Vereinsrecht: Kassenwart

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Falls es sich um einen im Vereinsregister geführten Verein handelt: Der K. muss in einer ordentlich einberufenen Haupt-/Generalversammlung (der Terminus ist in den Vereinsstatuten festgeschrieben) von den anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern des Vereins mit einfacher Mehrheit gewählt werden. Das gilt aber nicht für vereins- oder clubähnliche Formierungen, die nicht nach dem Vereinsgesetz zu beurteilen sind.

Also: Zunächst gilt das gute alte Bürgerliche Gesetzbuch, dass schreibt den Vereinen vor, dass sie einen vertretungsberechtigten Vorstand haben müssen. ABer, die meisten Vorschriften könne durch die individuelle Vereinssatzung geändert werden, deshalb ist der erst Blick immer mal dorthin, besonders bei eingetragenen Vereinen (weil da ist die aktuell gültige Satzung auch beim Vereinregister hinterlegt, abgesehen davon dass jedes Mitglied!! Anspruch auf eine eigenes Exemplar hat. Man muß aber keine Kassenwart haben, das Gesetz schreibt nur einen Vertreter nach aussen hin vor. Alles andere steht im Beliben des Vereines, wie er das gestaltet. Aber, es muß so laufen, wie in der Satzung vorgesehen. Deshalb ist es schon komisch,dass es nur (noch) einen zweiten Vorsitzenden gibt Wenn Eure Satzung vorschreibt, dass es einen ersten geben muß, dann muß der auf dem dafür vorgesehenen Weg ersetzt werden. Und dass der 2. Vorsitzende einfach einen Kassenwart bestimmen kann, muß entweder in der Satzung festgelegt oder in einer speziellen vom Vorstand oder der Mitgliederversammlung (je nachdem wer dafür nach Satzung zuständig ist!) beschlossen worden sein. Wenn keine Mitgliederversammlung einberufen wurde, sollte dem 2. Vorsitzenden mal kräftig Dampf gemacht werden Be Untätigkeit des 2. Vorsitzenden evtl. sogar die Bestellung eines Notvorstandes durch das Amtsgericht anfordern und dem 2. Vorsitzenden vorher ankündigen, dass er dafür finanziell in Regress genommen werden wird, abgesehen davon dass er dann wahrscheinlich keine Entlastung für seine Tätigkeit für den Verein bekommt von Euch und evtl. aus seiner Amtsführung ebenfalls in Regress genommen werden lann. Teste mal mit einem Anschreiben an den 2. Vorsitzenden, der wird Muffe bekommen, wenn er nicht ganz blöd ist. Abgesehn davon schau in Eure Satzung und gucke, ob es Möglichkeiten gibt auf anderem Wege eine MV einzuberufen als durch den Vorstand (denn auch wenn sich die geforderten 10 oder 30 % finden für die forderung einer MV, was macht man außer per Notvorstand, wenn der eigentliche Vorstand untätig bleibt??

Wünsche Dir viel Erfolg, was ist das überhaupt fpr ein Verein??

Oje, das stimmt mich nachdenklich. Also schau zunächst in Eure Satzung. Dort findest du alle Antworten auf deine Fragen. Also der Kassenwart muss nicht unbedingt im Vorstand sein. Ist diese Postion in der Satzung nicht dem Paragrafen beim Vorstand erwähnt, so kann diese Aufgabe auch von einem Mitglied wahgrgenommen werden, welches vom Vorstand damit beauftragt werden kann. Wenn hier allerdings die Frau tätig wird, so könnte man von einem typischen Fall der Familienwirtschaft sprechen. Beide stehen letztlich aber auch in keinem Abhängigkeitsverhältnis im Verein. Anrüchig finde ich es schon. WEann eine Mitgliedervbersammlungen stattfinden, das bestimmt Ihr als Mitglieder. Auf jeden Fall sollte eine Hauptversammlung pro Jahr stattfinden. Genaues steht aber ebenfalls in der Satzung. Also alles ist in der Satzung geregelt. Da dürfte aber auch geregelt sein, dass ihr Mitglieder eine Sitzung verlangen könnt. Früher waren es 30 Prozent der Mitglieder, heut zu Tage reichen meist 10 Prozent.

Das gibt es nicht. Ein eingetragener Verein besteht aus mindestens 7 Mitglieder. Ein Kassenwart wird von den Mitgliedern gewählt. Er/Sie kann nicht von einem 2. Vorsitzenden ausgewählt werden...

Das ist korrekt! Ich vermute, dass es sich nur um eine vereinsähnliche Gruppierung handelt.

"Vereine gründen und erfolgreich führen" Beck-Rechtsberater im dtv-Verlag. Da steht alles genau drin.

Diese Antwort ist nicht hilfreich. Es heisst ja hier nicht "Gib mir nen guten Link", sondrn "Antworte auf meine gute Frage" :)

@Benediktiner

Noch einer, der eine Community, wo man kostenlos Ratschläge bekommt, mit einer professionelle Beratungsseite verwechselt.

Kassenprüfung und Vereinsausschluss

habe schon eine Frage zum Thema Kassenpr. im Verein gestellt. Heute wird es ernst. Haben im Verein 2 Kassenprüf.XSie wollten die Kasse prüfen aber die 1. hatte die Prüfung abgebrochen. Daraufhin beschuldigte sie den Kassier das Sachen nicht OK wären. Die 2. Kassenprüf. war nicht dieser Meinung und auch der Kassier und der Vorst. sagten sind sich sicher das mit der Kasse alles OK wäre. so ging die 2. Kassenprüf. zum Steuerber. und prüfte mit ihm zusammen die Kasse. Das Endresultat... Alles OK. Dies bestätigte der Steuerber. (auch schriftlich). In der Jahreshauptvers. dann beantragte die 2. Kassenprüf. die Entlastung. Die Mitglieder stimmten eigentlich auch schon ab. Doch dann meldete sich die 1. Prüf. zu Wort und sagte das ginge so nicht und sie hat die Kasse nicht geprüft usw. Des Friedens Willen sagte der Vorstand und der Kassier, okay wir geben ihr nochmals die Chance.... Die nächste Prüfung brach wieder sie ab. Bei einem weiteren Termin (sie hatte die Unterlagen eine Woche zu Hause und hätte also genauestens prüfen können) kam es wieder zu keinem Ergebnis. Sie sagte immer nur, ich weiß da ist was faul sie kommt nur nicht dahinter was. So nun zu meiner Frage: Heute ist Mitgliederversammlung ein Punkt ist: - Bericht der Kassenprüfer, Entlastung der Vorstandschaft

ich hoffe es geht alles gut, denn diese Kassenprüf. arbeitet extrem gegen die Vorstandschaft. Sie droht mit Amtsgericht, Finanzamt usw. Das soll nicht unser Problem sein, da unser 1. Vorstand zu all den genannten Ämtern schon vorweg gegangen ist. Denn wir waren uns sicher das alles ok ist. Ja, und so war es auch. Amtsgericht sagte auch wir könnten das so durchziehen. Entlastung beantragen, Mitglieder stimmen ab, fertig. Sie beruft sich aber immer auf unsere Satzung, darum schreib ich mal den Teil der Satzu. bitte eure Meinung.

Die Jahresrechnung ist von zwei Kassenprüfern, die jeweils auf drei Jahre gewählt werden, zu prüfen. Sie ist der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen.

Was meint Ihr? Sie hatte 3mal die Chance die Kasse zu prüfen. Findet keine Fehler, aber behauptet da ist was faul und deswegen gibt sie das nicht frei?

sind mittlerweile der Ansicht das sie des Amtes enthob. wired und evtl. sogar Vereinsausschluß. Absatz in der Satzung: Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluß des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Entscheidung ist dem Betroffenen unter Setzung einer angem. Frist Gelegenheit zu geben, sich schriftl. od. persönl. gegenüber dem Vorst. zu rechtfert. Dem Betroff. ist der Ausschl. schriftlich mitzuteilen. Gegen den Ausschluß steht ihm das Recht der Berufung an die Mitgliedervers. zu. Die Beruf. muß innerh. einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschlußbeschl. beim Vorst. eingelegt sein. Ist die Beruf. rechtz. eingelegt, hat der Vorst. dies der nächst. Mitgliedervers. zur Entscheidung vorzulegen. Geschieht das nicht, gilt der Ausschlußbeschl. als nicht erlassen UND DAS AUF DEUTSCH??

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