Verfahren wegen Cannabis-Besitz eingestellt - Was weiss die Polizei davon an der Grenze?

5 Antworten

Du kannst schon damit rechnen häufiger als andere kontrolliert zu werden. Der Zoll / BGS wäre ja bloed wenn er auf solche Verdachtsfaelle nicht besonders achtgeben wuerde.

Da kann man nur sagen, selbst Schuld.Auch wenn das Verfahren eingestellt wurde, steht es in den Akten. Im Wiederholungsfall wird das auch erschwerend zur Kenntnis genommen.

Erschwerend ist nur, dass Du permanent versuchst Cannabiskonsumenten ein schlechtes Gewissen einzureden und wiederholt etwas von "Schuld" laberst, was Du bei Tee-, Kaffee-, Zucker- und Salzkonsumenten (die genannten Stoffe sind Drogen nach der Begriffsdefinition der WHO) garantiert nicht tust.

Das sind die Nachteile eines Systems, das eher auf Verunsicherung und Verfolgung von Konsumenten setzt als auf eine Liberalisierung und Besteuerung der Märkte.

Es ist also davon auszugehen, dass Du in der Datenerfassung der Exekutive als "mit BtM auffällig" gespeichert bist, auf die auch Zoll und Bundespolizei Zugriff haben. Ob dies tatsächlich der Fall ist, wirst Du spätestens beim nächsten Grenzübertritt merken, wenn Dein Ausweis geprüft wird. Heißt es danach "Steigen sie bitte aus!", musst Du künftig mit dieser Bürde leben wie mit einem hässlichen Pickel.

Welch immense Beträge durch diesen Unsinn verschwendet werden, kann man hier sehr gut ablesen:

http://hanfverband.de/index.php/component/content/article/1525

Damit kannst du rechnen, das Verfahren ist eingestellt aber du bist im System, bei einem Führungszeugnis steht nichts drin, aber der Zoll hat deine Daten.

ja können sie. die sehen sich deinen perso an und dann sagt der computer: ey, des is en kiffer ! und dann stellen die dir ein paar unangenehme fragen und wenn du dich ganz blöd anstellst baun sie dein auto auseinander.

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