmal leichte aber auch schere Tätigkeiten.

Auch eine sitzende Tätigkeit kann einen BSV auslösen.

Ich habe Angst mit dem Arbeitsamt darüber zu reden.Ich weiss nicht ob es Konsequenzen gibt wenn ich es mitteile.

Du solltest das mitteilen, denn es hat eher Vorteile für Dich, z.B. das man sich später bei Firmen mit bestimmten schweren Tätigkeiten nicht bewerben muss.

Die Frage ist ob ich noch irgendwie umswitchen kann zb zur Bürokauffrau oder ä.Im Einzelhandel ist es wohl nicht mehr so sinnvoll für mich. Andere Frage wäre kann ich mich als Einzelhandelskauffrau noch im anderen Kaufmänischen Bereich bewerben?

Deswegen solltest Du mit dem Kostenträger reden, möglicherweise kannst Du umswitchen  aber musst keine kompletten zwei Jahre machen.

MfG

Du bist doch deshalb nicht berufsunfähig! Der Bandscheibenvorfall wird medizinisch behandelt und du kannst dann ganz normal weiter arbeiten.

Das weiss ich auch.Ich möchte gerne ein Antwort auf meine Frage.Gruss

@86Jennifer

Du hättest dem Arbeitsamt gegenüber gar keinen Grund, in eine andere Umschulung umzusteigen.

@dafee01

Das sehe ich anders!

Einzelhandelskaufleute haben oft eine überwiegend stehende Tätigkeit auszuführen. Ich kann mir vorstellen, dass dies für diese Art der Vorschädigung des Knochen-/Weichteilapparates nicht förderlich ist.

Ich rate der Fragestellerin daher, diesen Aspekt noch einmal genauestens mit ihren behandelnden Ärzten (ggf. zusätzlich auch noch mit anderen Institutionen, wie Krankenkasse, Berufsgenossenschaft, Sozialversicherungsträger etc.) zu diskutieren.

Eine weitergehende Prognose kann man hier deshalb nicht abgeben, weil wir die genaue medizinische Diagnose nicht kennen.

Vom Grundsatz her würde ich jedoch dazu tendieren, Richtung Büro(kommunikation) zu gehen, weil da die Bedingungen für eine wechselnde Tätigkeit zwischen Sitzen, Stehen, Bewegen wesentlich besser sind.

Sorge vor dem Kostenträger der jetzigen Maßnahme braucht sie indess nicht zu haben - es geht darum, für ihre langjährige berufliche Zukunft die optimale Lösung zu finden.

Natürlich könnte sie sich als Einzelhandelskauffrau auch in anderen kaufmännischen Berufen bewerben, aber das halte ich nicht für optimal, denn es ist leider so, dass man aus der Schublade, in der man steckt, schlecht herauskommt.

Du bist doch deshalb nicht berufsunfähig! 

In jedem Berufszweig kann man so einen Bandscheibenvorfall bekommen, aber es kann sein, das ,am bestimmte Tätigkeiten nicht ausüben soll und es kann daher schon eine Berufsunfähigkeit geben; aber man kann arbeitsfähig sein.

Der Bandscheibenvorfall wird medizinisch behandelt 

Nicht immer hilft das und manchmal hilft sogar eine OP nix.

Ich habe seit meinem 26 Lebensjahr mehre BSV im Hals- und Lendenwirbelbereich

und du kannst dann ganz normal weiter arbeiten.

Hab ich auch gedacht, mich so verhalten und dadurch zweimal wieder einen Bandscheibenvorfall bekommen.

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