Vermessungskosten Grundstücksteilung?

5 Antworten

Rechtlich betrachtet sind die Kosten der Teilung auf die jeweiligen Teilflächenbesitzer zu übertragen.

Ich als Verkäufer (und das ist normalerweise auch Kaufvertragesbestandteil) würde die Teilungskosten zu 100% auf den Käufer übergeben.

Wenn du also nur 50% zu Zahlen hast, schön für dich.

klar, bei mir hättest die gesamte Summe zahlen müssen.

eine nette Geste von ihm die Hälfte zu übernehmen.

Du zahlst Grunderwerbssteuer - und den Notar

das kann vertraglich verankert werden

Vielen Dank,

leider ist das für mich noch unverständlich.

wenn der Verkäufer ein Baugrundstück 1000qm anbietet, warum muss ich für die Teilung 50% Zähler.

@Rico0901

Du kannst ihm auch 5.000 € mehr für das Grundstück zahlen und der Verkäufer übernimmt die Vermessungskosten.

@Rico0901

da wir den Ablauf nicht kennen, wird´s schwer.

welche Verträge wurden bereits abgeschlossen, was ist mündlich vereinbart worden? besteht ein Vorvertrag?

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ist er an dich herangetreten und angeboten? du willst kaufen; wer den Auftrag erteilt zahlt in der Regel

wurde darüber keine Absprache getroffen, würde ich die Zahlung ablehnen

kann aber bedeuten, du bekommst das Grundstück nicht

Hallo,

wer was bezahlt, wird in der Regel im Kaufvertrag geregelt.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

So was verhandelt man eigentlich vorher.

Kenne ich auch so nicht, einen Auftrag mit 2 Kostenschuldnern ist in der Gebührenordnung meines Landes nicht vorgesehen.

Messungskosten einer Teilungsmessung sind Kosten des Auftraggebers, der kann sich diese dann auf Grund Absprache oder Vertrag wieder von jemand anderem ganz oder teilweise erstatten lassen.

Üblicherweise hättest du bereits eine notarielle Urkunde über die Teilfläche von 1000 qm, in der Urkunde wird die Kostenfrage geklärt, du beauftragst den Vermesser und bezahlst die Rechnung des Vermesser komplett und die Notarkosten für die Urkunde.

Wenn du jetzt bezahlst, benötigst du das nötige Vertrauen in den Nachbarn, dass er dir nach Vorlage des Vermessungsergebnisses die 1000 qm auch verkauft.

Als Privatperson würde ich diesen Weg nicht beschreiten, Risiko zu groß.

Nur da die Rechnung schon da ist.... musst du in der Gebührenordnung deines Landes suchen, inwieweit du hier wieder raus kommst. Zahlungsfrist 14 Tage, so schnell bekommst du keinen Kaufvertrag beurkundet.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Eine Frage des Vertrages. Normalerweise zahlt der Verkäufer.

Normalerweise zahlt der Verkäufer.

Weil?

@lesterb42

Der Verkäufer muss ja ein definiertes Stück verkaufen können. Ein Stück Kuchen kaufst du ja auch geschnitten.

@Kleidchen2

nicht so einfach ohne weitere Infos - solche Kosten können vertraglich auf den Käufer abgewälzt werden

@peterobm

Wen jemand 100 qm eines 2500 qm-Stücks verkauft, muss er doch die Schnittlinie festgelegt haben. Und die 1000 qm lassen sich nur nach einer amtlichen Vermessung errechnen. Kann ja sein, dass der Verkäufer diese Kosten schon in den Verkaufspreis eingerechnet hat.

@Kleidchen2

Das Schneiden muss ich aber auch bezahlen.

@Kleidchen2

KANN sein, muss aber nicht. Das ist eine Frage der vertraglichen Regelung. Ein Grundstückskauf ist Privatrecht, und es geschieht nur was BEIDE Parteien wollen.

Ist nichts geregelt zahlen beide Parteien 50%.

@Kleidchen2

der Verkäufer kann den Wunsch äußern, das letzte Wort hat der Vermesser

Kann ja sein, dass der Verkäufer diese Kosten schon in den Verkaufspreis eingerechnet hat.

dann dürfte keine Rechnung vom Vermesser eintrudeln

@Apokailypse

In den meisten Fällen bekommt der Käufer fertig filetierte Stücke. Denn dazu gehört eine Teilungsgenehmigung und auch ein Grundbuchblatt.

@Kleidchen2

Das ist so nicht richtig. Es kann in einem Vorkaufsvertrag geregelt werden welchen Teil und welche Größe das abzutrennende Flurstück haben soll. In diesem Vorvertrag werden auch die Zahlungsmodalitäten betreffend der Vermessungsgebühren geregelt.

Im Nachgang erfolgt dann die Teilung, der Verkauf und die grundbuchrechtliche Regelung des Eigentumsübergang und die Schlussrechnung.

Das alles dann notariell beurkundet.

Ich gebe dir Recht, wenn das Flurstück bereits vor dem Verkauf geteilt wurde, so liegt die Zahlungslast beim Verkäufer, der dann wiederum diese Kosten im Kaufpreis einberechnen könnte.

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