Verdiene ich zu wenig Geld?

7 Antworten

Mein Bruder hat auch Groß und Außenhandelskaufmann gelernt. Er verdiente nach seiner Lehre über eine Arbeitszeitfirma auch um die 1.300€ netto, was nicht gerade viel ist. Aber zumkindest ist man froh eine Beschäftigung zu haben. Erst nach 6 Moanten wurde er von einer Firma übernommen und verdiente dann 2.200€ Brutto. was übrig bleibt bei Lohnsteuerklasse 1 kannst Du Dir ausrechnen. Aber zumindest mehr als zuvor bei der Arbeitszeitfirma. Ich finde es ist immernoch wenig, daher sollte er nach 1 Jahr oder so nochmal beim Chef über eine Gehaltserhöhung sprechen. 1.350€ scheint mir auch zu wenig. Vielleicht solltest Du erst Berufserfahrung ansammeln, dann Dich anderswo bewerben. Wenn Du eine Zusage mit wesentlich höherem Gehalt hast, kannst Du ja nochmals bei Deinem Chef vorsprechen, ob er sich dem Angebot anpaßt, sonst gehst Du zur neuen Firma. Was anderes bleibt Dir wohl nicht übrig. 

Wenn Du eine Zusage mit wesentlich höherem Gehalt hast, kannst Du ja nochmals bei Deinem Chef vorsprechen, ob er sich dem Angebot anpaßt, sonst gehst Du zur neuen Firma.

Genau so wirds gemacht.

Bewerbe Dich woanders und wenn Du eine Zusage hast, sagst Du Deinem Chef, dass Du ... als Gehalt haben möchtest oder Du kündigst.

Ich habe mir 7 Jahre lang auch gefallen lassen, dass es keine Lohnerhöhung gab.

Nachdem ich zu unrecht gekündigt wurde und ich einen Umschulung gemacht habe, hat sich meine Einstellung geändert.

Ich weiß was ich kann und will für meine Leistung bezahlt werden.

Bestes Beispiel:

War bis vor 2 Tagen bei einer Zeitarbeitsfirma und fange in dem Einsatzbetrieb an. Man hat mir gesagt was man  da zahlt.

Bei dem Einstellungsgespräch habe ich einfach mehr gefordert und entsprechend begründet ich ich bekomme auch das was ich gefordert habe.

Nun was du Netto bekommst interessiert erst einmal niemanden außer dich, dein Chef zahlt Brutto, der hat nix mit deiner privaten Situation zutun, weder damit ob du Kinder hast, verheiratet bist oder der Kirche angehörst.

Eine mündliche Zusage bzw. ein mündlicher Vertrag ist zwar auch bindend ist aber natürlich schwer zu beweisen, das hättest du auf Papier festhalten sollen mit genauen Zahlen was es nach der Probezeit gibt.

Frage ist natürlich was du konkret machst und was deine genaue Stellenbeschreibung aussagt. Kaufmännische/r Assistent/in ist soweit ich weiß ne schulische Ausbildung, die recht grob gefächert ist aber in der Regel nix was konkret gesucht wird als Stellenbeschreibung.

Du kannst natürlich kündigen. Wie gesagt, dass du das nicht schriftlich festgehalten hast mit der Gehaltserhöhung ist dein Versäumnis. Darüber hinaus wird es Gehaltserhöhungen wahrscheinlich nur geben, wenn du künftig wesentlich mehr Aufgaben übernimmst bzw. dich in benötigten Bereichen weiterbildest bzw. mehr Verantwortung bekommst.

Letztlich liegst du mit deinem Gehalt aber im Durchschnitt. Dass du woanders mehr kriegst ist nicht unbedingt sehr wahrscheinlich, sofern die Firma nicht wesentlich größer ist.

Ich weiß nicht, wieviel du verdienen müsstest, aber ich würde mich unauffällig bei anderen unternehmen bewerben, und dann einfach wechseln, oder mit dem neuen angebot den alten Chef unter Druck setzen...

1350 ,- netto nennst du hungerlohn ?

es kommt auf deinen einsatz drauf an wieviel du verdienen kannst und solange bist du ja auch noch nicht ausgelernt, also 100%ig fit in deinem beruf, da kann man erstmal keinen superlohn erwarten. beweise deinem chef das du mehr wert bist - dann kommt auch eine gehaltserhöhung !

1350 ,- netto nennst du hungerlohn ?

Abhängig vom Wohnort ist das ein Hungerlohn.

Wenn die Wohnung + Nebenkosten schon 800 Euro verschluckt, was in meiner Umgebung schon auf 60m² und Dorflage zutrifft, dann ist nicht mehr viel drin. Wer noch ein Auto unterhalten muss, einigermaßen versichert sein möchte, der müsste dann entweder hungern oder klauen, um über die Runden zu kommen.

Und soll nebenbei noch was für die Rente vorsorgen. LOL

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