Versicherungungsbetrug wenn man kurz vor seinen Tod eine Lebensversicherung macht?

11 Antworten

Versicherungsbetrug wäre es, wenn du falsche Angaben zu den Krankheiten gemacht hast.

Wenn es sich aber um eine Sterbegeldversicherung gehandelt hat, wo meist keine Gesundheitsfragen anfallen, wäre es in Ordnung. Nur wirst du vermutlich daraus keine Auszahlung erhalten, da der Versicherte vor Ablauf der Wartefrist verstorben ist.

Sterbeversicherung ist was anderes als Lebensversicherung. Bei einer SV bekommen nur die Angehörigen das Geld, die als Nutznieser angegeben wurden, für die Abwicklung zuständig sind. Der Versicherte bekommt ja nichts, da er verstorben ist.

Und SV sind meistens schon nach 1 oder 2 Einzahlungen auszahlungsfähig.....das kommt auf die Versicherung an.

@studiogirl

Unsinn - bei einer LV im Sterbefall des Versicherten erhalten doch auch die bezugsberechtigten Personen die LV-Auszahlsumme und der Versicherte geht leider leer aus, da er dann bereits 2 m tiefer in der Erde liegt...😥

@siola55

Äh, die Antworterin hier hatte von einer Sterbeversicherung gesprochen, nicht von einer LV.

@studiogirl

Ja eben - du schreibst von einem Unterschied zwischen LV und SV... im Sterbefall gibt es aber keinen! Im Erlebensfall hat der Versicherte den Vorteil, daß er in den Genuß der Auszahlung kommt😂!

@studiogirl

Ja habe ich, bin aber keine Antworterin, sondern männlich. Und für eine Sterbegeldversicherung gilt das gleiche, wie für eine Lebensversicherung.

Bedeutet, auch bei einer Sterbegeldversicherung müssen keine Angehörige als bezugsberechtigte Personen angegeben werden. Dies kann auch die Nachbarin, oder sonst eine X-beliebige Person sein.

@siola55

Meine üte, ich habe die Tatsache mit der SV nicht aufgebracht hier. Frag bitte, Kuga50, was er meint.

@studiogirl

Ich habe doch deine Kommentare schon beantwortet.

Was verstehst du dabei nicht?

Die meisten Versicherungen prüfen die Gesundheit vor Vertragsabschluss, bzw. zahlen nicht, wenn Vorerkrankungen verschwiegen wurden.

ALLE Lebensversicherer prüfen..

Kommt drauf an.

Normalerweise muß man alles Erkrankungen bei Abschluß angeben. Macht man das wissentlich nicht oder macht falsche Angaben kann es als Betrug ausgelegt werden.

D.h. im Klartext:

die Hinterbliebenen bekommen keinen einzigen Cent von der Versicherung.

Du mußt bei Abschluß alle deine Krankheiten wahrheitsgemäß angeben, damit die Versicherung das Risiko einschätzen kann.

Und Suizid ist i.d.R. nicht versichert.

@LouPing

Stimmt....Suizid ist meist ausgeschlossen bei LV

@LouPing

Irrtum - hier gibt es nur eine Wartezeit von 3 Jahren. Nach Ablauf dieser 3 Jahre wird die volle Versich.summe an den Begünstigten ausbezahlt!

@studiogirl

Stimmt nicht - es gibt eben eine Wartezeit von 3 Jahren...

@siola55

Kommtsicheraufdie Versicherung an. Beimeinem Mann war ein Suizid ausgeschlossen aus den Versicherungsangaben.

@studiogirl

3 Jahre Wartezeit ist Standard - dann waren eben die 3 Jahre noch nicht um...🤔

erst wenn du im fragebogen der versicherung falsche angaben über deinen aktuellen gesundheitszustand machst.

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