Viel Freizeit wenn man Jura studiert?

5 Antworten

Als Student kann man sich in einem gewissen Rahmen die Zeit recht frei einteilen. Gleichzeitig hat man aber auch nie so wirklich frei. Irgendwas ist immer vor- und nachzubereiten. Wenn man sich da doch mal frei nimmt, passiert das oft mit einem ziemlich schlechten Gewissen, weil man weiß, was man eigentlich alles noch tun müsste.

Die "Semesterferien" sind auch keine Ferien, sondern nur vorlesungsfreie Zeit. In dieser Zeit schreibt man gerade bei Jura oft Hausarbeiten, für die man stundenlang in der Bibo hocken muss. Auch Klausuren, Praktika und so weiter können in dieser Zeit anstehen.

Kaum ein Student hat eine klassische 40-Stunden-Woche, die meisten liegen mit allem drum und dran deutlich darüber - und das nicht nur bei Jura.

Das solltest du dir unbedingt vorher klar machen! Natürlich gibt es im Studium auch schöne Seiten und Zeiten, keine Frage. Die Lebensqualität als Student ist gar nicht so schlecht ;). Aber freie Zeit zum Faulenzen und Chillen, die ist in einem Studium echt nicht das, was im Fokus steht.

Übrigens, noch ein Tipp zu Jura konkret: stell dir dieses Fach wie Mathe mit Worten vor! Dass man dafür gerne und gut lesen, schreiben und reden können sollte, ist Unfug ;). Was man können muss, ist logisches Denken und sauberes Herleiten und Beweisen (nein, nicht mit Fingerabdrücken, sondern mit Definitonen, Gesetzestexten und Co.). Und man sollte bedenken, dass sich in diesem Studiengang niemand für die eigene Meinung interessiert, bevor man nicht bereits seit Jahren und Jahrzehnten super erfolgreich ist und/oder mindestens einen Doktortitel vorweisen kann ;). Jura ist kein Laberfach, sondern eine ziemlich handfeste Nummer, die klaren Regeln und Strukturen folgt - wie Mathe eben ;).

Also ich studiere seit diesem Semester Jura in Köln ! Und ich muss sagen, viel Freizeit bleibt einem da nicht. Was die Semesterferien angeht: eigentlich musst du in jeden SF irgendwas ableisten (Hausarbeiten und Praktika abwechselnd) ich zb werde jetzt im April meine erste Hausarbeit schreiben. Im Sommer geht es dann an das Anwaltspraktikum. Danach wieder Hausarbeit und anschließend Verwaltungspraktikum. Das Ding ist halt auch, dass du in 2 Jahren diese Nachweise + Klausur bringen musst. Danach, wenn du alles bestanden hast, kommst du ins Hauptstudium 5-9 Semester. Da hast du dann das Rep also die Übungen fürs Staatsexamen (übrigens auch bekannt als der Tot :D) Spaß ! Aber du solltest es dir aufjedenfall gut überlegen! Wenn du weitere Fragen hast, schreib mir !
LG  

Wenn man sein Studium in der Regelstudienzeit beendet hat, dann man nicht viel Freizeit für Halli-Galli, auch wenn die Studentenpartys dass einem vorgaukeln. Insbesondere Jura ist ein harter Studiengang mit massiv viel Lehrstoff.

jedes studium, das man ernsthaft betreibt, ist kein zuckerlecken. jura heißt auch sehr sehr viel lernen und lesen. trotzdem ist kein studium ein 12 stunden-job an 365 tagen im jahr.

stichwort: semesterferien

wenn du es durchstehst, stehen dir verschiedene wege offen. als anwältin kommt es drauf an, wie gut du dann bist und wie sich die zahl deiner klienten entwickelt.

wenn der beruf unattraktiv wäre, würden rechtsanwälte haufenweise fehlen, tun sie aber nicht.

oder gehe zum staat, werde staatsanwältin oder richterin, sicheres einkommen und gesicherte altersversorgung.

wobei auch häufig Klausuren IN den Semesterferien sind ;) Dummerweise

@Kirschkerze

verschiebe die entscheidung bis nach dem abi, offenbar bist du für eine sachliche und weitreichende wahl deines zukünftigen berufs noch nicht reif genug, wenn du auf dieser "freizeit" schiene im studium herumreitest ohne den rest des berufs zu bewerten.

Hallo.

Was du kannst es dir einteilen. Willst du aber gut oder sehr gut sein, dann freu dich auf wenig Freizeit.

Das ist hartes Brot.

Es gibt viele die gut sind in Jura und fahren Taxi.

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