Vorladung wegen Diebstahl bei der Arbeit - Rechtschutz??

11 Antworten

keine Rechtsschutzversicherung deckt Straftaten ab.

Und offenbar gehts ja nicht um Arbeitsrecht (Kündigung) sondern ein normales Strafverfahren. Und erst mal scheint mir ja keine Anklage erhoben, sondern nur Ermittlungen und Vernehmung von Verdächtigen. Ein Verfahren wird eröffnet, wenn sich der Verdacht erhärtet ... Verurteilt wird man, wenn die Tat eindeutig bewiesen ist. 

Entweder du bist wirklich unschuldig, dann wirst du freigesprochen und die Landeskasse erstattet dir auch die Kosten des Verteidigers. Wenn das so ist, kannst du ja ganz beruhigt die Sache auf dich zukommen lassen. 

oder verschweigst du etwas ? Handykarten lassen sich orten, Handies beschlagnahmen und die Nutzung nachverfolgen, irgendeinen Verdachtsgrund wird es ja wohl geben ? 

Okay dann bin ich ja beruhigt. Nein Quatsch es geht um Karten die im Endeffekt wertlos sind da sie nicht kassiert wurden.

wenn in deiner Rechtsschutzversicherung kein Strafrechtsschutz mitversichert ist, musst du die Anwaltskosten selbst zahlen.

Normaler weise sollte man immer zuerst seinen Rechtsschutzversicherer anrufen und sich eine Deckungszusage geben lassen.

Nun meine Frage- ist so etwas nicht über die Berufsrechtschutz abgedeckt?

Nein das ist Strafrechtsschutz (spezial oder plus) und diese Deckung haben viele Versicherer nicht im Angebot, zumindest nicht wenn einem Vorsatz vorgeworfen wird und wenn doch ist dies ein separater Baustein und nicht Bestandteil von Privat, Beruf oder Verkehr.

Bei einer Verurteilung würde die Versicherung sogar noch die Kosten erstattet verlangen, vorsätzliche Handlungen sind grundsätzlich nicht versichert.

Also mach mal 700,- € locker.

Diebstahl wäre natürlich immer eine Vorsatzhandlung. Man kann nicht unabsichtlich stehlen.

soweit ich das sehe, ist das eigentlich eine Arbeits-Rechtsschutz-Sache. Du bist zwar beschuldigt, aber offensichtlich unschuldig.

So müßte man wie in jedem guten Staat auch erst einmal die Schuld nachweisen. Das ist ja quasi eine Kündigungsschutzklage, weil eine fristlose Kündigung wegen Diebstahls im Raum steht.

Sonst würde ich den Arbeitgeber wegen Verleumdung verklagen. So gibt es öfters Vorwürfe, damit man den Arbeitnehmer schnell los wird.

Arbeitsrecht. 

Da gibt es auch die "Verdachtskündigung". Diese wird auch ausgesprochen, wenn das "Vertrauen erschüttert" ist.

 In diesem Rechtsstreit bekäme er auch eine Deckungszusage

Strafrechtschutz ist nicht automatisch in der Rechtschutzversicherung eingeschlossen. Dies muß, wenn überhaupt im Angebot, zusätzlich versichert werden. Meist sind auch "nur" Vergehen versichert, Vorwürfe wegen Verbrechen nicht.

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