Unterschrift - (Ver-)Änderungen?

4 Antworten

Ich habe mit 15/16 Jahren beim ersten Personalausweis noch in normaler Druckschrift unterschrieben, meine richtige "Unterschrift" kristallisierte sich erst in der Berufsschulzeit heraus. Ich habe vom Informatiklehrer in einer AG ein Kürzel zugeteilt bekommen das meine Initialen betraf, später habe ich das in die ersten beiden Buchstaben meines Nachnamens geändert weil eine Mitschülerin die selben Initialen hatte & meist recht schnell/hektisch unterschrieben, zwei ausschmückende Linien vorne und hinten dran, das war's dann. Ich war damals 19 oder 20 Jahre alt.

Ich unterschreibe seitdem überall, wenn ich unterschreiben muss (außer auf privaten Karten usw.) ausschließlich so. Die Unterschrift ist in der Regel exakt gleich, von Dingen wie Intensität des Schreibgeräts mal abgesehen.

Wenn die Unterschrift variiert oder abweicht, muss man sich vllt. legitimieren durch den Ausweis mit Foto oder so (zusätzlich zur EC-Karte) aber den meisten egal ob an Tankstelle oder im Supermarkt ist das leidlich egal so auch meine Erfahrung als "Gelegentlich-mit-Karte-Zahler".

Deine Unterschrift darfst du jederzeit ändern.

Allerdings kann es z. B. beim Bezahlen mit Giro-Karte und Unterschrift von Vorteil sein, wenn deine aktuelle Unterschrift mit der Unterschrift auf der Giro-Karte übereinstimmt. Ansonsten kann der Verkäufer nicht wissen, ob du tatsächlich der Eigentümer der Bankkarte bist.

In der Praxis wird das von den meisten Verkäufern sehr lasch gehandhabt. Oft bekommt man seine Giro-Karte schon in die Hand gedrückt, bevor man überhaupt den Kassenzettel unterschrieben hat.

wenn man zweifel an der authenzität deiner unterschrift hat, dann musst du halt belegen, dass du du bist.. sonst nix...

"In erster Linie muss die Unterschrift als solche erkennbar sein, wobei eine vollständige Lesbarkeit des Schriftzuges nicht zwingend erforderlich ist. Im Gegenzug müssen Buchstaben jedoch zumindest ansatzweise erkennbar sein, während gleichzeitig ein individueller Charakter gegeben sein muss. Zudem genügt es nicht, nur mit dem Vornamen zu unterzeichnen." denn die Rechtgültigkeit der Unterschrift begründet auch die Rechtsgültigkeit eines Dokuments. Insofern ist der nichtssagende Schnörkel nicht zulässig. Genaugenommen sind sämtliche Dokumente wie bspw. Rezepte die ein Arzt so unterschreibt eigentlich nicht wirklich gültig ... Man sollte Willenserklärungen jeglicher Art immer gründlich und vollständig Lesen - nicht verständliche Passagen hinterfragen und danach eindeutig und möglichst fälschungssicher unterzeichnen. Immerhin können bestimmte Unterschriften Dein ganzes Leben beeinflussen ... Du kannst Deine Unterschrift wie bereits von Anderen hier erwähnt jederzeit ändern (bestimmte Merkmale kannst Du sowieso nur schwer beeinflussen weil es Deine Handschrift ist) - kann aber bei zu großen Änderungen unpraktisch werden ...

... und außerdem ist es eine Frage der Höflichkeit (hat man mir früher 'mal beigebracht :)

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