Verkauf Eigentumswohnung nach Zwangsversteigerung * Spekulationsfrist

5 Antworten

Entscheidend ist immer der schuldrechtliche Kaufvertrag. Bei einer Zwangsversteigerung ist das der Zuschlagbeschluss.

Die Frist ist also gewahrt, weil ihr den Zuschlag am 29. 07. 2005 bekommen habt und erst am 03. 08. verkaufen werdet.

Auf die Grundbucheintragung habt ihr ja keinen Einfluss. Ebenso nicht auf den Verteilungsbeschluss.

Ab dem ZUschlagbeschluss hattet Ihr die Verantwortung, also es hätte Strafzinsen geben können, Schadenersatz wenn ihr nicht erfüllt hättet. Ebenso beim Verkauf.

Vermutlich ist es zu früh. Ich würde das einfach mit dem Notariat abklären. Bei allen meinen Wohnungsverkäufen waren die Notare sehr kooperativ und haben solche Dinge unkompliziert beantwortet.

Steuerberater ist in der Frage kompetenter.

Ich GLAUBE, es gilt das Datum der Beurkundung (Notartermin), aber wie Kuno empfehle ich dir, beim Notariat nachzufragen.

Du bist "rechtgläubig."

@wfwbinder

Ich weiß nicht, ob das schlimm ist (??), aber "wie Kuno empfehle ich dir, beim Notariat nachzufragen."

Die 10 Jahre Haltefrist beginnen mir der Eintragung ins Grundbuch. Erst dabei findet ja die Eigentumsübertragung statt.

Tut mir leid, aber es ist das Verpflichtungsgeschäft entscheidend, die Unterzeichnung des Vertrages.

Der Eigentumsübergang ist der Tag an dem der Zuschlagsbeschluss erteilt wird § 56 ZVG. Notartermin am 3.8. ist damit in Ordnung.

Hallo,

bei Zwangsversteigerungen erfolgt der Eigentumsübergang durch Zuschlagsbeschluss (nicht durch Grundbucheintragung !!!). Um sicher zu sein, welcher Termin gilt, frage den Notar.

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