versichert die berufsgenossenschaft den arbeitgeber oder den arbeitnehmer?

11 Antworten

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Bei der BG muss man - anders als z. B. bei der Krankenkasse - zwischen Mitglied und Versichertem unterscheiden.

Mitglied ist der Unternehmer, und zwar Pflichtmitglied bei der fachlich zuständigen Berufsgenossenschaft (sobald er Arbeitnehmer beschäftigt). Der zahlt auch die Beiträge für das Unternehmen an die BG.

Versichert kraft Gesetzes ist der Arbeitnehmer. Sogar dann, wenn der Unternehmer "vergessen" hat, sein Unternehmen bei der BG anzumelden.

Sollte ein solcher Arbeitnehmer einen Arbeitsunfall erleiden, sollte er sich auf alle Fälle an die BG wenden und den Arbeitsunfall melden (am Besten bereits beim D-Arzt so angeben), auch wenn der Arbeitgeber sagt, dass er nicht bei der BG angemeldet ist. Die BG muss auf alle Fälle Leistungen erbringen.

Die BG wird dann vermutlich Beiträge von dem Unternehmer nachfordern. Aber das ist nicht das Problem des Unfallverletzten.

Prinzip der gesetzlichen Unfallversicherung ist die Ablösung der Unternehmerhaftpflicht.

Die Berufsgenossenschaften versichern sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer, und auf Wunsch auch Einzelunternehmer ohne Angestellte. Beiträge werden vom Unternehmer allein gezahlt.

:-) Beide. Der Arbeitgeber kann sich bei der BG versichern und er zahlt für seine Arbeitnehmer den Beitrag für die Versicherung.

Der Arbeitgeber kann sich selbst bei der Berufsgenossenschaft versichern? Gegen was?

@Peter96

Auch ein Arbeitgeber kann einen Arbeitsunfall erleiden. Und dagegen kann er sich auch versichern bei der BG. (Zumindest kann ich das bei meiner ;-) )

Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Darüber hinaus kann sich auch jeder private Häuslebauer bei der BG versichern.

Die Berufsgenossenschaft versichert den Arbeitnehmer. Im Gegensatz zu der Kranken- oder Renten-Vers. zahlt der Arbeitgeber die Beiträge aber allein.

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