Unterschied zwischen linearer und degressiver AfA?

3 Antworten

Die degressive Abschreibung gibt es seit 2011 nicht mehr. Aber auch während der Geltungsdauer war der Abschreibungssatz der degressiven Abschreibung maximal 30 %. Das wäre auch damals logischerweise weniger gewesen als die 33 1/3 % bei der Betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer eines PC von 3 Jahren.

Das ist ein Wort, wenn die degressive Abschreibung nicht mehr gilt, ist alles andere uninteressant. Also linear. Vielen Dank.

@naturundfarbe

Aber selbst wenn es sie noch gäbe: Der Höchstsatz der degressiven AfA lag mal bei 30 %. Die lineare AfA ist in Deinem Fall 33 1/3 %. Was sollte dann in Deinem Fall der Vorteil einer degressiven AfA sein?

degressive Abschreibung geht erst ab 5 Jahren und man kann nur von einer degressiven Abschreibung zu einer linearen Abschreibung wechsel anders herum geht es nicht also kommt für Dich nur eine lineare Abschreibung in betracht.

Bei der Linearen Abschreibung hast du jedes Jahr den selben Abschreibungsbetrag. Bei der degressiven Abschreibung hast du immer einen Anderen Abschreibungsbetrag.

... und die Degressive Abschreibung gibt es seit 2011 nicht mehr.

@Helmuthk

Dies war mir nicht bewusst da ich auf diesem Thema kein Experte bin und nur Hilfreich sein wollte Danke für die Verbesserung.

Abschreibung einer vermieteten Bestandsimmobilie, wenn selbige zu 50% aus der Erbmasse kommt und nur zu 50% Anschaffungskosten anfallen?

Hallo zusammen,

bevor ich nun doch den Weg zum Steuerberater einschlage, dachte ich, ich stelle vorher meine Frage an euch :-)

Ich habe Anfang des Jahres gemeinsam mit meiner Schwester ein Haus geerbt, das uns nunmehr also jeweils zu 50% gehört. Da meine Schwester das Haus verkaufen möchte, im Gegensatz  zu mir, werde ich sie auszahlen und die Immobilie künftig vermieten.

Zunächst mal die Grundsatzfrage: Ist eine Abschreibung für das Gebäude mit Baujahr 1963 überhaupt noch möglich?

Im Netz habe ich zwischenzeitlich einiges über AfA für Altbauten, Denkmalschutz-Immobilien sowie Neubauten gelesen, allerdings finde ich keine Infos zu einem Gebäude besagten Baujahres. Allerdings habe ich den Eindruck gewonnen, dass bei jedem Kauf einer Immobilie als Anlageobjekt ab Kaufdatum ein neuer Abschreibungszyklus startet.

Angenommen die Grundsatzfrage wird also mit JA beantwortet, kann ich dann die Anschaffungskosten (also den Teil, den ich an meine Schwester bezahle) künftig zu 2% pro Jahr über 50 Jahre absetzen?

Folglich müsste die Rechnung doch so aussehen:

Kaufpreis an meine Schwester abzüglich 50% vom Bodenwert (50% gehören ja schon mir und abschreiben kann man nur den Sachwert, nicht den Grundstückswert) gleich Abschreibungswert.

In Zahlen: 

200.000€ an meine Schwester

./. 0,5*100.000€ Bodenwert

= 150.000€ x 2%pro Jahr --> 3.000€ mögliche Abschreibung jährlich

Richtig?? Oder liege ich evtl komplett daneben

Danke euch vorab!

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