Vorteil Kreditkarten für Händler?

4 Antworten

Dass der Händler einen Vorteil hat, glaube ich weniger. Die Gebühren, die er dafür abgeben muss, sind bei Kreditkarten deutlich höher als bei der EC-Karte. Vermutlich wird es angeboten, dass man ein breites Spektrum abdeckt und den Kunden zufrieden stellen kann, nicht, weil der Händler davon einen Riesenvorteil hat.

eine kreditkartenzahlung bedeutet für den händler sicherheit. es geht sofort eine anfrage raus, und entweder wird die zahlung genehmigt oder abgelehnt. ist sie genehmigt hat er ein anrecht das geld auch abzubuchen, selbst wenn danach die sintflut einbricht. nicht umsonst nutzen das vor allem autovermietungen und hotels aus. da kommt nicht selten wochen später nochmal eine nachbelastung für irgendwelche extra kosten von denen man nichts weiß. können die halt machen, da man einmal seine kreditkartendaten angegeben hat.

abgesehen davon ist es auch für ausländer ein gängiges zahlungsmittel, was die meisten mit sich führen. euro hat nicht jeder, der zu besuch ist. aber ne kreditkarte schon eher. es gibt also keinen ärger mit fremdwährungen.

außerdem muss der händler keine bar-einnahmen zur bank schaffen, sondern kann alles bequem abrechnen.

giro-karten funktionieren ja auch per lastschrift. wenn der kunde zahlt kann noch alles ok sein. aber wenn der händler dann das geld verbuchen möchte gibts auf einmal das konto nicht mehr und er kann seinem geld mit inkasso büros nachlaufen. das passiert bei kreditkarten nicht.

Wie willst du denn mit EC-Karte online zahlen? Dann bräuchtest du ja ein Lesegerät. Und wenn du einfach deine Kontonummer angeben würdest und der Händler per Lastschrift einzieht, könnte er am Ende auf seinen Kosten sitzenbleiben. Bei Kreditkarte sieht er sofort, ob die Zahlung akzeptiert wird oder du eigentlich pleite bist... ;)

Sonst gibt's ja alternativ meist noch Paypal oder Sofortüberweisung...

Eine 'ec-Karte' gibt es schon lange nicht mehr.

Der Vorteil der Kreditkarte liegt auf der Hand. Der Händler hat sein Geld sicher.

"Eine 'ec-Karte' gibt es schon lange nicht mehr." - wie heißt die denn jetzt dann richtig? Maestro-Karte?

@Schwarzlicht42

Es sind halt Debitkarten.
EC stand früher für Eurocheque, aber mit Scheck zahlt ja wohl niemand mehr. Später stand EC dann für Electronic Cash, aber auch das ist vorbei. Mittlerweile sind es halt Karten. Man sagt aber wohl noch ec-Karte. Nur ist es eben keine mehr. Die ausgebenden Institute nennen sie Maestro oder V-Pay. Im Ausland versteht unter EC jedenfalls niemand etwas.

@Branntwein

"EC stand früher für Eurocheque, aber mit Scheck zahlt ja wohl niemand mehr." - also beim hiesigen Finanzamt hängt noch ein Briefkasten für Scheckeinwurf - ob den jemand nutzt kann ich allerdings nicht sagen... :D

"Im Ausland versteht unter EC jedenfalls niemand etwas." - ja das weiß ich noch von meinen letzten Besuchen auf Übersee - aber ich hörte, dass das Maestro-System angeblich nun auch im nichteuropäischen Ausland, wie z.B. in den USA funktionieren soll? Naja ich habe momentan eh nur eine Krditkarte. Einzig und allein am Fahrscheinautomaten im Bus könnte ich tatsächlich eine "Maestro oder V-Pay Karte gebrauchen... :D

@Schwarzlicht42

Maestro funktioniert in den USA. Sowohl am Geldautomaten als auch an den Kassen. Ist aber eher zu teuer für den vereinzelten Einsatz.
V-Pay funktioniert auch, aber nicht zuverlässig.

@Branntwein

Na immerhin - vor 20 Jahren mit EC-Karte wäre man in den USA schlicht und ergreifend verhungert... :D Aber wer weit reist, sollte lieber ne Kreditkarte nehmen - die sind ja auch besser versichert, wenn man sie verliert oder geklaut werden.

Danke für die Infos jedenfalls! :)

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