Verfahrenskostenhilfe Zahlt alles?

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Die PKH richtet sich nicht nach den Anwaltskosten sondern wird in Abhängigkeit des Einkommens gewährt oder abngelehnt. Diese Verfahrenskosten können mit oder ohne Ratenzahlung gewährt werden.

Bedenken Sie auch, dass nach der Schuldrechtsreform die regelmäßige Verjährungsfrist nur noch 3 Jahre gem. § 195 BGB n.F. beträgt. Die Frist beginnt zum Ende des Jahres in dem der Anspruch entstanden ist zu laufen. Also im 4. Jahr wird in der Regel die Frist enden. Zuvor wird das Gericht die finanzielle Lage des Schuldners ( Hilfeempfänger) prüfen. Ist diese Lage unverändert wird die PKH vollends ohne Nachforderungsmöglichkeit bewilligt. Ist aber eben Vermögen vorhanden wird die vorläufige Bewilligung entsagt und zahlt was geht. Es sind ja schließlich Steuergelder !!

Zahlt die notwendigen Kosten - dh. den Tarif. Find mal nen Anwalt, der dafür arbeitet.

Man muss da unterscheiden. Verfahrenskostenhilfe wird in Familienrechtsfragen gewährt. Das ist vergleichbar zur Prozesskostenhilfe in anderen Rechtsstreitigkeiten. Sowohl ais auch muss, in Deinen Fall, musste ein Anwalt beantragen.

Also hast Du einen Anwalt an Deiner Seite. Was bitte soll also die Frage hier ??? Und das noch auf Staatskosten, falls die VKH nicht als Darlehen gewährt wurde ???

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