Vermieter von Hund überzeugen?

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du könntest mit dem hund einen wesenstest machen lassen, eine begleithundeprüfung oder ähnliches .da es in eurem bundesland keine listenhunde gibt, kann er das evtl auch nicht als argument anführen -

ruf mal bei deiner gemeinde - ordnungsamt- an oder bei einem mieterverein eurer gegend

Welches Bundesland soll das denn sein?

@schelm1

zum beispiel niedersachsen

endlich mal eine antwort die mir weiterhilft, danke! das mit dem wesenstest ist eine klasse idee, werde ich in erwägung ziehen wenn das nächste gespräch mit ihm negativ ausfällt.

und das bundesland ist die steiermark

in der nähe von graz,ja ☺️

lieben Dank fürs sternchen ,l.g.

Hallo,

ja, grundsätzlich muss ein Vermieter keine Listenhunde erlauben.

Dass es sich bei dem Hund um einen Listenhund handelt, ist ein ausreichender Grund, die Haltung nicht zu erlauben. Auch, wenn ansonsten bereits Hunde im Haus leben.

Darfst du denn so einfach einen solchen Hund halten? In fast allen Bundesländern darf man, auch bei einem Todesfall etc., nicht einfach so einen Hund übernehmen. Sondern muss vorher eine Haltungserlaubnis beantragen, bestimmte Auflagen erfüllen ....

ja, in meinem bundesland gibt es keine listenhunde (steiermark), daher wäre die haltung des hundes erlaubt

@unrealfriends

Vielleicht wäre es bei einer solchen Frage sinnvoll, immer zu erwähnen, in welchem Land/Bundesland man wohnt.

Die gesetzlichen Regelungen - auch im Mietrecht - sind in Österreich mit Sicherheit ganz anders als in Deutschland.

Es gibt dazu keine wirklichen Statistiken, es gibt nur Statistiken über (tödliche) Beißvorfälle ohne Rassezuordnung.
Generell ist kein Hund gefährlicher als ein anderer. Aber die Medien pushen sowas gern auf.

Und eben genau deshalb hätte dein VM hier einen möglichen Grund dir diesen Hund zu untersagen, zum Beispiel weil in dem Haus auch Kinder leben oder eben wegen der "Negativpresse". Ignorierst das, dann könnte er dich auch kündigen.

auch wenn es hier in meinem bundesland keine listenhunde gibt, es also keine speziellen auflagen für die haltung eines solchen hundes gibt? und danke für die antwort!

@unrealfriends

Naja, es heißt der VM darf nicht grundlos Hunde verbieten. Nach all dieser "Kampfhundhetze" in den Medien wenn mal wieder was passiert ist, hätte er vermutlich aber einen Grund. Kenne einige Halter von Staff oder Pitbull die sich dann dumme Sprüche anhören dürfen oder sehen wie Mütter ihre Kinder wegzerren...

Wenn der VM eben argumentiert das er wegen der potenziellen Gefahr solcher Hunde die Kinder/Mieter schützen will, dann vermute ich das er damit auch vor einem Gericht gute Chancen hätte.
Wenn der Hund einen Wesenstest hat und ihn das nicht überzeugt, dann wird es wohl schwierig. Ansonsten mal mit ihm abklären ob ein Wesenstest ihn umstimmen könnte.

Frag doch mal die anderen Mieter, wie die dazu stehen. Vielleicht bekommst du ja eine Unterschriftenliste zusammen, mit der du dann den Vermieter überzeugen kannst.

Ich selbst bin Paketzusteller und habe einige " Kampfhunde " im Bezirk, die sind alle ganz lieb und freuen sich immer wenn ich komme, ich werde noch nicht mal angebrummt oder sonst was. Das Problem ist halt, dass ein Yorkshire der mir versucht in die Watte zu beißen am nächsten Tag nicht in der Zeitung steht. Die Kleinen sind wirklich meist schlimmer als die Großen, verursachen aber halt nicht wirklich einen Schaden, wegen dem man jetzt zur Polizei geht.

Ich hab schon Situationen erlebt, dass der Stafford wegen mir ins Treppenhaus gekommen ist ( bekommen immer Leckerli ), dann kam die Putzfrau die Haustüre rein. Die sieht den Hund und fängt an rumzuschreien und fuchtelt wie verrückt mit den Armen rum ( der Hund war einen ganzen Treppenabsatz von ihr entfernt und machte auch keine Anstalten dass zu ändern ). Die Leute haben so eine Angst, dass sie die Tiere ganz närrisch machen und dadurch einen Angriff geradezu herausfordern. Emmi blieb cool und hat nur ihr Herrchen angeschaut.

Das Problem ist halt, dass ein Yorkshire der mir versucht in die Watte zu beißen am nächsten Tag nicht in der Zeitung steht.

Dafür aber der Paketzusteller, der dem Yorkie im Sinne der Selbstverteidigung einen Tritt versetzt hat, der böse Tierquäler......... :-)

@Lotta1965

Ich habe noch nie einen Hund getreten, ich habe selbst schon immer Hunde gehabt. Wenn ich aber weiß, dass mein Hund nicht brav ist, muss ich ihn ja auch nicht mit nach draußen nehmen, wenn der Paketbote kommt.

Für einen Staffordshire brauchst du doch sowieso einen "Wesenstest". Den kannst du dann ja dem Vermieter vorlegen.

Dass er erst einmal nur "vorübergehend" bei euch wohnt wegen der Notlage, gibt den anderen Hausbewohnern ja Zeit sich an das Tier zu gewöhnen.

In einer Mietwohnung, wo die Haltung von einem Hund vereinbart wurde, darf der Vermieter auf einmal verlangen, dass der Hund nur eine Kopfhöhe von 30cm hat?

Guten Tag an die Community,

mein Azubi kam ziemlich sauer zu mir, da es mit dem Vermieter Stress gibt.

Sie wohnt in einer 95 m² großen Wohnung und hat als Hund einen Labrador-Mischling. Es wurde vereinbart, dass ein Hund gehalten werden darf, ohne Einschränkungen.

Dem Vermieter war bekannt welche Rasse es ist und ihm wurde der Hund auch vorgestellt, als dieser noch ein Welpe war mit 3 Monaten und da waren es bereits ca. 40 cm Schulterhöhe.

Kurzzeitig gab es in der Wohnung auch zwei Hunde. Hier wurde vom Vermieter gesagt, dass nur ein Hund zulässig wurde. Wodurch ein Hund schweren Herzens abgegeben werden musste.

Nun kommt der Vermieter und meint meint, der Hund sei zu groß. Als Hund würde er nur Hunde mit einer Kopfhöhe von 30 cm gestatten.

Im Haus leben noch eine weitere Partei die er vermietet, die zwei Hunde halten einmal eine Amerikanische Bulldogge und einen Dackel. Der Witz bei Gesprächen mit diesem Mieter, hier hat der Vermieter keine Probleme.

Mir ist bewusst, dass der Vermieter entscheiden kann, ob eine Hundehaltung erlaubt wird.

Mit den weiteren Nachbarn im Haus gibt es grundsätzlich keine Probleme. Ausnahme bilden 2 Parteien im Haus von

Im kompletten Haus gibt es ca 10 Wohnungen mit Hunden von ca 60 ausgehend von den Klingeln. Hierbei gehören 2 Wohnungen mit Hunden (inkl. die vom Azubi) dem Vermieter. Probleme bezüglich des Hundes gibt es mit den direkten Nachbarn keine. Einzig ein Nachbar mehre Stockwerke oberhalb ist der Meinung der Hund sei zu groß, und hat allgemein keine große Meinung von Hunden außer, dass es "Ungeziefer" sei.

Doch meine Frage ist, kann der Vermieter auch die Größe des Hundes bestimmen?

Ich meine als Kleine-Hunde werden Hunde bis zu einer Schulterhöhe von 39 cm gesehen.

Ich würde meinen nein, wo auch dieser Beitrag zählen würde: BGH VII ZR 329/11

Bitte klärt uns auf, was rechtlich erlaubt ist.

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