Vermieterin schließt waschmöglichkeit ab?

5 Antworten

Die Vermieterin ist der Meinung sie wäre es nicht gewesen und es wäre auch nicht ihre Aufgabe das mit dem Vermieter zu klären.

Sicher meinst Du nicht "Vermieter", sondern "Mieter".

Wurde Waschraum bei der Besichtigung gezeigt, gehört er auch zur Mietsache. Noch besser, wenn das auch noch im Mietvertrag enthalten ist. Gehört dieser Raum und der zugewiesene Waschplatz zur Mietsache, hat die Vermieterin (und sonst niemand) auch dafür zu sorgen, dass er funktionfähig ist und genutzt werden kann.

Vermieter und Vormieter haben unter diese Unterlagen das Übergabeprotokoll „geschmuggelt“ in welchem Stand das in der Wohnung alles ok wäre.

So etwas geht nicht. Schmuggelt man ihr ihr Todesurteil drunter, unterschreibt sie es auch? Dennoch: Was erkennbar bereits beim Einzug mangelhaft und ursächlich von vorher war, kann auch nicht durch ein Übergabeprotokoll ausgehebelt werden. Man muss nur gleich reklamieren.

Meine Freundin ist schwanger und muss in einem Monat in dieser Badewanne ein Baby Baden.

Nein, ganz sicher nicht. Ich stelle es mir unglaublich mühsam vor, ein so winziges Baby in einer großen Badewanne zu baden. Unsere Kleinen liebten damals das Bad im Spülbecken der Küche bis sie fast 1 Jahr alt waren und es war sehr viel bequemer.

Der Schimmel muss natürlich von der Vermieterin entfernt werden. Auch andere Mängel, sofern es echte Mängel sind, müssen noch von der Vermieterin behoben werden, sofern eine Mängelbeseitigung überhaupt erforderlich ist. Entscheidend ist aber nach Unterschreiben des Übergabeprotokolls, dass es Mängel sind, die erkennbar schon vor dem Einzug vorhanden waren. Beispiel: Kante am Holz-Türrahmen abgeschlagen. Es ist erkennbar, ob die schadhafte Stelle erst kürzlich entstand oder schon vor längerer Zeit. War es erst kürzlich, können es die Vormieter beim Auszug gewesen sein oder aber schon die neuen Mieter beim Einzug.

Wenn man sich schon ein Übergabeprotokoll hat unterjubeln lassen, darf man jetzt nicht mehr so kleinlich sein.

Abschließend: Mängel, die behoben werden müssen, sind z. B. tropfende Wasserhähne. Mängel, die nicht behoben werden müssen, sind z. B. Schrammen im Fußboden, sofern sie nicht zu Verletzungsgefahr führen und die Optik nicht zu sehr oder womöglich gar nicht beeinträchtigen. Hier reicht es, wenn sie protokolliert sind.

Sollte die Vermieterin nicht bereit sein, noch einmal die Mängel gemeinsam zu protokollieren, reicht es auch, wenn Ihr Euch einen neutralen Zeugen dazu holt, der mit Euch alles anschaut und am Ende unterschreibt. Fotos sind mit eingedrucktem Entstehungsdatum sind auch immer hilfreich.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
  1. reden und zwar vorbereitet! Notfalls mit Anwalt drohen, um erstmal ein Gespräch herbei zu führen. Alle Punkte auflisten und abarbeiten. Den Vertrag daneben liegen haben und alles anhand des Vertrags diskutieren. Bloß nicht emotional werden - gaanz cool und sachlich. Ist schwierig weil Emotionen in dieser Phase nix zu suchen haben. Vorbereitet vorbereitet vorbereitet! Papier - aufschreiben!
  2. Wenn nötig - Anwalt. Anwälte sind Söldner - die kämpfen für den, der sie bezahlt.

Stellt die Waschmaschine in der Wohnung auf. Den Schimmel an der Badewanne? kann man selbst beseitigen. Sollte es die Wand sein, ist der Vermieter zuständig. Frist setzen - wenn der Vermieter nichts macht - eine Ersatzvornahme einleiten und die Kosten mit der übernächsten Miete aufrechnen oder auf Instandsetzung klagen, was aber den Schimmel nicht sofort beseitigt.

Vermieterin/Vermieter:WER hat unterschrieben und WER ist Euer Ansprechpartner?

Für den Waschmaschinenschlüssel ist Euer Vertragspartner zuständig. Vorgehensweise: schriftlich per Einschreiben mit Rückantwort Frist zur Herausgabe des Schlüssels setzen, ggf. auf Herausgabe klagen, verbunden mit einer Fristsetzung zur 30%igen Mietminderung nach dieser (vergeblichen) Frist.

Schimmelentfernung ist in diesem Fall auch Vermietersache, gleiche Vorgehensweise

wie oben. 20% Mietminderung zusätzlich androhen

neue Wohnung suchen

Strafanzeige gegen Vermieter

Starker Tobak und noch dazu teilweise unsinnig!

30% Mietminderung - das ist unangemessen und wird zu Mietschulden führen. 20% Mietminderung androhen ist erst recht unsinnig. Einschreiben mit Rückantwort ist gelinde gesagt rausgeschmissenes Geld. Strafanzeige ... Da lacht die Polizei nur.

Ich würde mich ganz ganz schnell in einem Mieterverein anmelden, das kostet eine kleine Jahresgebühr (nicht viel) und dann kannst du kostenlos Anwälte in Anspruch nehmen. Drecksvermietung.

Und diese Wohnung würde ich kündigen (weitersuchen), wer weiß was das noch gibt, wenn das Baby da ist und dann zieht es sich nicht mehr so leicht um mit Baby!

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