Versicherung: Aufnahme in PKV nach Psychotherapie?

5 Antworten

Je nachdem, wie weit die Versicherung in die Vergangenheit zurückfragt, 5-10 Jahre, das variiert von Versicherung zu Versicherung, wirst du kaum Chancen haben. Falschangaben solltest du unter keinen Umständen machen, da somit im schlimmsten Falle dir die Versicherung von heute auf morgen gekündigt werden kann. Es besteht jedoch die Möglichkeit, auch abhängig von der Versicherung, dass du genommen wirst, die Leistungen für psychotherapeutische Maßnahmen jedoch aus dem Versicherungsvertrag ausgeschlossen werden (meist für einen konkreten Zeitraum). Ich würde mich an einen allgemeinen Versicherungsvertreter wenden, der für dich anonym bei Versicherungen nachfragt, ob sie dich unter gegebenen Voraissetzungen dennoch versichern. Anonym deshalb: Solltest du von einer Versicherung einmal abgelehnt worden sein, wird es schwierig werden, bei einer anderen doch noch unterzukommen.

ja genau, Möglichkeit eines Probeantrag gibt es. Ohne Namen / Identifikation drauf bestehen und du hast Gewissheit.

@GustavG

"Probeanträge" gibt es nicht! Entweder wird ein Antrag gestellt oder nicht. Da gibt es nichts dazwischen. Und wenn jemand behauptet, einen Probeantrag zu stellen, dann ist es dennoch ein richtiger Antrag mit den entsprechenden Folgen für den Antragsteller.

Allerdings gibt es qualifizierte Voranfragen ;)

Leider wirst du da keine Chance haben. Alles was mit psychosomatischen Dingen zu tun hat ist mit einer Ablehnung verbunden. Sollte es eine exotische Versicherung geben, die dich aufnimmt, dann laß dich auf keinen Fall auf einen Ausschluß ein....

Ja. Es hängt von verschiedenen Faktoren ab. Behandlungen ambulant oder auch stationär? Geheilt oder nicht geheilt? Auch der Grund ist entscheidend.

Eine Gesellschaft fragt bei amb. Psychotherapie nur 3 Jahre rückwirkend, aie meisten 5 Jahre, manche sogar 10. Bei Stationärer fragen alle mindestens 5 Jahre.

Davor ist es bei manchen Gesellschaften mit ärztlichem Attest prüfbar, die Chancen sind aber allgemein relativ gering, in Abhängigkeit von der Ursache und evtl. noch anderen Risikofaktoren (Gesundheit, aber auch Beruf, Bonität, Alter usw.).

Du solltest dich von einem wirklichen Fachmann beraten lassen, denn dabei kann man schnell Fehler machen, die es für dich in Zukunft sogar komplett unmöglich machen können. Vorsicht und viel Erfahrung ist da nötig!

es gibt diebezüglich verschiedene arten der behandlung "tod eines nahen verwandten" wirst du durchaus versichert "behandlung wegen depressionen" sieht es sehr schlecht aus doch wenn du einmal abgelehnt bist wird es schwer wieder unterzukommen also erstmal über einen vertreter eine anfrage machen ob du mit deiner vorgeschichte überhaupt die risikoprüfung bestehst

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