Versicherung bei Auffahrunfall?

6 Antworten

Hallo Marco157654889

Man sollte bei Unfällen, wo die Polizei nicht benötigt wird, immer einen Unfallbericht (erhältlich bei Versicherungen) ausfüllen. Dort wird alles vorgegeben, man braucht die Fragen nur zu beantworten. Schäden an den Fahrzeugen können an einem Vordruck markiert und beschrieben werden. Dieser Unfallbericht wird von beiden Fahrzeuglenkern unterschrieben, einer bekommt das Original, der andere die Kopie. So kann keiner nachträglich einen Schaden beanstanden der vorher nicht da war.

Gruß HobbyTfz

Du solltest auf jedem Fall deine KFZ-Haftpflichtversicherung informieren.

Diese prüft die Ansprüche. Berechtigte Ansprüche werden erstattet und unberechtigte Absprüche für dich abgelehnt.

Du kannst dann innerhalb von sechs Monaten den Schaden an die Versicherung zrückzahlen, wenn die Summe nicht zu hoch ist. So vermeidest du eine Rückstufung, die dir blühen würde, sofern du keinen Rabattschutz in deinem Vertrag vereinbart hast

Was ich irgendwie merkwürdig finde ist dass praktisch Jeder ständig ein Smartphone in der Hand hat oder wenigstens ein Handy mit Kamera besitzt, aber wenn man mal was Nützliches damit machen kann vergessen die das. Sollte sowas nochmal vorkommen dann mach gleich Bilder davon.

Wenn es zu einem Schaden gekommen ist bist Du auch dazu verpflichtet Deine Versicherung darüber zu informieren. Bei den heutigen, in Fahrzeugfarbe lackierten Stossstangen, sind gewöhnlich sofort Kratzer drin wenn eine Berührung stattfand, auch Dellen würde ich nicht ausschliessen (die können so klein sein dass die nur mit Mühe gesehen werden können).

Sollten Zweifel da sein dass die Geschädigte mehr repariert bekommen möchte als Du ihr kaputt gemacht hast kann auch eine Gegenüberstellung erfolgen bei der nachgeschaut wird ob Dein Auto zu den Schäden passt. Wenn Du die Schadenhöhe bezweifelst kannst Du dies der Versicherung auch mitteilen, wenn es wirklich so ist wird der Schaden auch abgewendet.

Um später Deine Schadenfreiheitsklasse unberührt zu lassen bietet die Versicherung Dir gewöhnlich an den Schaden "zurückzukaufen", manche Versicherungen stufen auch zuerst hoch und verrechnen dies später (falls man den Schaden aus eigener Tasche bezahlt).

Hallo,

vielleicht hatte die Gute schon ihren Zaun angefahen, deshalb war sie auf deine Daten scharf !

In Zukunft die Polizei rufen !

Laß mal deinen Wagen von einem Sachverständigen überprüfen, weil er kann ziemlich genau herausfinden, wie schnell du gefahren bist und welchen Schaden der Gegner (wahrscheinlich)davon getragen hat, somit kannst du bestimmt überhöhte Forderung vom Gegner abwenden!

Beauftrage einen (guten) Anwalt mit der Sache, es muß ein Verkehrsrechtler sein. Das Gutachten vom Sachverständigen dem Anwalt geben (nur die beglaubigte Kopie, behalte das Original!).

Emmy

Laß mal deinen Wagen von einem Sachverständigen überprüfen

Der darf dann aber aus eigener Tasche bezaht werden..genau wie der Anwalt.

Die KFZ-Haftpflichtversicherung ist auch dazu da, den Schaden zu prüfen.. da muss nicht noch Geld vom Fragesteller für einen Anwalt und einen Gutachter ausgegeben werden, denn es geht ja nicht um die Schuldfrage, sondern nur um die Schadenshöhe.

@kim294

@kim294

Ich bin heute irgendwie etwas langsam... ;-)

@kim294

Ein unabhängiger Gutachter ist unparteiisch(er). Sollte der Gutachter des Gegners den Schaden bei dem / der "Schuldigen" begutachten, dann wird es garantiert zum Nachteil sein (die "Ehrlichkeit" der Versicherungsunternehmen...)

Emmy

@emily2001

Ein unabhängiger Gutachter ist unparteiisch(er). Sollte der Gutachter des Gegners den Schaden bei dem / der "Schuldigen" begutachten, dann wird es garantiert zum Nachteil sein (die "Ehrlichkeit" der Versicherungsunternehmen...)

Halte ich für ein Gerücht. Bei meinem Kaskoschaden letztes Jahr hat die Versicherung "ihren" Gutachter beauftragt - und das Gutachten las sich wie eine Kopie des Kostenvoranschlags meiner Werkstatt. Auch die Preise der benötigten Teile waren identisch, nur beim Stundensatz lag der KV ein paar Euros höher.

Laß mal deinen Wagen von einem Sachverständigen überprüfen, weil er kann ziemlich genau herausfinden, wie schnell du gefahren bist und welchen Schaden der Gegner (wahrscheinlich)davon getragen hat, somit kannst du bestimmt überhöhte Forderung vom Gegner abwenden!

Den Sachverständigen zahlt er dann selbst.
Außerdem ist das unsinnig weil der Schaden beim Unfallbeteiligten dadurch absolut nicht definiert werden kann.

Beauftrage einen (guten) Anwalt mit der Sache,

Auch den zahlt er selbst.

@Crack

"Außerdem ist das unsinnig, weil der Schaden beim Unfallbeteiligten dadurch absolut nicht definiert werden kann"

Da nimmst du aber den Mund voll, wozu sind überhaupt Sachverständige gut, deiner Meinung nach !!!???

Crack, Bum, Huuu !

@emily2001

Super andouille ficelée !!!

@emily2001

Da nimmst du aber den Mund voll, wozu sind überhaupt Sachverständige gut, deiner Meinung nach !!!???

Sicher nicht dazu um den eigenen Schaden zu ermitteln den man dann aber sowieso selbst tragen muss.
Ausnahme wäre eine Vollkasko - dann braucht man aber auch keinen Sachverständigen.

Das was Du hier anregst - nämlich anhand des eigenen Schadens den Fremdschaden zu schätzen - wird nicht funktionieren.
Keine Versicherung erkennt das an - deshalb ist es unsinnig.

P.S. Ich hoffe Du hast Dich jetzt wieder beruhigt...

@emily2001

wozu sind überhaupt Sachverständige gut, deiner Meinung nach !!!???

Ist jetzt nicht meine Meinung, nur Dinge die man so miterlebt.

Ich hielt doch tatsächlich mal ein Gutachten in der Hand das etwa so dick wie ein halbes Paket Computerpapier war. Das hat an die 5.000,-€ gekostet, darin beschrieben war seitenweise wie mühevoll ein Reifen auseinandergeschnitten wurde und letztendlich gab es eine einzige Seite darin das für die Gerichtsverhandlung interessant war, sonst wurde auf gar Nichts eingegangen und auf dieser einen Seite ging es eigentlich auch nur um 2 Sätze die in verschiedenen Absätzen waren und das Beste daran:

Die haben sich auch noch gegenseitig widersprochen!

Ich hatte auch schon mal mit einem anderen Gutachten zu tun, das war billiger, kostete "lediglich" 2.600,-€ und darin stand dass sich der Gutachter den Hergang nicht erklären kann. Der schmückte dies dann noch etwas aus damit nicht sofort offensichtlich ist dass nicht wirklich Was drinsteht.

Wenn man mich also fragt wofür Sachverständige gut sind würde ich sagen um die Höhe eines Schadens zu begutachten, für andere Sachen nicht.

Das ist doch Schwachsinn! Es geht um Dellen und Kratzer die schon durch eine simple Berührung entstehen können, nicht um einen Ramenschaden der daraus nicht resultieren konnte.

Der Fragesteller soll nun also um einen mutmaßlichen Bagatellschaden abzuwehren einen Gutachter aufsuchen der erstmal mehrere 100,-€ kostet, wenn nicht sogar eine Dezimalstelle mehr. Dann soll er auch noch zu einem Anwalt der nochmals mehrere 100,-€ kostet, es soll auch noch ein Guter sein, da könnten dessen Kosten auch 4-stellig werden.

Und das obwohl die Sache von vorn herein zum Scheitern verurteilt ist weil die Geschädigte keinen übermäßigen Schaden angibt?

Der andere Tip auch super! Polizei rufen. Wenn die denn überhaupt wegen einer solchen Bagatelle kommen würden würde dies den Fragesteller gleich mal ne Ordnungswiedrigkeit kosten (Verursachen eines Unfalls) und eine Rechnung seitens der Polizei wäre auch noch denkbar.

Und wofür? Damit die für den Personalienaustausch gesorgt haben was ja ohnehin geschehen ist.

Man muss bei Bagatellschäden keine Polizei rufen, auch ein Anwalt ist hier meist nicht erforderlich.

Melde den Unfall Deiner Versicherung, dazu bist ja sowieso verpflichtet.
Erkläre den Ablauf genau, schildere den sichtbaren Schaden.
Deine Versicherung wird dann, wenn es Unregelmäßigkeiten geben sollte, diese Forderungen abwehren.

Wenn die Versicherung einen Schaden begleicht kannst Du ihr diese Summe zurück zahlen - so bleibt Dein Rabatt erhalten.

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