Volle Erwerbsminderungsrente 2 Jahre

4 Antworten

Wenn du d ie volle Erwerbsminderungsrente erhältst, darfst du nur noch unter 3 Stunden pro Tag arbeiten können. Sollte deine Arbeitszeit zwischen 3 und 6 Stunden liegen, bekommst du nur noch die halbe Rente. Die Verdienstgrenze von 400 € gilt ZUSÄTZLICH

Aus der zu erwartenden Nachzahlung wird erst einmal das vorschüssig gezahlte AlG 2 verrechnet. Und ja selbstverständlich kannst du einen Verlängerungsantrag stellen. Das solltest du auch sofort tun, da es wieder dauern kann, bis das genehmigt wird.

so sehe ich das auch.ich bekomme erwerbsminderungsrente weil ich nicht mehr arbeiten kann.wäre froh es ginge anders rum. bekomme vom arbeitsamt noch alg2 dazu und die wollen mich nun arbeiten schicken.

Wenn im Rentenbescheid steht, dass du bis zu 400 Euro hinzuverdienen darfst, darfst du das auch.

Es gibt bei der Deutschen Rentenversicherung eine Trennung zwischen dem medizinischen Standpunkt, bei dem ärztlicherseits festgestellt wird, ob und wie viel du arbeiten kannst und dem Hinzuverdienst.

Das heißt, dass du durch einen höheren Hinzuverdienst nicht die medizinische Einschätzung veränderst, sondern nur Einfluss darauf nimmst, in welcher Höhe deine Rente gezahlt wird.

Es steht nur bei der teilweisen Erwerbsminderungsrente wegen Berufsunfähigkeit in den Informationen zum Hinzuverdienst, dass irgendeine Stundengrenze einzuhalten ist, sonst kommt es nur darauf an, wie viel du neben der Rente verdienst.

Ich empfehle dazu die passende Informationsbroschüre der Deutschen Rentenversicherung: http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/66758/publicationFile/24655/erwerbsminderungsrentner_hinzuverdienen.pdf

Ich war bei einer Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung. Mir wurde gesagt, das ich bei voller Erwerbsminderung nicht mehr als 15 Stunden pro Woche (3 Stunden täglich) arbeiten darf und ich ansonsten nur noch eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bekomme. Das würde auch während des Bezuges und bei der Beantragung einer Verlängerung gelten.

Du verneinst das jetzt. Also lügen die oder Du vertust dich da.

@fasty2003

Wenn es nur um die 400 Euro geht, stimmt das natürlich. Das würde auch nicht den Antrag auf Verlängerung beeinflussen. Abgesehen von den Stunden, wie mir erzählt wurde, die wären relevant.

@fasty2003

Es gibt keine gesetzliche Regelung, die besagt, dass man nur bis zu 15 Stunden in der Woche arbeiten darf.

Wenn man natürlich auf Dauer mehr arbeitet, kann es passieren, dass die Rentenversicherung überprüft, ob ihre medizinische Einschätzung noch richtig ist. Es kann ja auch sein, dass du auf Kosten deiner Gesundheit arbeitest.

Aber wenn du für die 400 Euro mehr als 15 Stunden arbeitest, läuft etwas falsch. Denn schon bei 15 Stunden beträgt der Stundenlohn nur 6,15 Euro brutto.

@Lissa

Na, dann frag ich mich, warum die mir das so erzählt haben. Das muss ich jetzt unbedingt genau klären. Ich glaube dir zwar, aber bin mir jetzt unsicher, weil mir das so gesagt wurde, von der deutschen Rentenversicherung.

Mich meinte ich nicht wegen den 15 Stunden für 400 Euro. Er schrieb oben Nebengewerbe, darum. Aber im Bereich Sicherheitsdienst gibt es geringere Stundenlöhne bei einigen Firmen.

Aber Danke für die Antwort.

@fasty2003

Sowohl die Beratungsstelle der Rentenversicherung als auch Lissa haben in gewisser Weise Recht.

Die Rente wegen voller Erwerbsminderung gibt es im Normalfall, wenn der Versicherte eine tägliche Leistungsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt von unter 3 Stunden hat.

Eine gesetzliche Grundlage, die die tatsächliche Beschäftigungsausübung über 3 Stunden verhindert würde, gibt es nicht. Aber die Ausübung der Beschäftigung steht evtl. im Widerspruch zum Bezug einer Rente wg. vEm. Grundsätzlich sollte beim Bezug der Rente wegen vEm nicht mehr als 3 Stunden täglich gearbeitet werden. Je nachdem, wann dem Rentenversicherungsträger die Kenntnis von der Beschäftigung hat, würde dieser entsprechende Maßnahmen ergreifen. Wenn die Rente noch nicht weitergewährt worden ist, wird der Gutachter hinsichtlich der Befähigung der Beschäftigung seine Einschätzung abgeben. Wenn der RV-Träger von der Ausübung einer solchen Tätigkeit zum späteren Zeitpunkt Kenntnis erlangt wird die Rente wahrscheinlich zunächst entzogen. Aus praktischer Sicht würde die Ausübung einer solchen Tätigkeit die medizinische Einschätzung vorerst widerlegen. Es müßten auch einige grundsätzliche Fragen in dem Zusammenhang geklärt werden, die z.B. wären: - Lag bei der Gewährung der Rente wegen vEm Wegefähigkeit vor? - Wird die Beschäftigung über 3 Std. täglich auf Kosten der Gesundheit verrichtet? - Ist die Ausübung der Beschäftigung über 3 Std. nur mithilfe einer außergewöhnlichen Willensanspannung möglich?

Würde dringend empfehlen, vor tatsächlicher Aufnahme einer Beschäftigung die Bewertung dem Rv-Träger überlassen. Darüber sollte im Vorfeld der RV-Träger informiert werden. Die könnten sich dann mit dem evtl. zukünftigen Arbeitgeber in Verbindung setzen, um das letztendlich klären zu können.

Das hängt von den Stunden ab, die Du täglich arbeiten kannst / tust. Um überhaupt Erwerbsminderungsrente zu bekommen, muss man nachweisen, das man nicht mehr als 6 Stunden täglich arbeiten kann. Für eine volle Erwerbsminderung waren es nicht mehr als 3 Stunden täglich. So ist es mir bekannt.

Wenn Du verlängerst, musst Du das angeben, wenn Du ein Nebengewerbe hast oder arbeitest. Mehr als 3 Stunden dürfen dabei nicht heraus kommen.

Besser Du recherchierst im Internet oder fragst es dir nach. Z.B. beim VDK (Sozialverband). Da bin ich auch eingetreten. Die setzen sich auch für dich ein, auch mit Anwalt wenn nötig.

Auch wenn Du noch nicht dort Mitglied bist, kannst Du dir helfen lassen und während dessen beitreten.

http://vdk.de/cgi-bin/cms.cgi?ID=de1

Beim Landesverband, der für dich zuständig ist. Über diese Seite, links Landesverbände.

Die Stundenbegrenzung gilt jetzt nicht mehr, diese Einschränkung wurde fallengelssen. In der Vergangenheit war das so, da hast du recht. Mfg

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