Vater hat neue Ehefrau erbt die Frau bei Tod meines Vaters?

5 Antworten

Ein gemeinsames Testament ihrer Eltern kann nach den Tod der Mutter nicht mehr aufgehoben werden. Das heißt dieses Testament gilt dann in jeden Fall. Ein neues Testament des Vaters ist dann nur insoweit wirksam, als es den gemeinsamen Testament nicht widerspricht.

Die Ehefrau hat allerdings wenn Sie vollständig enterbt wurde, Anspruch auf den kleinen Pflichtteil und den realen Zugewinnausgleich.

Bei Tod der Mütter hätten sie den Pflichtteil geltend machen können. In der Regel gibt es in Berliner Testamenten aber Strafklauses, die sie für diesen Fall im 2. Erbfall enterben.

Danke für die Antwort was heisst in 2 erbfall enterbt es ist ein Berliner Testament

@nabi81de

Wenn ihr den Pflichtteil aus dem Nachlass der Mutter fordert, seit ihr von der Schlusserbfolge ausgeschlossen wiederum auf den Pflichtteil gesetzt. Diese Pflichtteilsstrafklausel ist Bestandteil der weitaus meisten Berliner Testamente.

Es ist aber wahrscheinlich, das befreite Vorerbschaft im elterlichen Testament vereinbart wurde und euer Vater neu verfügen darf. Sinnig wäre es, sein neue Frau wie seine erste Gattin zur Hälfte am Erbe teilhaben zu lassen uind euch je 1/4 zuzusprechen so wie ihr eure Mutter beerbt hättet.

Sie hat soweit ich weiß ein anteil recht drauf...nach glaube zwei Jahren verheiratet sein... Aber es kommt drauf an was dein vater ins Testament geschrieben hat. 

Weiß es aber nicht genau!

Nein. Erst ab ein Jahr Ehe hat sie überhaupt Ansprüche. Sollte das Testament nicht geändert werden und du und den Bruder weiterhin die Begünstigten bleiben würde sie nur einen Pflichtteil bekommen, aber auch nur wenn das Jahr schon erreicht ist.

achso, ihr beide hättet natürlich auch einen Pflichanteil den ihr bekommen würdet sollte er das Testament ändern und alles ihr zu sprechen

Das kommt darauf an: Ein gemeinsames Testament der Eltern wäre mit Tod eines Testierenden nicht mehr zu ändern. Allerdings sehen die meisten dieser Berliner Testamente eine befreite Vorerbschaft des Längstlebenden vor, meint, eurer Vater kann von Todes wegen neu verfügen. Etwa seine neue Frau zur Hälfte begünstigen oder absichern, was ja auch logisch und vernünftig wäre, oder?

Euch bleibt immer ein zu eurem Erbrecht hälftiger Pflichtteilsanspruch in Geld: Würden keine weiteren Kinder nachgeboren, könnte jeder 1/8 oder 12,5% des Reinnachlasses seines Vatres gegen die Stiefmutter fordern.

Und innerhalb von 3 Jahren, beginnend mit Jahresende des Sterbejahres, frühestens aber mit 18 Jahren den Pflichtteil aus dem Nachlass der verstorbenen Mutter gegen seinen Vater geltend machen, so der nicht längst über Geschenke und/oder Zahlungen (Führerschein, Klassenfahrt, ...) erbracht wäre. .

G imager761

Was für ein Testament haben deine Eltern denn gemacht? Berliner Testament? Das kann von deinem Vater nicht geändert werden.

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