Verjährungsfrist für Fahrtkosten bezüglich Vorstellungsgespräch?

5 Antworten

Das hat mit der allgemeinen Verjährungsfrist rein gar nichts zu tun.

Die "allgemeine Richtlinie zur Einreichung von angefallenen Fahrtkosten" regelt die Firma selber.

Da du aber dort abgesagt hast, wieso willst du dann Fahrtkosten abrechnen, wenn keine entstanden sind?

Lass dir doch von der Firma die "allgemeine Richtlinie zur Einreichung von angefallenen Fahrtkosten" per Mail schicken, dann kannst du nachlesen, worauf die sich berufen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Schöffe am Amtsgericht

Nein, ich war dort schon zum Gespräch, aber habe danach dann abgesagt. Habe ich wohl falsch formuliert :)

@bibo22

ok. Dann lass dir diese Richtlinie schicken.

Es kann durchaus sein, das die Fa. dort eine Frist für Reisekosten von 4 Wochen hat.

Aber dieses legt die Firma von sich aus fest.

Bitte darum, das sie dir dieses zukommen lassen.

Ansonsten kannst du es immer noch beim Einkommensteuerbescheid mit einreichen.

Dann warst du ahalt einen Monat zu spät dran. Pech gehabt.

Fahrtkostenerstattungen bei Bewerbungen sind eine freiwillige Leistung, da kann die Firma die "Verjährungsfrist" selber festlegen. Und bei einer Absage des Jobs, würde ich schon gar nicht eine Fahrtkostenerstattung einreichen, weil ich das schon ziemlich dreist finde. Wenn ich einen Job dann annehme, ist es schon was anderes.

Also ich würde es eher NICHT einreichen wenn ich den Job angenommen oder bekommen hätte. 

Und es ist keine freiwillige Leistung. Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, wenn er es vorher nicht ausgeschlossen hat.

@bibo22

Stimmt, du hast Recht, wieder was dazugelernt. Danke!

Hallo.

Die gibt es nur bei Einstellung. Wir haben das früher mit 10 DM Pauschal
abgegolten.

Ansonsten sind Fahrtkosten nur  bis 6 Monate abzurechnen.

In deinem Fall hast du keinen Anspruch. Leider.

Mit Gruß

Bley 1914

Ich hatte vor ca 4 Monaten ein Vorstellungsgespräch bei einer Firma. Habe dann selbst dort abgesagt weil es einfach nichts für mich war. 

Du bist also gar nicht zum Gespräch erschienen? 

Was sind denn für Kosten entstanden. Die Ausschlußfristen bestimmt im übrigen die Firma selbst.

"Ich hatte vor ca. 4 Monaten ein Gespräch bei einer Firma". Also "hatte" ich das Gespräch. Ich war dort und Reisekosten fielen an mit dem Privat PKW. Im Anschluss war das dortige Angebot aber so schlecht, dass ich hinterher abgesagt habe.

Das dies eine individuelle und freiwillige Leistung ist,die Fahrtkosten zu erstatten,kann eine "Verjährungsfrist" die eine Firma hierzu festlegt,

nicht angegriffen werden.

Bitte nicht verwechseln mit Rechtsfristen,wie zu Rechnungen,etc.

Nein, es ist keine freiwillige Leistung. Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, wenn er es vorher nicht ausgeschlossen hat.

@bibo22

Ja,dann aber im Zusammenhang mit der Vorstellung.Schon nach ein paar Wochen kann jeder Anspruch verneint werden.In der Steuererklärung können Aufwendungen für die Stellensuche und die Ausbildung,etc.geltend gemacht werden.

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