Vorläufiger Ausweis sicher?

2 Antworten

Ja, den kannst Du gleich mitnehmen (kostet 10 Euro extra) und man wird ihn Dir nur verweigern, wenn Dein alter Ausweis noch gültig ist - wenn überhaupt. Ist ja Dein Geld. Ein biometrisches Passbild und 22,80 € (wenn Du über 24 Jahre alt bist, kostet der Perso 28,80 €) solltest Du dabei haben, außerdem deinen bisherigen Ausweis, auch wenn er schon abgelaufen sein sollte.

Falls Dein alter Ausweis noch nicht abgelaufen ist, brauchst Du keinen Vorläufigen. Solltest Du gleichzeitig noch einen gültigen Reisepass besitzen, reicht der auch aus. In Deutschland ist es Pflicht, ein gültiges Personaldokument zu besitzen, nicht, es ständig dabei zu haben. Nötig ist es nur zum Grenzübertritt. Im Inland genügt beim Fahrzeugführer auch der Führerschein. Also ist zu überlegen, ab sich der finanzielle Aufwand für den Vorläufigen lohnt. Strafbewehrt Ordnungswidrig wird die Ausweislosigkeit, glaube ich, erst nach 4 Wochen(25€). Musst Du dort erfragen. Vielleicht ist der neue Ausweis schon eher da. Foto ist klar, auch für den neuen Ausweis, nicht im Automaten machen, da die Fotos gewissen Standards entsprechen müssen. Was Du mitbringen musst, ist verschieden, auf dem Dorf, wenn man Dich kennt einfacher, aber i.d.R. alten Ausweis, Geburtsurkunde (Buch der Familie). Kostet um die 28 € und ist i.d.R. beim Stellen des Antrages zu entrichten. Adresse kann man ohne Nachweis angeben, Meldebestätigung ist von Vorteil. Bedingungen wurden auch immer wieder mal verschärft, weil es jemandem gelungen ist, mit einem verfälschten geklauten vorläufigen PA einen RICHTIGEN zu beantragen und zu bekommen. Verweigern können sie es nur, wenn Dein alter noch gültig ist. Es ist nicht gestattet zwei BPA zu besitzen.

"Adresse kann man ohne Nachweis angeben, Meldebestätigung ist von Vorteil." --> Nein! Der Perso wird aus den Meldedaten erstellt. Man braucht daher keinen Nachweis. Wäre ja doppelt gemoppelt.

@butz1510

Bei ofW - ohne festen Wohnsitz- werden von den Betroffenen oft Adressen von "Kumpels" und Eltern angegeben, die oft nur einen festen Wohnsitz vortäuschen und in der Regel nicht mal dazu taugen, Post zuzustellen. Selbst wenn diese Angabe in das Melderegister eingetragen wird, ist sie von vornherein falsch. Daher ist ein Nachweis, kann auch der Mietvertrag sein, hilfreich. Hin und wieder kommt es vor, das man wissen muss, wo die tatsächliche Erreichbarkeit ist, bzw. dass es keine gibt.

@blepo1981

Wir sprechen doch gar nicht über ofW-Personen. Außerdem kann jeder mittlerweile eine Adresse angeben, die er nicht hat (z.B. beim Zu- oder Umzug), da man die Mietverträge gar nicht mehr verlangen darf. Er muss halt damit rechnen, dass er jederzeit ohne sein Wissen "von Amts wegen" auch wieder nach "unbekannt" abgemeldet werden kann oder ihn der (bis dahin unwissende) Hauseigentümer abmeldet. Ich möchte nicht wissen, wie viele Leute falsch angemeldet sind.

@butz1510

. Habe schon darüber geredet (geschrieben) Und habe auch gewusst warum. Ist nämlich nicht nur nachteilig für jemanden der z.B.wegen Behördenpost den Betreffenden sucht, sondern auch für denjenigen, der nicht erreicht wird, er kann z.B. bei fehlender Reaktion auf Mahnungen, Vorladungen usw. schneller hinter schwedischen Gardinen landen, als es nötig wäre. Alles was weiter unten kommt, sind Auszüge aus einem Ratgeber für Leute welche ihren Wohnsitz gewechselt haben.
. ---- Hierfür bleibt Ihnen in der Regel lediglich eine Woche Zeit, in einigen Gemeinden auch zwei. Versäumen Sie diese Frist, kann ein Ordnungsgeld von bis zu 500 EUR verhängt werden. Solch drastische Strafen dürften allerdings nur im Extremfall anfallen. Bei einer Überschreitung der Meldefrist von wenigen Tagen oder Wochen zeigen sich die Mitarbeiter im Einwohnermeldeamt meist recht kulant und belassen es bei einer Ermahnung oder allenfalls bei einer geringeren Strafgebühr von 10 bis 30 Euro.

Die Ummeldung hat in den meisten Meldeämtern durch persönliche Vorsprache zu erfolgen, da gleichzeitig die neue Anschrift im Personalausweis eingetragen wird.

Zum Ummelden beim Einwohnermeldeamt benötigen Sie: Personalausweise bzw. Reisepässe aller umzumeldenden Personen. Es ist auch ausreichend, wenn ein volljähriges Mitglied der Familie mit sämtlichen Ausweisen der meldepflichtigen Personen erscheint. ggf. Einzugsbestätigung des Wohnungsgebers oder Mietvertrag bzw. Kaufvertrag ggf. schriftliche Vollmacht und Personalausweis/Pass der bevollmächtigten Person sofern Sie Kfz-Halter sind: ggf. Fahrzeugschein und -brief bzw. Zulassungsbescheinigung Teil 1 und 2 (viele Einwohnermeldeämter bieten an, die Anschriftenänderung in den Fahrzeugpapieren direkt vorzunehmen. Somit sparen Sie sich den Gang zur Kfz-Zulassungsstelle).

@blepo1981

Schön. Und auch richtig. Hat aber mit der Frage so gar nichts zu tun.

@butz1510

Nein, aber mit Deinem ersten Kommentar!

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