vorfahrt genommen worden, unfall gebaut.

12 Antworten

Wenn die Einschätzung der Polizei richtig ist, dann bekommst du deinen kompletten Schaden erstattet.

Da es aber immer wieder bezüglich einer Teilschuld zu Meinungsverschiedenheiten kommt, empfehle ich dir dringend direklt einen Fachanwalt für Verkehrsrecht einzuschalten.

Bezüglich des Schadens an deinem Auto hast du das Recht dieses von einem unabhängigen Kfz-Sachverständigen deiner Wahl besichtigen zu lassen und das Schadensgutachten erstatten zu lassen. Die gegnerische Versicherung hat kein generelles Besichtigungsrecht. Die dadurch entstehenden Kosten gehören zum Schaden und sind von der gegnerischen Versicherung zu erstatten. Wenn du dem Sachverständigen eine Abtretung in Höhe des Gutachenhonorares unterschreibst, dann kann er direkt (ggf. über deinen Anwalt) mit der gegnerischen Versicherung abrechnen. Somit brauchst du hier nicht in Vorkasse treten. Ich handhabe das bei meinen Kunden grundsätzlich so, ohne Vorkasse.

Bei einem wirtschaftlichen Totalschaden mit Reparaturkosten über 130 % vom Wiederbeschaffungswert erhälst du von der Versicherung den Wiederbeschaffungswert abzüglich dem Restwert und von dem im Gutachten genannten Restwertaufkäufer den Restwert in bar bei Abholung des Fahrzeugs. Somit steht dir im Endeffekt der Wiederbeschaffungswert zur Neuanschaffung eines Ersatzfahrzeugs zur Verfügung. Zusätzlich sind natürlcih noch etliche andere Positonen bezüglich des Personenschadens und Arbeitsausfalls zu berücksichtigen. Auch dazu ist anwaltliche Hilfe erforderlich.

Ich denke mal, dass ein Gutachter die Situation überprüfen wird. Solltest du schuldlos sein, wenn du die Geschwindigkeit an die Witterungs und Sichtverhältnisse angepasst hast, und keine Chance mehr hattest zum stehen zu kommen, wirst du vielleicht noch eine Aussage machen. Damit sollte die Sache dann geklärt sein.

Gruß

Wenn die Polizei festgestellt hat, dass du keine Schuld hast, kommt da normalerweise nicht mehr viel. Da es aber zu Personenschäden gekommen ist, ermittelt auf jeden Fall die Staatsanwaltschaft. Diese könnte auch zu einem anderen Ergebnis führen.

Wenn 100 km/h erlaubt sind, ist das ja die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Das heißt noch lange nicht dass du dort IMMER 100 km/h fahren darfst

Womit @ ceed zu rechnen hat ist doch klar : langes Taktieren der gegnerischen Versicherung . Ersatzwagen erst nehmen wenn das freigegeben ist von der Vers. . Die eigene Versicherung um Beistand veranlassen, oft kümmert sich die dann eventuell um Fall-bezogenen Rechtschutz .

Hallo, wenn eindeutig festgestellt wurde, dass du keine Schuld an dem Unfall hattest, dann musst du erstmal mit keinen Kosten rechnen, die Versicherung trägt deine Kosten. Wenn du eine Rechtsschutzversicherung hast, ist nun aber ein guter Zeitpunkt diese auch zu nutzen. Meinem Freund ist damals etwas ähnliches passiert. Sein Anwalt konnte noch Schmerzensgeld rausholen. Der Anwalt hat sich für ihn in dem Sinne auch bezahlt gemacht, dass die Unfallverursacherin von ihm auch noch Schmerzensgeld gefordert hat (ihr ist aber gar nix passiert). Vor Gericht hat sein Anwalt die Gute aber dann wieder zur Vernunft gebracht.

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