Unwissenheit schützt vor Strafe nicht ... stimmt das in jedem Fall?

5 Antworten

Du bist dann der "gutgläubige Dritte". Das bedeutet, Du wirst zwar nicht bestraft, musst aber das Gerät dem rechtmäßigen Eigentümer zurückgeben (wenn der bekannt ist) bzw. darfst es nicht behalten, weil Du an einer gestohlenen Sache kein rechtmäßiges Eigentum erwerben kannst.

Der Spruch stimmt überhaupt nicht. Nur wenn du weißt, daß du eine Straftat begehst oder es wissen müßtest, kannst du dafür bestraft werden.

Blödsinn.

Der Spruch kann immer Angewendet werden! Ob man es weiß oder nicht.

@cruiseralex

Nein, wenn einer nachweislich nicht weiß, daß er eine Straftat begeht und auch klar ist, daß er das ja nicht wissen kann, kann er dafür nicht betraft werden. Das ist ein Fakt!

@DerTroll

Leider nicht, egal was die anderen behaupten. Ein guter Freund von mir hat gestern eine Abmahnung bekommen, weil er sich ein Programm geladen hat. Das wurde als legal angeboten.

Das ist ein Beispiel dafür, dass man in diesem Fall selber SChuld ist, er hat jetzt die 450 Euro bezahlt und fertig , aber trotzdem, man kann den Spruch in manchen Gebieten schon anwenden.

@Geo999

Schon möglich, aber hier geht es um einen TB Irrtum und nicht um einen Verbotsirrtum, die Frage ist also etwas unglücklich, der "Täter" irrt hier nämlich nicht über eine Norm sondern über ein Merkmal des objektiven TB und dieser Irrtum schließt den Vorsatz aus !

Das ist immer ein kritisches Thema. Wenn du 100%ig nachweisen kannst, das Dir Ware angeboten wurde, die kein Diebesgut ist,auch nicht annähernd der Anschein besteht (nicht nur bei der Ware, sondern auch beim Verkäufer und deren Unternehmnung)das es sich um illegale Gerschäfte handelt, dann hast Du nichts zu befürchten. Sollten aber gewisse Punkte dagegen sprechen, so hast Du den Verkäufer in seinen illegalen Geschäften unterstützt und bist mitschuldig. Das wird vor Gericht als "BEGÜNSTIGUNG" geahndet und auch mit einer Gedlstrafe bestraft!

Wenn du von der Straftat Kenntnis hattest und die gestohlene Ware trotzdem kaufst, bist du selbst straffällig geworden. Weißt du aber nichts davon und man hat dir etwas verkauft, das er als selbst gekauft ausgewiesen hatte, wirst du nicht zur Verantwortung gezogen. Ein Bekannter hatte mal einen zwei Jahre alten, in Deutschland angemeldeten, Wagen gekauft, der Überführungspapiere (Italien)hatte. Dieser Wagen war geklaut. Das kam erst heraus, als er in der Werkstatt stand. Der Bekannte bekam den Wagen nicht wieder, das Geld war flöten und er musste lediglich eine Aussage machen, von wem er den Wagen gekauft hatte.

bestraft wirst Du nur dann, wenn es z.B. vom Preis her so günstig war, dass man merken muss dass etwas faul ist. Das Diebesgut wird jedoch niemals Dein Eigentum

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