Videoüberwachung/Datenschutz

2 Antworten

Aufgezeichnete Daten sind unverzüglich zu löschen, wenn sie zur Erreichung des Zwecks nicht mehr erforderlich sind oder schutzwürdige Interessen der Betroffenen einer weiteren Speicherung entgegenstehen (gem. § 35 Abs. 2 Nr. 3 BDSG - Bundesdatenschutzgesetz), was in den meisten Fällen schon spätestens nach 24 Stunden der Fall sein dürfte.

Die Grenzen sind allerdings nicht starr festgelegt; es kommt, wie häufig, immer auf den Einzelfall an.

Ja also Das Datenschutzrecht kennt strenge Vorgaben zu der Videoüberwachung... je sensibler der Bereich und erst Recht im Arbeitsverhältnis ist das nahezu nie erlaubt..

Naja und die Qualität der Bilder, Zoom und nun auch die mittlerweile übliche automatische Gesichtserkennung machen es einfacherer, eine Person sofort auf dem Bild zu erkennen. Das hat natürlich viele Vorteile.

Die Deutsche Bahn nun bald ein Test einer "intelligenten
Videoüberwachung" starten. Selbst Bewegungsabläufe des Menschen von
einem Computer sollen dann beobachtet werden.. Wenn du 2x auf Klo rennst beim Warten auf dem Zug im Bahnhof, machste dich vielleicht schon verdächtig?

Ein richtig guter Artikel dazu mit allen Vor- und Nachteilen habe ich hier gefunden:

https://www.datenschutz-notizen.de/datenschutz-bei-der-intelligenten-videoueberwachung-5017416/

Da findest du auch viel zur derzeitigen Technik und den juristischen Bedenken..

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