Vetrag Widerspruch und Widerruf der Daten in einem?

2 Antworten

Von rechtlicher Seite her kannst Du das in einem Schreiben kombinieren. Allerdings muss man da noch durchfinden. Du machst das IMHO zu komplex.

Ich würde als erstes das von der Frist her Knappstelle nehmen. Das ist der Rücktritt bzw. der Widerruf vom eigentlichen Vertrag.

Danach ohne den "Firlefanz" mit Paragraphen zum Löschen der Daten auffordern und widerspreche jeglicher Nutzung.

Bedenke übrigens, dass die meisten Daten nicht sofort gelöscht werden dürfen, da gesetzliche Aufbewahrungfristen dagegen sprechen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Danke! Ich habe den Widerspruch doppelt reingeschrieben, weil ich 2 Muster Schreiben kopiert habe und an der Stelle vergessen habe, sie zusammenzufassen.

Eine Einwilligung ist beim Vorliegen eines Vertrages oder bei der Anbahnung eines Vertrages für die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung nicht notwendig, weil sich die Rechtmäßigkeit aus Art. 6 Abs. 1 Buchst. b) ergibt. Dementsprechend sinnlos ist der Widerruf einer Einwilligung.

Widerruf den Vertrag, wenn es noch geht, aber lass den ganzen Kram bezüglich der Datenverarbeitung...

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Woher willst Du wissen, dass der OP (ggf. von ihm unbemerkt) einer weitergehende Datenverarbeitung zugestimmt hat?

@Ifm001

Ich verstehe deinen Kommentar nicht. Fakt ist es aber, dass bei einem Vertrag bzw. dessen Anbahnung keine Seite eine Einwilligung braucht, um die Daten des anderen (potentiellen)  Vertragspartners verarbeiten zu dürfen.

Muss ich meinem Arbeitskollegen meine Telefonnummer oder eine Möglichkeit geben mich zu erreichen für Notfälle wenn er mich für einen 1 Monat vertritt?

Hallo, mein Arbeitskollege hat mich gefragt wie ich im Notfall erreichbar wäre, er vertritt mich für eine längere Abwesenheit von ca. 1 Monat. Ich habe ihm gesagt dass ich ihm die Nummer nicht geben will weil ich in den vergangenen Jahren auch ohne Notfallnummer ausgekommen bin und weil man alles selbst lösen konnte und weil ich mich bei Herausgabe einer Nummer auch erreichbar halten muss was ich nicht will. Ich will einfach meine Nummer nicht hergeben. In meinem Arbeitsvertrag steht nichts direkt drin dass ich die Nummer hergeben muss, nur eventuell lässt sich aus einem § "Verpflichtung Datenschutz und Fernmeldegeheimnis; Einwilligung Datentransfer" so etwas ableiten. Ich zitiere mal den entsprechenden Absatz:

"Sie willigen mit Ihrer Unterschrift unter diesen Vertrag ein, dass zur Abwicklung des Anstellungsverhältnisses und zu Zwecken der Personaladministration Ihre personenbezogenen Daten im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen durch die Gesellschaft oder einer von ihr beauftragten Stelle erhoben, verarbeitet, gespeichert bzw. genutzt und an andere Gesellschaften im Konzern XYZ* übermittelt werden."

  • = Konzern XYZ ist der Konzern bei dem ich beschäftigt bin.

Könnt Ihr aus diesem Absatz herauslesen dass ich meinem Kollegen meine Nummer geben muss?

Ich habe ein Diensthandy, das schalte ich natürlich aus während meiner 1 Monat Abwesenheit, ich habe ja keine Rufbereitschaft.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?