Verkauf Eigentumswohnung - wer zahlt was bei Wohngeldabrechnung?

4 Antworten

Vermutlich hast Du eine Gesamtabrechnung erhalten, was auch richtig ist. Der Verwalter ist nicht verpflichtet, bei Eigentümerwechsel innerhalb einer Abrechnungsperiode eine zeitanteilige, stichtagsgenaue Abrechnung zu erstellen (abgerechnet wird immer nur das Stück Wohnung).

Die Haftung des ausgeschiedenen Wohnungseigentümers gegenüber der Gemeinschaft gilt bis zur Umschreibung im Grundbuch (Abt. I) fort. Rein rechtlich bist Du also der Gemeinschaft Zahlungen schuldig, bis zu dem Tag, an dem der Erwerber als Eigentümer (Abt. 1, nicht die Auflassungsvormerkung)eingetragen wurde.

Was allerdings kaufvertraglich im Innenverhältnis zwischen Veräußerer und Erwerber vereinbart wurde (Besitzübergang/Kosten/Nutzen/Lasten), ist von den Vertragsparteien einzuhalten.

Verkäufer und Käufer müssen die zeitanteilige Abrechnung im Innenverhältnis erstellen und dafür Sorge tragen, daß die Beträge hieraus intern geklärt werden.

Bitte die Regelungen im Kaufvertrag nachlesen.

Im Kaufvertrag steht meistens auch ein Datum - Nutzen-/Lastenwechsel; eine Verwaltung, die den KAufvertrag selbstverständlich in Kopie bekommt, wird sich in der Regel daran halten; und zwei separate Abrechnungen erstellen. Das WEG (Wohneigentumgesetz)sieht allerdings vor, dass letzendlich der zu zahlen hat, der zum Zeitpunkt des Beschlusses über die Abrechnung der eingetragene Eigentümer ist.

die Abrechnung wird mit dem Eigentümer, der zum Zeitpunkt der Abrechnung und der Versammlung über den Beschluss dieser Abrechnung im Grundbuch steht. Eine getrennte Abrechnung kann der Verwalter gegen zusätzliches Honorar machen. Ansonsten selbst auseinaner rechnen.

Nein! Ab dem Verkauf geht natürlich alles auf den Käufer über!

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