Unternehmen fordert Inkasso und Rechtsanwaltskosten?!?

3 Antworten

Das ist  typische        von   Inkasso Forderungen aber  geh es anders  Rum an  und  fordere die auf  das gerichtsurzteil die mitzuteilen das sieeine rechtliche  Forderung haben!

Drohe selbst mit einem Anwalt und auch  einer anzeige da die  Forderung   an den Echten gläubiger ging womit die sich an den wenden sollen!

Gerichtskosten ohne das du eine Anhörung  beim Gericht hattest ?Nicht immer wird da korrekt gearbeitet!Auch  von  Anwälten nicht!

Verlange mal das  Urteil zu sehen das  sie das recht haben dich zu pfänden  obwohl die  Forderung bezahlt worden ist!

Gehe  mal zu  deinem Amts Gericht und frage da mal nach ob ein Urteil    gegen dich erfolgt ist ohne dich zu informieren! Falls  da nichts  vorliegt hast du  Munition gegen die Inkassofirma!

Ansonsten ist es normal das die Gerichtskosten verlangen!

Nein, vor Gericht ging da überhaupt nichts und finde es auch dreist die Beauftragung eines RA obwohl die Forderung zu diesem Zeitpunkt bereits beglichen war.

@Danielle1234

Da das nicht mal   vor Gericht ging gibt es keine rechtliche Grundlage  für diese  Forderungen das teile denen mit das die sich an den Auftraggeber wenden sollte!Und das  du     bei jede weder weiteren Belästigung     sie anzeigen wirst wegen Nötigung!zahle nur die  17  und    das war es dann  für dich!Aber die auch nur unter -Vorbehalt   zb damit ruhe ist!

Sorry, alles korrekt berechnet!!

1,3 Gebühren aus 45 Euro plus Auslagenpauschale plus Hauptforderung ergibt gerundet bei mir ebenfalls 128 Euro!!!

Und durch Dein Nichtbezahlen der Gebühr, was jetzt mit der ehemaligen Forderung Deines Einkaufs nichts mehr zu tun hat, hast Du einen weiteren Fall eröffnet/provoziert.

Nun hat das Inkassobüro eine Forderung gegen Dich.

Und kann jetzt selbst wählen:

Inkasso einschalten oder einen Anwalt.

Ich würde schnell alles zahlen, sonst wird es noch teurer! Wobei die Rechnung vom RA sollte noch geprüft werden.

es handelt sich bei den RA um folgenden Verein welcher mit Infoscore in einem Gebäude sitzt.

Rechtsanwalt Rainer Haas & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

einige Negative Kritiken in Google...

Inkasso und Rechtsanwalts kosten sind leider grundsätzlich nicht zusammen Durchsetzungsfähig ( Beides zusammen)  

Für einen einfaches Schreiben gilt nicht 1,0 oder 2,3 RVG sonder leider nur 0,3 oder höchstens 0,5 RVG.

Geschrieben hat zuerst nur ein inkassoburos.Der RA kann also nur die erhöhten Inkassokosten des Forderungsinhabers ( Onlineshop) einfordern und auf Unkenntnis des Schuldners hoffen ;)

Ergo : Schlechte Karten fürs Inkasso 

@EXInkassoMA

@EXinkassoMA

Nicht korrekt!

Man könnte jetzt drüber streiten, ob 1,0 oder 1,3!

Anhand von Deiner Aussage zwei Quellen aufgesucht und geprüft!

Mit dem ersten Mahnschreiben fällt eine Geschäftsgebühr nach Nr. 2300 VVRVG von 0,5 bis 1,3 an, (nur) bei umfangreichen oder schwierigen Fällen auch eine Geschäftsgebühr von 1,3 bis 2,5 nach der Anm. zu Nr. 2300 VVRVG.

Höhe der Inkassogebühren
Nach Ansicht der Gerichte kann der Gläubiger vom Schuldner die Erstattung der Gebühren für die Einschaltung eines Inkassobüros verlangen, die ihm tatsächlich entstanden sind. Der Höhe nach sind diese Kosten aber auf die Gebühren beschränkt, die ein Rechtsanwalt für dieselbe Tätigkeit verlangen könnte (OLG Dresden, Urteil vom 04.04.1995, Akz. 13 U 1515/93; OLG Bamberg, Urteil vom 13.10.1993, Akz. 8 U 59/93; OLG Köln, Urteil vom 08.03.1972, Akz. 2 U 111/71). Ein Rechtsanwalt würde für die außergerichtliche InkassoTätigkeit eine Geschäftsgebühr ansetzen, die innerhalb eines variablen Gebührensatzes von 0,5 - 2,5 liegt. Eine Rechtsanwalt wendet dabei im Regelfall einen Gebührensatz von 1,0, weil die gesetzliche Reglung ihm eine Gebühr von mehr als 1,3 nur dann zugesteht, wenn die Tätigkeit umfangreich oder schwierig ist. Dieser Maßstab gilt auch für Inkassobüros, soweit nachfolgend nicht nochmals ein Rechtsanwalt mit der außergerichtlichen Wahrnehmung der Interessen des Gläubigers beauftragt wird.

@EXInkassoMA

Hier noch eine Gebühren Liste für Inkasso Gebühren.

http://www.schuldnerberatung-schickner.de/news/inkassokosten-zulassig-oder-nicht-/

Bei Forderungen bis 500 € wären das 18 € ( 15 iku plus 3 Auslagen pauschale)

Im Masseninkasso würde, FALLS das vor Gericht gehen SOLLTE recht sicher auf diese o,3 RVG reduziert werden. 

Wer mehr an iku geb. Verlangt ( wie hier im thread) hat eigentlich kein Interesse das ernsthaft einzuklagen.

Nichts ist da korrekt berechnet. ExInkassoMA hat uneingeschränkt Recht. Das Inkasso hat sich selbst ein Ei ins Nest gelegt. Warum?

Weil das Inkasso einen Anwalt hinzu gezogen hat. Es hat damit deutlich gezeigt, dass es unfähig ist, selbst Rechtsdienstleistungen zu erbringen und einen Gläubiger vernünftig zu vertreten. Wenn es aber unfähig ist, so etwas zu tun, darf es auch keine Gebühren abrechnen, die das verlangen. Schon gar nicht darf es eine 1,3 Gebühr abrechnen, die zwingend eine Rechtsberatung und eine Einzelfallbetrachtung mit einschließt.

Das ist das Problem mit der illegalen Kostendopplung. Wenn man damit vor Gericht zieht als Inkasso, geht man komplett baden.

Infoscore weiß das auch. Ein Anwalt (RA Schneider) hat deswegen schon beinahe seine Zulassung verloren. Also wurde er gekickt und man macht nun bei einer anderen Anwaltskammer mit neuem Anwalt dasselbe Spiel.

Zudem hat der Geschäftsführer Weinreich in Berlin als Sachverständiger ausgeführt, dass solche Sachen wie die Kostendopplung unseriös seien und natürlich illegal. Ein halbes Jahr später fängt er selbst mit diesem Mist an. Das ist einfach nur Schwachsinn. und es wird Zeit, dass er dafür in den Knast geht (meine persönliche Meinung).

Erlaubt ist das jedenfalls nicht, was die da treiben.

@mepeisen

Sorry, sehe ich in diesem Fall anders!

Hier liegt gerade keine Kostendopplung vor!

Der FS wurde ja NUR vom Inkassobüro angeschrieben.

Der FS hat lediglich die Hauptforderung beglichen und lehnt gegenüber dem Inkassobüro die Zahlung der Gebühren ab.

Damit hat er gegenüber dem Inkassobüro einen NEUEN Rechtsstreit eröffnet, was mit der ursprünglichen Geschichte nichts zu tun hat und auch nicht zur Kostendopplung führt.

Aus meiner Sicht habt ihr das Problem nicht erkannt und ebenso nicht verstanden!!!

@alarm67

Das ist leider vollkommener Blödsinn, was du schreibst. Das Inkasso hat selbst gegenüber dem Schuldner exakt 0,00€ zu fordern. Egal wie sehr du dich bemühst, so etwas zu konstruieren. Das Inkasso hat ausschließlich einen vertrag mit dem Gläubiger und hat ausschließlich Anspruch, dass der Gläubiger das bezahlt. Nicht mehr, nicht weniger.

Und der Trick mit dem "neuen Rechtsstreit" funktioniert im RVG nicht. Es ist und bleibt dieselbe Angelegenheit.

Sich mit irgendwelche Umgehungstaten zu rechtfertigen, ist albern. Sieh es einfach ein, dass es verboten bleibt. Egal wie arg getrickst wird.

Wenn der Gläubiger die Inkassokosten dann ans Inkasso bezahlt und dann als Schadensersatz verlangen will, muss er als nächstes zu einem Gericht gehen (per Mahnbescheid oder per Klage). Einen weiteren Rechtsdienstleister einzuschalten ist ein eindeutiger Verstoß gegen §254 BGB. Ein Gläubiger hat bei der Wahl seiner Mittel gerade keine Narrenfreiheit.

@alarm67

@alarm67 Auf den ersten Blick logisch was Du schreibst aber der Knackpunkt ist das der Forderungsinhaber ja nicht das inkassoburo ist sondern nach wie vor das onlinekaufhaus. Die machen ja den vermeintlichen Verzugsschaden geltent . Lediglich der Forderungseinzug ist ans iku abgetreten.

Würde das wie hier im Thread vor Gericht gehen gäbe es sicherlich eine für den Forderungsinhaber. ungünstige Kosten Aufteilung.z.b 60/40 wenn das Gericht die Gebühren dezimiert.

Wir haben das deshalb nie gemacht. Ein Grossteil der Schuldner hat ja trotzdem gezahlt.


Zunächst einmal ganz grundsätzlich: In derselben Angelegenheit (selbe Sache und selbe Tätigkeit) darf der Gläubiger zwar beliebig viele Anwälte oder Inkassos beauftragen. Gebühren darf er aber maximal nur einmal vom Schuldner verlangen. Die Kostendopplung gegenüber Schuldnern ist schlichtweg verboten.

8€ Mahngebühren sind im Übrigen auch viel zu hoch. Das würde glatt in etwa 5 Mahnbriefen (Briefpost) entsprechen. Per eMail gibt es exakt 0,00€ Mahngebühren, denn eMails verursachen keine Kosten, die man messen kann. Der Strom u.ä. liegt weit unterhalb von einem Cent.

Das mit den Gerichtskosten ist übrigens völliger Schwachsinn. Solange es nicht vor Gericht geht, gibt es exakt 0,00€. Die drohen hier womöglich mit einem gerichtlichen Mahnbescheid. Das mag 32€ Gebühren auslösen. Aber solange der nicht gestellt wurde, passiert da nichts.

Ich würde nun folgendes machen

1. Beschwerde beim Aufsichtsgericht des Inkassos (kostet nur Briefporto). Dort würde ich beantragen, dem Inkasso die Zulassung zu entziehen. Begründung: Das Inkasso hat nicht die gemäß RDG notwendige Sachkunde und Fachkenntnis, Rechtsdienstleistungen anzubieten. Das zeigt sich darin, dass ein Inkasso mit verbotener Kostendopplung droht und sich selbst nicht behelfen kann. Es ist offenkundig zwingend auf die Hilfe eines Anwalts angewiesen. Das personal ist offenkundig nicht ausreichend geschult. Falls dem Inkasso die Lizenz nicht entzogen wird, soll dem Inkasso aber deutlich verboten werden, zukünftig weiterhin die vom BGH verbotene Kostendopplung zu betreiben und mit Anwaltseinschaltungen zu drohen.

2. Beschwerde an die für den Anwalt zuständige Anwaltskammer (kostet auch nur Briefporto). Auch hier einen Antrag auf Entzug der Zulassung. Wegen verbotener Kostendopplung und dem Einfordern verbotener Kostenpositionen. Darüber hinaus täuscht der Anwalt absichtlich darüber, dass bereits 32€ Gerichtskosten als Schaden entstanden seien. Aber bisher ist ja noch gar nichts bei Gericht gewesen. Diese Täuschung stellt womöglich sogar betrug dar, deswegen möchte die Kammer das ggf. an die zuständige Staatsanwaltschaft zur Beurteilung senden.

Der Anwalt würde von mir nur eine kurze Nachricht (per Mail) erhalten: "Herzlichen Glückwunsch, Ich habe soeben wegen illegaler Aktivitäten die Anwaltskammer und das Aufsichtsgericht verständigt. Jeweils mit Antrag auf Lizenzentzug. Ich behalte mir vor, bei weiteren Drohungen Strafanzeige wegen Nötigung zu erstatten und via eigenem Anwalt aktiv gegen sie vorzugehen."

Damit ist dann alles gesagt und Anwalt und Inkasso wissen damit, dass sie sich die Finger verbrennen, wenn sie so weiter machen.

Wichtig ist ansonsten nur, dass du Briefe eines Gerichts beachtest.

Gebe dir voll und ganz Recht.

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