Vermittlungsvorschlag widerspricht der Eingliederungsvereinbarung - muss man sich dennoch zwingend bewerben?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der zuständige Fall"Manager" hat wohl sein Kontingent an Sanktionen noch nicht erfüllt und kriegt sonst Ärger vom Vorgesetzten.

Davon mal abgesehen, dass dieser Blödsinn vor keinem Sozialgericht auch nur 5 min. Bestand hätte.

Sie soll sich einfach bewerben.

Falls das Unternehmen trotzdem eine 64- Jährige zum Vorstellungsgespräch einladet (eher nicht), muss Sie ja nicht lügen, wenn nach Krankheiten gefragt wird.

Dieses System von GasGerd lebt von der Angst.

Diese ist hier nicht angebracht.

Warum bewirbt Sie sich nicht? Sie sollte offen über Ihre Krankheiten beim Bewerbungsgespräch sprechen, wenn man Sie dann nicht einstellt kann das Amt nicht meckern. Sollte Sie doch eingestellt werden und es wird zuviel, sofort ab zum Arzt und krankschreiben, wen Sie dann nicht übernommen wird zahlt wieder das Amt. Wichtig nur das Sie gekündigt wird und nicht selbst kündigt, da sonst 3 Monate Sperre.

Es ist absolut nicht die feine englische Art, aber solange es legal ist scheet es mich nicht.

Schließlich ist es ja auch legal das Arbeitgeber in vielen dieser Handlangerbetrieben dich für einen gesetzlichen Mindestlohn beschäftigen der zum überleben nicht reicht.

Ich weiss viele sehen das anders, aber manchmal heisst es fressen oder gefressen werden. Bevor Ihr verarmt sag ich nimm was du kriegen kannst und gib nichts wieder her.

Ähm, wenn die Rente deines Vaters gering ist habt Ihr mal über Wohngeldbeantragung o.ä nachgedacht.

Ist jetzt nicht mein Thema: aber eine unterschriebene EGV ist doch ein Verwaltungsakt, der für beide Seiten bindend ist, schriftlich zugestellt wird mit Rechtbehelfsbelehrung.

Stellt sich die Frage,

ob deine Mutter sowas besitzt und

ob das Jobcenter ohne medizinische Befunde eine nur Teilerwerbsfähigkeit fest stellen kann.

Ich würde also zum einen mich beim Jobcenter erkundigen, zum anderen die Bewerbung schreiben. Unabhängig davon mich selbst auf Stellensuche begeben.

Deine Mutter soll mal in einer Beratungsstelle für ALG II nachfragen. Die EGV sollte bindend sein - für beide Seiten. 

Das Verhalten der richtig zuständigen AV finde ich nicht in Ordnung.

Kann Deine Mutter denn nicht in Rente mit Abschlägen gehen?

Nein muss sie nicht.

Da liegt doch ein Zettel bei, warum sie sich nicht beworben hat. Da kann sie Stellung zu beziehen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

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