Veruntreuung von Vereinsgeld

4 Antworten

Wir machen das immer so, dass bei uns das Geld an einen aus dem Vorstand überwiesen wird. Da klar ist, wie viel Geld das ist, überweist der das dann weiter an die Vereinskasse. In dem sinne wird das gemacht, um zu kontrollieren, ob auch das richtige geld ankam. bei uns ist das so, dass jedes kleine stück an geld, das fehlt sofort auffällt, da wir listen und rechnungen führen, bei denen aufgeführt wird, wie viel eingenommen wurde, und wie viel ausgegeben wurde. zudem muss der Kassenwart bei uns sich am Jahresende über jeder einzelne Auszahlung unterhalten, sprich sich mit rechnungen rechfertigen. und das vor fast dem ganzen verein. Da wir viele unterabteilung haben, wie ski, faschin, wo einiges zusammenkommt, muss das so gehandhabt werden. zudem bleibt das geld in den abteilungen, was zur übersicht besser ist. die abteilung ski weis beispielsweise, wie viel sie bei den Fahrten eingenommen und ausgegeben haben,d as heist auf deren konto muss genau der betrag sein, den sie sich errechnet haben, falls nicht, bekommt der kassenwart ärgeer:)

Das liest sich nicht schlecht, ist aber sicherlich schwierig und langwierig umzusetzen.

@orick

Da hast du recht, aber wir haben es eingeführt, haben zwei jahre gebraucht und es funktioniert super!

Da die rechnungen immer im Vereinshaus abgegeben werden und ams chjluss wird dann kontrolliert^^

Ist der Vorschlag ernst gemeint?

Ihr überweist das Geld an ein Vorstandsmitglied privat; sodass nicht nur belegt werden muss, warum der Betrag vom Vereinskonto abgeht, sondern zusätzlich noch der vermittelnde Vorständler nachweisen muss, dass es sich nicht um Einkommen, sondern nur um einen durchlaufenden Posten handelt!? Und dann stimmt der Empfänger des Geldes nicht mal mit mehr mit dem Rechnungssteller überein!?

Kontrolle ist gut, aber Verschlimmbesserungen verschlimmbessern.

Folgt lieber den Regeln "Keine Buchung ohne Beleg und kein Beleg ohne Buchung" und verifiziert die Belege lieber doppelt mit Stempel, Unterschrift und rituellem Tanz. Damit kommt man meist auch zu dem Ergebnis, dass "kein Stück Geld fehlt".

War das wirklich mal üblich, dass sich für eine einfache Überweisung zwei Leute, die bestimmt auch ein Privatleben haben, treffen mussten?

Das klingt dann doch etwas kompliziert... wenn man sich einig war, wird bestimmt auch ein OK/Stemplel/Autogramm auf dem entsprechenden Beleg reichen - und das dann auch nachträglich.

Müsste man für jede Überweisung zusammen kommen, könnten viele Vereine wohl den Betrieb einstellen... oder die Vorständler müssten alternativ ihre Familien verlassen :D

ja, lasst die pin für die TAN auf das handy eines zweiten leiten...so muss dieser sich online anmelden, die nummer eingeben, ohne das der kassierer diese sieht...

Die meisten Banken bieten Homebanking optional an, und nicht standartmäßig. Also einfach "papierbasiert" lassen.

Man könnte natürlich auch einem das chipTAN Gerät geben und dem anderen die Bankkarte, dann müssten sie immer zusammenkommen um eine Überweisung zu machen, aber das wäre schon reichlich blöde.

Das alte Verfahren war recht zeitaufwendig da 30 km zwischen beiden liegen.

@orick

Dann könnte man jedoch einwenden, dass das Homebanking praktisch ab Nutzungsbeginn lückenlos und problemlos alle Verschiebungen auflistet, für jedermann (mit Passwort) einsehbar. Also Kontoauszug verstecken is da dann nicht.

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