Unterschied zwischen fristlose Kündigung und ordentliche Kündigung

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn Du eine fristlose Kündigung erhalten hast und sofort im Anschluss auch eine fristgerechte, dann gilt zunächst einmal die fristlose Kündigung, sofern der Arbeitgeber sie mit der nachfolgenden fristgerechten nicht gleichzeitig zurück genommen hat.

Das bedeutet für Dich, dass Du fristlos Deinen Arbeitsplatz endgültig verlierst, sofern Du nicht innerhalb von 3 Wochen gegen die fristlose Kündigung klagst.

Im Falle, dass Du vor Gericht obsiegst, wirkt dann die fristgerechte Kündigung, sofern Du nicht auch gegen sie klagst.

Für den Arbeitgeber hat dieses Vorgehen den "Vorteil", dass er bei einer gerichtlichen Niederlage wegen der fristlosen Kündigung keine Zeit verliert, da dann die fristgerechte gewirkt hat.

Ja, die Kündigungsfrist ändert sich und er befürchtet wahrscheinlich, dass du zum Arbeitsgericht gehen könntest, falls die fristlose Kündigung vorliegt.

Bei einer Fristlosen Kündigung wirst du gekündigt und bis zum Ende der Kündigungsfrist unbezahlt beurlaubt. Bei einer "normalen" Kündigung arbeitest du währen dieser noch.

Warum heißt eine fristlose Kündigung wohl "fristlos", na?

Richtig: weil es keine Kündigungsfrist und damit auch kein Ende einer Kündigungsfrist gibt, bis zu der man angeblich "unbezahlt beurlaubt" sei!!

Wer heute eine fristlose Kündigung erhält, steht morgen nicht mehr im Arbeitsverhältnis, ist ohne Job!

Deine Antwort ist natürlich unsinnig!

@Familiengerd

Entschuldigung aber so sind wir denn hier? "Deine Antwort ist natürlich unsinnig!" ist schon sehr stark verallgemeint. Das kommt ganz auf das Land an!

@user7755

Die Anfragen der Fragestellerin beziehen sich bisher (bei Rechtsfragen) auf deutsches Recht; und für diesen Fall antworte ich auf Deine Frage "Entschuldigung aber so sind wir denn hier?" und Anmerkung "Das kommt ganz auf das Land an!" mit "In Deutschland!".

Und Deine Antwort ist unsinnig, weil sie völlig unlogisch (vielleicht hätte ich besser dieses Wort verwenden sollen) ist: Eine "fristlose Kündigung" ist deswegen fristlos, weil sie - entgegen Deiner Antwort - eben keine Frist hat.

Ob Österreicher, Schweizer, Russen oder Südafrikaner diesbezüglich eine andere Logik haben, kann hier gleichgültig sein!

Zum einen sit die Kündigungsfrist einzuhalten und zweitens ist es für dich als AN besser, wegen der Meldung beim Arbeitsamt. Mit einer fristlosen Kündigung verhängen die gerne mal eine Leistungssperre für drei Monate.

Zum einen sit die Kündigungsfrist einzuhalten

Das können wir nicht beurteilen, weil wir den Grund für die Aussprache der fristlosen Kündigung nicht kennen - also auch nicht wissen, ob sie nicht berechtigt ist.

nein für ihn ändert sich nichts aber für dich,bei fristlosen Kündigung beginnt die Kündigung sofort und ein Geld vom amt wird gesperrt,weil du dir was zu schulden kommen lassen hast

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