Vom Harzer zum Sozialamt?

5 Antworten

Sozialhilfe umfasst Leistungen für Menschen, die nicht erwerbsfähig und nicht in der Lage sind, für ihren Lebensunterhalt selbst aufzukommen.

Sozialhilfeleistungen gibt es nur, wenn weder der Betroffene selbst, noch Angehörige, noch andere Sozialversicherungsträger für dessen Bedarf aufkommen können.

Ohne Antrag gibt es da allerdings auch nichts.

wenn du dich verweigerst, wirst du garkeine leistungen mehr bekommen. das sozi ist für leute zuständig die aufgrund von krankheit nicht arbeitsfähig sind.

Genauso sieht es aus!

Aber werde ich vom Sozialamt weiterleben müssen?

Na sicher doch.

Von was denn sonst, wenn Du nicht arbeiten willst

Hartz 4 und Sozialamt ist für mich kein Unterschied... Aber schön dass du so Dankbar bist das andere für dich Arbeiten gehen.

Sozialrecht: Arbeitsunfähig ohne Grundsicherung - was tun?

Hallo. Ich habe eine Frage und versuche mich so kurz wie möglich zu halten, da es relativ kompliziert ist.

Wir (3 Personen; Mutter, Großmutter, Tochter) leben gemeinsam in einer 4 Zimmer-Mietwohnung. Wir wohnen hier seit 1973 (ich kam etwa 15 Jahre später auf die Welt). Die Rente meiner Großmutter deckt gerade so die Miete und Nebenkosten. Ich (die Tochter) stecke mitten im Studium.

Nach langer Vorgeschichte und einem Schlganfall hat der Amtsarzt der Agentur für Arbeit die Arbeitsunfähigkeit meiner Mutter festgestellt.

Im April bekommt sie das letzte Mal ALG1. Folgeleistungen vom Kreis-Job-Center stehen ihr nicht zu, da das Kreis-Job-Center nur für arbeitsfähige Personen zuständig ist. Sie wurde ans Sozialamt verwiesen.

Bereits am Telefon war die dort zuständige Sachbearbeiterin des Sozialamtes sehr unfreundlich, herablassend und genervt (nach dem Motto: "Was willst du überhaupt") , sagte, unsere Wohnung wäre für 3 Personen mit 90qm² zu groß und ihr stünden nur xx qm² zu.

Unser Problem ist nun, dass sie keinen Antrag auf Sozialhilfe bzw. Grundsicherung als Übergang, bis ihre Rente bewilligt ist, stellen möchte. Da ja alle Einkünfte und Vermögensverhältnisse der Haushaltsgemeinschaft angegeben werden müssen, könnte das ein Problem werden.

Meine Großmutter hat Vermögenswerte von rund 10000€ (Lebensversicherung), die einmal für den Zeitpunkt ihres Ablebens gedacht waren um dann ihre Bestattung zu bezahlen. Für uns wäre das wirklich hart, denn wir sind ansonsten wirklich bitterarm (so krass das klingt). Und eine ärmliche Bestattung hat meine Oma nicht verdient.

So geben wir also den Antrag auf Sozialhilfe bzw. Grundsicherung bei Erwerbsminderung für meine Mutter als Überbrückung bis zur Bewilligung ihrer Rente nicht ab, da dann die Vermögenswerte meiner Großmutter dran glauben müssten. Das wollen wir auf gar keinen Fall. Und für uns steht das Auflösen ihrer Vermögenswerte in keinem Verhältnis zu dem, was meine Mutter dann einmal bekommt.

Außerdem befürchten wir, dass das Amt uns in eine andere Wohnung verfrachten will (Umzug und Renovierung könnten wir eh nicht bezahlen), da die "freundliche" Mitarbeiterin am Telefon bereits zu meiner Mutter sagte, dass unsere Wohnung zu groß sei und ihr nur xx qm² zustehen würden.

Die Alternative wäre, dass ich mein Studium abbreche und arbeiten gehe. Da das Pensum meines Studiums keinen Nebenjob ermöglicht, müsste ich mitten im Studium aufhören.

Vielleicht hat ja jemand Tipps, Ratschläge oder so. Sind für jede wohlwollende Beratung dankbar.

...zur Frage

Nachbarin fegt mir Dreck vor die Wohnungstür und redet schlecht

Habe meine Nachbarin heute mal wieder erwischt, wie sie mir den Treppendreck vor die Wohnungstür gefegt hat. Das hat sie schon mehrmals getan, konnte es aber nie beweisen. Bis ich eines Tages mitbekommen habe, dass sie ihren Läufer hochnehmen und bei mir direkt auf den Läufer und in die Türritzen schütteln. Ich konnte es auch schnell noch per Handy aufnehmen und hatte dann konkret den Beweis für meine Vermutungen. Dieses Video habe ich bei einer Mietersprechstunde nur - ich betone nur - dem Vermieter als Beweis gezeigt und danach im Beisein des Vermieters auch wieder gelöscht). Er hat dann mit den Mietern gesprochen und ihnen Fehlverhalten vorgeworfen! Da waren sie dann ganz schon pikiert und es kam "Na dann fügen wir uns". Der alte Vermieter hat dann nur gesagt: "Sie müssen sich nicht fügen, sondern sich einfach nur dem Mietvertrag entsprechend verhalten."

Auch ich habe sie schon mehrmals angesprochen, dass ich das unverschämt finde, wenn sie mir ständig den Dreck vor die Türe fegt - da bekam ich die Antwort: "Na das ist doch normal." Also manchmal bleiben mir die Worte im Hals stecken bei solchen Antworten. Sowas habe ich in keinem anderen Mietshaus erlebt! Ich habe Hunde und bei dem jetzigen Wetter ist es verständlich, dass sie auch Dreck mit ins Haus bringen, das kann ich nicht ändern, aber ich fege und wische immer sofort bis unten (wohne 1. OG) an die Haustür hinterher, da ich mir nichts nachsagen lassen möchte. Heute hat meine Nachbarin dann im Haus zu den neuen Mietern gesagt, dass wir den ganzen Dreck mit den Hunden reinbringen und irgendwas von "Dreck unterm Läufer". Dabei war sie das.

Ich habe sofort (meine Nachbarin hat das noch mitbekommen) den Dreck auf einen kleinen Haufen gefegt und sofort bei meiner Nachbarin geklingelt und wollte sie fragen, ob sie den Dreck, den sie mir wieder vor meineTüre gefegt hat, wohl vergessen hätte. Aber sie macht dann immer nicht auf. Dann kam ihr Sohn, dem habe ich das dann gesagt, kurz später war der Haufen weg.

Beim neuen Vermieter brauche ich das Thema "Dreck vor die Türe" nicht anbringen, der wehrt gleich ab mit der Bemerkung: "Das sind zwischenmenschliche private Dinge, die gehen ihm nichts an." Also ich finde, dass so ein Verhalten einfach "Störung des Hausfriedens" ist und es dem Vermieter wohl etwas angeht, da er dafür Sorge zu tragen hat, dass so etwas nicht passiert und diesen Mietern zu erklären hat, dass so ein Verhalten nicht für ein freundliches Miteinanderwohnen im Hause beiträgt. Sehe ich das falsch oder hat mein Vermieter recht, wenn er sagt, es geht ihm nichts an?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?