Verrechnungsscheck / Ordercheck von einem anderen Familienmitglied einlösen lassen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja, das geht. Falls Orderscheck: Bei der Einreichung des O-Schecks muss dieser "indossiert" werden, typischerweise durch Vermerk auf der Rückseite. Wenn das dann auf ein Drittkonto geht, dann schreibt man da einen Vermerk "eingereicht zur Gutschrift auf Kto. 123456. UNTERSCHRIFT" drauf.

Wichtig: Das Geld ist erst ca. 10 Tage später verfügbar. Ist halt ein Orderscheck, bei dem der Aussteller erst bezogen wird, nachdem der Scheck eingereicht wurde.


Vielen lieben Dank für Deine Antwort! :-)

Also angenommen das Geld soll nach wie vor auf das Konto gehen, wofür es bestimmt ist - also kein Drittkonto. Aber eingereicht wird es von einem Familienmitglied - reicht da die Aufschrift auf der Rückseite "Eingereicht zur Gutschrift auf Kto. (meins) - Unterschrift von mir und dem Familienmitglied" ? Reicht das?

Liebe Grüße!

@Cclass22

Geh' mit dem Orderscheck zur Bank. Schnapp' Dir so ein Scheckeinreichungsformular, da trägst Du schon mal Schecknr., Betrag, Zielkonto ein. Und dann gehst Du mit Scheck und diesem Einreichungsdingsdas zu einem Mitarbeiter. Der sagt Dir, wie sie's genau haben wollen.

Ganz ehrlich: meist interessiert es bei Orderschecks niemanden, wie der genau indossiert wird. Wahrscheinlich läuft es auf "machen 'se mal 'ne Unterschrift hinten drauf" hinaus.

Diese Scheck-Indossaments sind ein geschichtliches Historikum, was es aus irgendwelchen Gründen in die Neuzeit des elektronischen Zahlungsverkehrs geschafft hat. Einen wirklichen Nutzen haben die Indossaments heute (im Gegensatz zu früher) nicht mehr.

@dan030

Das ist schön zu hören, danke. Allerdings kann ich noch nicht mit dem Orderscheck zur Bank gehen, weil ich noch nicht die Gewissheit habe, ob ich einen Orderscheck oder einen einfachen Verrechnungsscheck bekomme. Oder ob das Geld einfach auf mein Konto überwiesen wird. Es geht um eine Auszahlung der Versicherung. In der Kündigungsbestätigung befindet sich folgender Text: " Bitte bedenken Sie, dass es nach der Auszahlung zwei bis drei Tage dauern kann, bis der Scheck eintrifft beziehungsweise das Geld auf dem Konto ist."

So richtig Klarheit habe ich demnach noch nicht, wie es gemeint ist oder ob überhaupt ein Scheck auf mich zu kommt und wenn dann: was für ein Scheck. Deshalb informiere ich mich etwas im Voraus, weil ich in den nächsten Tagen der Scheck kommt, aber ein Familienmitglied mit diesen Scheck (falls es ein Scheck sein sollte) zur Bank gehen soll und diesen einreichen soll. Da frage ich mich, ob eine Vollmacht ausreicht oder ich etwas ähnliches erledigen muss, damit die Einreichung durch ein Familienmitglied akzeptiert wird.

Liebe Grüße.

@Cclass22

Du denkst da viel zu kompliziert: Eigentlich kannst Du folgendes machen, um Dir Arbeit mit Vollmachten o. ä. zu ersparen:

1. Du gehst jetzt schon mal zur Bank und holst Dir ein Formular "Scheck-Einreichung" ab. Die Dinger sind so groß wie ein Überweisungsträger und typischerweise auch an den "Schreibplätzen" im SB-Bereich zu finden.

2. Bei euch zu Hause macht der Kontoinhaber und Empfänger der Zahlung das Einreichungsformular fertig, inklusive Unterschrift. Falls Orderscheck, dann indossiert er diesen (s. o.). Beides zusammen in einen Briefumschlag.

3. Du gehst dann mit den beiden Dingern zur Bank und schmeißt das einfach in den Überweisungs-Briefkasten ein.

@dan030

Super - das hört sich gut an! Vielen lieben Dank für diesen tollen Tipp!

Alternativ kann ich aber auch den Briefumschlag , indem sich die beiden Sachen befinden, am Schalter abgeben, richtig?

Lg.

@Cclass22

Ja klar. Aber wenn Du das machst, weckst Du eigentlich nur schlafende Hunde und jmd. will vielleicht doch Vollmacht o. ä. sehen...

@dan030

Aber wenn ich einfach als Absender meinen Namen auf dem Brief schreibe und als Empfänger die Bank und ein Familienmitglied von mir sagt , dass er es im Auftrag für mich abgibt, dann stellt das doch kein Problem dar, oder nicht?

Liebe Grüße

@Cclass22

Ähh, nochmal, Du denkst zu kompliziert. Du brauchst da keinen Absender/Empfänger auf den Briefumschlag zu schreiben. Der Umschlag dient nur dazu, dass Scheckeinreichungsformular und Scheck zusammen bleiben.

Ich bekomme gewerblich gelegentlich Schecks, und da mache ich es genau wie beschrieben: Scheckeinreichungsfomrular mit Nummer drauf, Unterschrift, Scheck ggf. indossieren, in Unschlag eintüten, zukleben, in den Kasten. Ohne Schnickschnack. Das funktioniert dann auch.

@dan030

Vielen lieben Dank für Deine Hilfe! Die Auszeichnung für Deine tolle Hilfe folgt! :-)

Ein schönes Wochenende wünsche ich noch!

LG!

mit einem Verrechnungsscheck kann jede beliebige Person zur Bank gehen, du kannst den auch in den Briefkasten der Bank einwerfen. Du musst lediglich das Konto auf dem Scheck angeben, auf welches der Betrag gebucht werden soll.

Gilt dies auch , wenn es sich um einen Orderscheck handeln sollte?

Orderschecks sind sehr selten, von daher gehe mal von einem normalen verrechnungsscheck aus. 

Den kann jeder für dich zur Bank bringen und deinem Konto gutschreiben lassen.

Vielen lieben Dank!

Liebe Grüße!

Orderschecks sind in einigen Bereichen der Wirtschaft alles andere als selten. Der Aussteller schindet damit nämlich Zeit, bis sein Konto belastet wird.

@dan030

Wieso wird mit Orderschecks Zeit geschuden und bei normalen Verrechnungsschecks nicht? Die Abwicklung ist doch genau gleich.

@dan030

In diesem Punkt gibt es keinen Unterschied zwischen einem Orderscheck und einem Überbringerscheck.

@Rolf42

sag ich doch.

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