Vorfälligkeitsentschädigung Hauskauf

2 Antworten

Nattürlich trägt solche Kosten der Verkäufer als Schuldner, der regelmäßig gemäß Vereinbarung im Kaufvertrag die mit der Freistellung des Grundbesitzes verbundenen Kosten trägt, während der Käufer für die mit der Durchführung des Kaufvertrages verbundenen Kosten und die Grunderwerbsteuer zu tragen hat. Vermutlich haben Sie im Kaufvertrag vereinbart, dass Sie unmittelbar berechtigt sind, die Forderungen der Bank, Restdarlehen incl. Zinsen und Vorfälligkeitsentschädigung, aus dem vereinbarten Kaufpreis abzulösen und nur den darüber hinaus verbleibenden Kaufpreisanteil auf das im Vertrag genannte Konto des Verkäufers zu zahlen. So können Sie auch sicher sein, dass alle Zahlungsvpfilchtungen aus dem Kaufvertrag durch Sie kontrolliert werden und Sie danach auch im Grundbsuch als Eigentümer eingetragen werden können. Man wählt diesen Weg aus Kostengründen, da man so die kostenträchtige Einbindung eines Notaranderkontos einspart. Lesen Sie einfach mal Ihren Kaufvertag aufmerksam durch und achten Sie darauf, dass Sie in der Summe wohlverteilt nicht mehr als den vereinbarten Kaufpreis gemäß der Anweisung des Notars in der Kaufpteisfälligstellung, die Ihnen vorher zugegangen sein muß, überweisen! Ohne Fälligstellung leine Zahlung und dementsprechend auch kein Verzug!

Diese Gebühren sind Sache des Verkäufers, niemals die Angelegenheit des Käufers, denn dieser hat mit der Bank keinen Kreditvertrag abgeschlossen. Hier will sich die Bank einfach bei euch bedienen, so nach dem Motto: "Jeden Tag steht ein Dummer auf!"

Die vereinbarte Kaufsumme ( mit dem Verkäufer) wird allerdings auch trotz dieser Gebühren nicht überschritten... Haben ich trotzdem anrecht, darauf dass diese Gebühren der Verkäufer trägt?

@Ankeffm

Ja klar! - die ziehen Sie wie die übrige Summe auch von dem Betrag ab, der für den Verkäufer als Restkaufpreis verbleibt! - Das alles dient nur Ihrer persönlichen Sicherheit. - Lesen Sie was dazu in Ihrem Vertrag bzw. der Fälligkeitsmitteilung des Notars steht!

@ Laredo

Völliger Unfug! Der Kaufvertrag regelt solche Dinge zum Schutz der Vertragsbeteiligten und dient keinesfalls irgendwelchem Gaunereien einer Bank!

@schelm1

Natürlich kann man solche Dinge im Kaufvertrag regeln, es ist aber sicherlich noch viel größerer Unfug deinerseits, hier zu behaupten, du würdest den Kaufvertrag kennen. Dein Beruf Hellseher oder Banker? Egal, auch bei erstem Beruf freut sich evtl. dein Arbeitgeber, sofern es eine Bank sein sollte. Was Banken insgesamt anbelangt, so ziehen sie die Kunden gerne über den Tisch, habe einen gerade in den Ruhestand gegangenen Banker in der Familie (40 Jahre Kreditsachbearbeiter).

@Laredo

Ich bin tatsächlich Banker mit Lehr- und zus. Studienabschluß und befasse mich beruflich seit 46 Jahren u.a. mit der Erstellung, Prüfung und Abwicklung notarieller Kaufverträge. Was Ihre berufliche Einschätzung meiner Person angeht, scheinen Sie über hellseherische Fähigkeiten zu verfügen - den Rest vermag ich jedoch mit sehr fundiertem Fachwissen meinerseits, was die richtige Beantwortung der Frage angeht, zu begründen! - Übrigens notarielle Kaufverträge sind standardmäßig nichts Geheimnisumwobenes!

Von einer Haus Kaufabsicht Rücktretren. Verkäufer gemein und Verlogen :(

Ich habe vor einiger Zeit sich für den Hauskauf entschieden. Habe auch was sympathisches kleines gefunden. Das Haus stand zu Zwangsversteigerung der Verkeufer hat aber die Versteigerung irgendwie ungültig gemacht. Zu der Hausgeschichte die Mutter des Verkeufers verstarb und der Verkeufer konnte mit seiner Schwester sich nicht über die Erbe einigen. Also kontaktierte ich den Rechtsanwalt seiner Schwestermit einem höheren Preisvorschlag. Das war in Ordnung und sie haben mir das Haus versprochen aber mit der Voraussetzung ich kann es nicht vorher anschauen. Aber am Telephon der Verkeufer hat es schön beschrieben und die Mängel als unbedeutend beschrieben. Nun ich habe per e-mail zugestimmt. "Informell" zwei zeilen "Ich werde es ohne anzuschauen für den XXXX Preis kaufen" und habe auch den Notar kontaktiert. Der Notar hat unsererseits einen Kaufvertragsvorschlag erstellt. Die Rechtsanwältin des Verkäufers muss noch aber den bestätigen bzw. mit uns einigen und übrigens auch noch die andere Erbin für den Verkauf überzeugen...

So ich habe die Zeit benutzt und habe die Nachbarn befragt wie was und wer war da im Haus. Zwei haben gesagt das Haus hat so gut wie keinen Wert sie waren dort und alles mus neu gemacht werden und dort wohnten viele Haustiere etc. Und es steht schon seit zwei Jahren frei !!

Jetzt will ich dieses Haus nicht mehr. Oder möchte den Preis um 20 - 30% runter handeln. Ich wolte von euch wissen wie ist meine Lage? Was werde ich nun Zahlen müssen? Ich kann ja meinen Notar bezahlen aber der Verkäufer hat mich total disinformiert und schlicht gelogen und ich möchte natürlich das er auch für seine Handlungen bezahlt.

P.S Bis jetzt lief alles per -mail und ich habe noch nichts unterschrieben.

Was meint ihr wie soll ich vorgehen?

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