Von Teilzeit wechseln zu Vollzeit?

1 Antwort

Meiner Rechtsauffassung nach steht ihm zwar "moralisch" eine unbefristete Vollzeitstelle zu, jedoch nicht arbeitsrechtlich.

Er kann überlegen, ob die folgende Vorgehensweise für ihn machbar ist:

° Vorsprache bei der Personalleitung (Schilderung der obigen Sachlage). Sollte das negativ sein:

° Vorsprache beim Betriebs- bzw. Personalrat. Sollte das auch nichts bringen:

° Erstberatung bei einem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Je nach fachkompetenter Einschätzung könnte er sogar den Klageweg beschreiten.

Anm.: Darüber wäre der Arbeitgeber sicher nicht erfreut, und könnte ihm evtl. bei der Fortführung seiner Tätigkeit Schwierigkeiten bereiten.

Er kann aber auch die jetzige Situation stillschweigend dulden, oder sich gleich etwas Anderes suchen.

Ich wünsche ihm die Fähigkeit eine weise Entscheidung zu treffen.

Vielen lieben Dank :) das hat mir geholfen

@Ehrgelz

Gerne - was er natürlich auch noch machen könnte: Sich auf seine vertragliche Verpflichtung zurückziehen und keine zusätzlichen Stunden bzw. Überstunden mehr leisten. Dann wird wohl davon auszugehen sein, dass es zu organisatorischen Engpässen kommen wird. Dadurch würde man dem Unternehmen den Ball zuspielen, und es müsste mit ihm in Verhandlung treten...

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