Verdienst bei Zeitarbeitsfirma

5 Antworten

Ja, die Zeitarbeitsfirmen haben sehr unterschiedliche Tarife. Ich habe auch mal bei der Zeitarbeit gearbeitet, und für mich die fairste in dieser Stadt herausgesucht. War ein wenig Mühe, aber die Stundenlöhne haben echt stark differiert.

japp! DH

Wir zahlen seit Gründung unseres Geschäftsbereiches "Personaldienstleistungen" in 06/2009 freiwillig einen Mindestlohn in Höhe von 9,50 Euro. Unsere Stundensätze liegen generell ca. 2 Euro über den gängigen Zeitarbeitstarifen. Am 14.03.2011 haben wir mit der IG-Metall einen Haustarifvertrag vereinbart, welcher mit einem Mindestlohn von 9,50 € für ungelernte/angelernte Mitarbeiter neue Maßstäbe in der Zeitarbeitsbranche setzen soll.

Das ansonsten äußerst kritische Magazin "Frontal21" hat am 05.10.2010 über unsere fairen Mindestlöhne berichtet.

Hartwig Marx | Geschäftsführer der Marx Automation GmbH aus Düren | http://www.marxautomation.de

http://www.youtube.com/watch?v=kTganpmb2F0

ich denke es liegt auch daran, dass dir die zeitarbeitsfirma eine art provision berechnet und das von deinem gehalt abzieht....

wat dat denn für´ne antwort?? etwa viel destruktiver konjunktiv, oder?

Die Firma, wo du eingesetzt wirst zahlt ein Honorar an die Zeitarbeitfirma und die behalten natürlich einen dicken Anteil. Die zahlen ganz bestimmt nicht den Tariflohn.

auch in zeitarbeit gibts tarife

@Ochsensepp33

Das schon...aber die wenigsten Leute werden in die Lohngruppe eingeordnet,der ihrem Beruf bzw ihrer Tätigkeit entspricht. Fast alle ZA-Firmen finden Ausreden,wieso man weniger verdienen soll als Tarif. Beliebte Ausreden: Erst kurz angestellt, wenig Berufserfahrung usw.

Die Zeitarbeitsfirmen (hier kurz: ZF) leben davon, was Du "für sie" verdienst. Je nachdem, wie die ZF selber da steht, "verbraucht" sie mehr oder weniger von dem, was Dein Leih-Firma für Dich zahlt. Somit kann sie Dir mehr oder weniger dafür bieten, dass Du die Arbeit machst.

Und je geringer Du Dich von denen abspeisen lässt, desto höher ist deren Gewinn, das muss auch mal gesagt sein!

Natürlich willst Du (endlich wieder) einen Job haben, aber für einen Apfel und ein Ei??? Und bedenke, die ZF kommen oft nur so auf das, was sie Dir netto bezahlen, indem sie Fahrtkosten und Verpflegungszuschüsse und so weiter bezahlen, die nicht sozialabgabenpflichtig sind. Wirst Du anschließend wieder arbeitslos, ist Dein Arbeitslosengeld noch niedriger.

Arbeitsvertrag unterschrieben aber noch keine Stelle bekommen wie bekomme ich meinen Lohn?

Guten Tag zusammen, folgendes habe einen Arbeitsvertrag bei einer Zeitarbeitsfirma unterschrieben am 23.09.15 mit dem Zusatz Arbeitsaufnahme am 05.10.15 ... jetzt war ich Freitag da und der gute Mann sagte mir er hätte noch keine stelle für einen längeren Einsatz! Er hatte mir dann gesagt wir machen einen neuen Vertrag der erst ab dem 19.10.15 die Arbeitsaufnahme enthält! Ich muss dazu sagen es ist quasi nur die erste seite wo eigentlich nur das Datum drauf steht und der Beruf. Mir kam es dann Spanisch vor als er sagte ich möchte bitte den Alten Vertrag (nur die erste seite) bitte im Vertrauen vernichten! Habe zwar gesagt mache ich habe ich aber nicht ;) mich würde interessieren kann ich irgendwelche Ansprüche geltend machen wenn er zb am Montag wirklich keine stelle hat? Ich musste auf dieser ersten seite nichts unterschreiben, unterschrieben hab ich nur den ersten Arbeitsvertrag vom 23.09.15 mit arbeitsaufnahme am 05.10.15.

ich führe weiter da ich diese Frage schon mal gestellt habe bisher hat die Leihfirma immer noch keine Stelle, ich würde gerne zum 05.11.15 Kündigen da ich mich lieber in einer anderen Firma unterbringen lasse. Wie kann ich meinen Lohn einfordern der mir zusteht? Selber die Leihfirma bitten oder doch den Rechtsanwalt? da ich ALG 2 Bezieher bin würde ich gern wissen wie das mit den Kosten funktioniert da ich nicht Rechtsschutzversichert bin. Ich möchte mich von dieser Leiharbeitsfirma nicht weiter verarschen lassen erst suchen sie jemanden und dann haben sie keine Stelle! Bitte nicht falsch verstehen möchte nur das haben was mir zusteht da auch im Vertrag steht das sie zahlen müssten.

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Ist es rechtens, dass ich keine Zuschläge erhalte?

Hallo zusammen.

Ich weiß, dass es zu diesem Thema schon viele Beiträge gibt, aber ich bin der Meinung, dass mein "Fall" nochmal ein etwas anderer ist.

Folgendes: Ich habe im März mein Abitur gemacht und habe dann ab dem 14.04. bis zum 14.07. in einem größerem Unternehmen in meiner Region gearbeitet (8 Stunden am Tag, 5-6 mal die Woche). Ich habe keinen Vertrag unterschrieben und mir wurde direkt gesagt, dass mir kein Urlaub zustehen würde. Anfangs verdiente ich 8.90€ die Stunde, doch dann wurde mein Stundenlohn mit folgender Email erhöht: "[...] Daher freue ich mich Ihnen mitteilen zu können, dass wir Ihren Lohn rückwirkend ab 18.04.2017 auf 13,90€ anheben werden. Für die Gruppe der Ferienhelfer/ Aushilfen zahlen wir keine weiteren Schichtzulagen.".

In meinen 3 Monaten, in denen ich dort arbeitete, habe ich oft auf freiwilliger Basis auch Samstags gearbeitet (also dann 6 mal die Woche, anstatt 5 mal die Woche) sowohl fast ausschließlich Nachtschicht gearbeitet und auch oft in Feiertage bzw. Sonntage rein- oder rausgearbeitet.

Da Mitarbeiter mich drauf aufmerksam machten, schaute ich im Internet noch einmal nach und erfuhr, dass mir sowohl Urlaub, als auch Zuschläge zustehen würden. Also suchte ich noch einmal den Kontakt mit meinem Arbeitgeber und schrieb ihm eine Email mit meinen "Forderungen" an Auszahlungen, die mir noch zustehen würden, inklusive allen Gesetzestexten.

Daraufhin kam folgende Email zurück: "[...] wie schon einmal besprochen haben wir zum Arbeitsbeginn einen Stundenlohn vereinbart, der alle Schichtzulagen beinhaltet. Wir können sie nicht noch einmal separat abrechnen, weil Sie sonst zweimal die Schichtzulagen erhalten. Den Urlaubsanspruch werden wir natürlich abgelten. Jedoch muss ich Ihnen mitteilen, das dem Mitarbeiter nach Tarifvertrag erst nach einer Beschäftigungszeit von sechs Monaten der Urlaubsanspruch von 30 Tagen zusteht. So steht dem Mitarbeiter nach den BurlG ein Urlaubanspruch von 20 Tagen bei einer regelmäßigen 5-Tage Woche zu. Nach dem Grundsatz den Teilurlaubs kommen wir für zwei volle Kalendermonate (Mai, Juni) auf drei Tage (20/12*2=3,3333), sodass Sie aus den Urlaubsansprüchen (3Tage * 7 Stunden * 13,90€) 291,90€ mit der Juli-Abrechnung erhalten werden. [...]"

Jetzt zu meiner Frage: Das mit dem Urlaub scheint mir ja noch recht plausibel. Jedoch habe ich im Internet (und auch in den Gesetzestexten) gelesen, dass einem Arbeitnehmer unabhängig vom Gehalt die Nachtschichtzulage AUF JEDEN FALL zusteht, egal wie hoch der Stundenlohn ist. Oder kann es sein, dass diese Regel auf welche Art und Weise auch immer außer Kraft gesetzt werden kann und mir somit tatsächlich keine Zuschläge mehr zustehen?

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!!

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Ausbildung zum Berufskraftfahrer. Alles nur Ausbeutung? Habe ich überhaupt Rechte?

Guten Abend zusammen,

ich bin im zweiten Ausbildungsjahr zum Berufskraftfahrer und arbeite in einer großen Spedition. Ich habe mich desöfteren mit dem Thema "Recht als AzuBi" auseinander gesetzt, aber so wirklich blicke ich da nicht durch.

Folgendes Szenario: Ich habe einen Tarifvertrag, sprich,

40 Stunden Woche 27 Urlaubstage 570€ Brutto

im 2. Lehrjahr usw. Soviel zu dem, wie es sein sollte. Jetzt wie es wirklich ist:

70 Stunden Woche 26 Urlaubstage 570€ Brutto + Spesen + Sonderzahlung (15€ für jeden Tag, an dem ich komplett unterwegs bin)

Ich werden als Fernfahrer eingesetzt, sprich, ich bin Montags bis Freitags nicht zu Hause, bekomme dafür im Durchschnitt 1000€ im Monat. Die Sonderzahlung ist das Ergebnis eines Gesprächs mit meinem Ausbilder. Nachdem ich ihn regelrecht anbetteln musste, mehr Geld zu zahlen, sagte er, es ist eine zusätzliche Motivation und eine Art Bezahlung für meine schulischen Leistungen. (Durchschnitt 2,1)

Erstmal war ich zufrieden, aber im Nachhinein habe ich doch leichte bedenken, wie leicht er mich "abgefertigt" hat. Ich bekomme also pro Überstunde knapp zwei Euro mehr als vorher, aber auch nur, wenn ich in der Woche mindestens drei Tage 24 Stunden außer Haus bin.

Nun aber zu meinen Fragen:

Ist es in diesem Beruf möglich, die 40 Stunden nicht zu überschreiten? Sprich, ich arbeite zwei Wochen und habe dafür ca. eine Woche frei? Oder ich arbeite nur bis Donnerstags und habe dann Wochenende? Bin ich bei so einer Anfrage rechtlich auf der sicheren Seite?

Ist es rechtlich zulässig meinen Bruttolohn zu erhöhen? Ich habe nichts gegen diese Arbeitszeiten, wenn sie vernünftig entlohnt werden. Mein Chef meinte, das wäre nicht möglich.

Kann man beides kombinieren? Ein Freund macht die gleiche Ausbildung in einem anderen Unternehmen. Er bekommt im gleichen Ausbildungsjahr 900€ Brutto + Spesen + Überstundenausgleich. Er hat auch einen Tariflohn.

Ich blicke da langsam nicht mehr durch und sehe es auch nicht ein, für so einen Hungerlohn 70 Stunden die Woche zu arbeiten und Montags bis Freitags nicht zu Hause zu sein. Hinzu kommt noch, dass die Disponenten mich gerne auch mal am Wochenende raus schicken, also Sonntag Abend ab 22 Uhr oder Montags mitten in der Nacht. Wenn ich mich dann beschwere, wird mir mit Lohnkürzung bzw. dem Entzug der Sonderzahlung gedroht.

Was kann ich machen? Danke im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen,

BeGentle

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