Unterschreitung der Mindest-Temperatur am Arbeitsplatz

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Ich habe jetzt einige Antworten gelesen und muss sagen, dass es am Ende gar nicht darauf ankommt, wie die Arbeitsbedingungen sich dargestellt haben, sonder vielmehr ist das entscheidende Kriterium, dass der Arbeitgeber euch (nach 2 Stunden) ausdrücklich von der Arbeit freigestellt hat, also nimmt er den Arbeitsausfall auf seine Kappe! Das wäre etwas anderes, wenn die Arbeitnehmer aus eigenem Antrieb gegangen wären!

Wenn bei euch die Heizung ausgefallen ist, dann ist das "höhere Gewalt", d.h., der Chef muss nicht zahlen. Erst dann, wenn er z.B. keine Reparatur veranlasst, müsste er für den Ausfall aufkommen.

Ich denke mal der Arbeitgeber. Die Temperatur in der Firma war eindeutig zu niedrig gewesen. Also nicht euer Problem. Oder wollte ihr dort arbeiten, bis ihr krank werdet?

Das ist Eure eigene Entscheidung, dass Ihr heimgegangen seid. Der Chef hat es angeboten, aber nicht angeordnet. Er kann wohl kaum was dafür, dass die Heizung ausgefallen ist.

Das sehe ich anders! Wenn der Chef die Mitarbeiter von der weiteren Arbeit ausdrücklich freistellt geht das eindeutig zu Lasten des Arbeitgebers. Das war durchaus NICHT die Entscheidung der Mitarbeiter!

ich glaube leider ihr =(

Mietwohnung Heizung und Warmwassererwärmung - Argumentationstips?

Hallo.

tl,dr: Vermieter ist sehr sparsam, Warmwasser nur zu bestimmten Zeiten, wenn überhaupt richtig warm. Heizung nicht durchgängig benutzbar. Was kann ich, bevor es "ernst" wird mit den kalten Temperaturen und ernst machen muss, was meine Forderungen angeht?

lange Version: Ich möchte nur kurz die Bedingungen anschneiden: 2 Wohnungen im Haus 1 x die Mietpartei und die zweite durch den Vermieter bewohnt. Die Zentralheizung besteht aus einer Brennwert-Gasheizung mit Umwälzpumpe, die per Zeitschaltuhr beeinflusst werden kann und einem Warmwasserspeicher im Heizraum.

Ich stelle wieder fest, dass ich vormittags/mittags nur lauwarmes Warmwasser zur Verfügung habe. Die Heizung läuft auch nur, wie ich vermute, wenn der Vermieter dies so will. Der Vermieter ist sehr um seine Kosten besorgt.

Das Warmwasser morgens ist meist okay. Das wird aber daran liegen, dass vor allem die Wärme aus der Legionellen-Bekämpfungs-Erhitzung noch die Leitungen warm versorgt.

Heute habe ich mehrfach einfach mal auf die Temperatur im Warmwasserspeicher geschaut: 35-40 ° C. Die Heizung steht auf Phase 0 (Standby).

Die Raumtemperatur im Wohnzimmer ist, durch die noch milden Temperaturen draußen, Elektrogeräte und Personen trotz nur einer oder zwei Heizphasen den Tag über auf 19,8 C, was ich okay finde. Morgens, wenn ich wie heute das Wohnzimmer betrete kratzt aber das Thermometer gerade so an den 18 ° C was ich schon nicht mehr als Wohlfühltemperatur empfinge. Vielleicht bin ich aber auch nur empfindlich. Ich möchte nur eine Eskalation vor allem bei kälteren Außentemperaturen vermeiden, wenn dann vormittags und nachmittags wahrscheinlich nur eine wesentlich geringere Temperatur aufrecht erhalten wird. "Weil ja eh keine zu Hause ist" - Was bei mir in meinem Job mehrere Stunden Unterschied unterschied ausmachen kann und die Bude schon im letzten Jahr häufiger kalt war.

Also ich habe mir vorgenommen mal mit dem Vermieter zu reden. Ich hoffe ich sehe mich nicht nur, sondern bin auch im Recht.

  • Meiner Ansicht nach muss der Vermieter 24 h/Tag für Warmwasser sorgen. Was die Temperaturen angeht habe ich mal dies und mal das gelesen.

  • Die Heizung muss auch abseits der üblichen Heizperiode von Oktober bis April ab einer gewissen Außentemperatur eingeschaltet sein und es sollten bestimmte Temperaturen in den Räumen zu erreichen sein (Heizpflicht).

  • Die Standby-Schaltung der Heizung über mehrere Stunden bedeutet ein erneutes Aufheizen des gesamten Kreislaufes, was einen erhöhten Energiebedarf zur Folge hat, als durchgängig den Kreislauf warm zu halten.

  • Man hat mir auch gesagt, dass es ein neues Urteil gibt, nach dem die Heizung sogar das ganze Jahr über laufen muss und der Mieter die Temperatur zu regeln hat. Hierzu habe ich aber leider keine Informationen gefunden.

Nun vermute ich, dass meine gesammelten Informationen nicht gerade zu einer guten Umsetzung meiner Forderungen führen und ich suche nach Formulierungshilfen und evtl. doch sicheren Rechtsgrundlagen.

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