Verliert eine Ausländerin ihren Aufenthaltstitel nach Scheidung?

5 Antworten

nur dann, wenn sich nachweisen lässt, dass die Ehe einzig zu dem Zweck geschlossen wurde, eine Aufenthaltsgenehmigung zu erlangen. die Dauer der Ehe ist hier ein wichtiger Anhaltspunkt, aber nicht zwangsläuig auschlaggebend. das Stichwort heißt Scheinehe

lg, Anna

Das ist Quatsch

@stinkertum

das ist kein quatsch. mir persönlich ist ein junger mann bekannt, der von seiner frau geschlagen wurde und erniedrigt. nach der Scheidung dürfte er bleiben, ob wohl die Ehe nur wenige Monate gedauert hat...

lg, Anna

@Peppie85

Hi kennst du immer noch mit wem diese passiert war ich brauch hilfe bei mir genau so geht?????Antwort bittr LG

@Homo9

ist die scheidung aus wirklich wichtigen gründen passiert, z.B. wenn ein ehepartner den anderen misshandelt hat, dann brauchts auch nicht die übliche verweilzeit von 3 jahren einzuhalten. allerdings ist es NATÜRLICH nicht so, dass der ausländische ehepartner wenn er den einheimischen vermöbelt, und dieser sich daher im rahmen einer härtefall scheiden lässt die aufenthaltsgenehmigung erlangt....

ist jetzt nichts irgendwie rechtsradikales... nehmen wir an, ich suche mir einen deuteschen mann, wir heiraten, ich vermöbel ihn so lange, bis er die nase voll hat, und mich rauschmeist, dann wäre es doch wiedersinnig, wenn ich dafür die aufenthaltsgenehmigung erhalten würde...

lg, Anna

Das hängt von der Dauer der Ehe ab! - Lässt sich googlen!

Ehegatten, die nicht Unionsbürger sind, behalten bei Scheidung oder Aufhebung der Ehe ein Aufenthaltsrecht, wenn sie die für Unionsbürger geltenden Voraussetzungen des § 2 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 oder Nr. 5 erfüllen und wenn 1. die Ehe bis zur Einleitung des gerichtlichen Scheidungs- oder Aufhebungsverfahrens mindestens d r e i Jahre bestanden hat, davon mindestens ein Jahr im Bundesgebiet, 2. ihnen durch Vereinbarung der Ehegatten oder durch gerichtliche Entscheidung die elterliche Sorge für die Kinder des Unionsbürgers übertragen wurde, 3. es zur Vermeidung einer besonderen Härte erforderlich ist, insbesondere weil dem Ehegatten wegen der Beeinträchtigung seiner schutzwürdigen Belange ein Festhalten an der Ehe nicht zugemutet werden konnte, oder 4. ihnen durch Vereinbarung der Ehegatten oder durch gerichtliche Entscheidung das Recht zum persönlichen Umgang mit dem minderjährigen Kind nur im Bundesgebiet eingeräumt wurde.

Nach drei Jahren Ehe mit einem Deutschen erhaelt die Auslaenderin ein eigenstaendiges Aufenthaltsrecht und kann somit in Deutschland bleiben und wird nicht abgeschoben werden.

Bis eine Scheidung rechtskraeftig wird vergeht immerhin mehr als 1 Jahr. Sie muss sich erst einmal trennen von ihm und in eine eigene Wohnung ziehen. Die Trennungszeit dauert ein Jahr. Danach kann sie dann die Scheidung mithilfe eines Anwaltes fuer Familienrecht einreichen beim Familiengericht.

Min. 3 Jahre bis zur Trennung (!!!, nicht Scheidung).

Danach gibt es erst einmal 1 Jahr Aufenthaltserlaubnis, wenn man in der Zeit für sich selber sorgen kann bzw. das nachweisen kann, dass man für seinen Lebensunterhalt sorgen kann, auch länger, sonst Rückflug

Du brauchst keine Sorge zu haben. Nach §31 AufenthG wird nach 3 Jahren bestehender Ehe die Aufenthaltsberechtigung weiter verlängert.

http://dejure.org/gesetze/AufenthG/31.html

Um ein (!) Jahr.

@stinkertum

Und dann weiter. Und nach fünf Jahren ist die Zeit für einen großen Aufenthaltstitel erreicht.

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