Untermietvertrag vorläufig gültig?

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Eine Klausel für die Vorläufigkeit kannst du nicht einfügen. Aber was du stattdessen machen kannst, ist ein separater Mietvorvertrag. In dem werden die groben Eckpunkte benannt, z.b. Mietsache, Miethöhe, Mietbeginn, und eben eine Definition, unter welcher Bedingung dann der Hauptvertrag zustande kommen muss oder nicht.

Einerseits sprichst du von deiner Mitbewohnerin und weiter von einem Nachmieter, der als Untermieter fungieren soll. 

Wenn deine "Mitbewohnerin" bereits eine der HV gemeldete Untermieterin ist, musst du nicht erneut eine Genehmigung zur Untervermietung einholen.

Sollte deine "Mitbewohnerin" deine gleichberechtigte Mieterin in der Mieterpartei sein, dann muss der Mietvertrag geändert werden. Dazu müssen alle Beteiligten an einen Tisch.

Im ersten Fall sollte der neue Untermieter der HV nur gemeldet werden.

Die Mietvertragsänderung ist schon durch, die Untermietklausel legt jedoch fest dass jede Untervermietung der Zustimmung der Vermieterin bedarf.

Du könntest den Vertrag theortisch jetzt schon wirksam schließen, dann würdest du aber vertragsbrüchig gegenüber deinem Vermieter, wenn dein Mietvertrag eine Klausel enthält, die dich verpflichtet die Untervermuetung jedesmal vom Vermieter genehmigen zu lassen.

Ich würde dir empfehlen die Elaubnis abzuwarten oder es mal telefonisch beim Vermieter zu versuchen (villeicht erteilen sie die Erlaubnis dann mündlich).

Die Sachlage und Möglichkeiten waren mir bereits im Vorfeld bewusst.

Ich interessiere mich explizit für die Möglichkeit, den Vertrag mit einer Vorläufigkeits-Klausel zu erweitern, um der verwaltungsbedingten Verzögerung zuvorzukommen, jedoch ohne mich in straffälliges Gebiet zu begeben.

Ich würde eine solche Klausel PERSÖNLICH als unberechtigten Nachteil für den (Unter-)Mieter ansehen und somit für nichtig halten. Sollte die Klausel nichtig sein, gilt das Selbe wie wenn du den Vertrag direkt geschlossen hättest. Im schlimmsten Fall riskierst du eine Kündigung deines Mietvertrages und unter Umständen Schadenersatzforderungen des Vermieters (natürlich nur falls dieser einen Schaden erlitten hat)

Kurze Antwort: Nein.

Machbar ist allerdings ein sogenannter 'Vormietvertrag', bei dem die beteiligten Personen/Parteien sich zum Mietvertragsabschluss verpflichten, sobald alle notwendigen Voraussetzungen (in meinem Fall das ok der Verwaltung) geschaffen sind.

Ich interessiere mich explizit für die Möglichkeit, den Vertrag mit einer Vorläufigkeits-Klausel zu erweitern, um der verwaltungsbedingten Verzögerung zuvorzukommen, jedoch ohne mich in straffälliges Gebiet zu begeben.

Weder vorläufig noch auf Probe, das geht absolut nicht.

Ja, eine Vorläufigkeit einbauen geht nicht. Aber es spricht nichts dagegen, einen Vorvertrag zu schließen, der die Bedingungen enthält. Falls es dich genauer interessiert, suche im Internet nach "Mietvorvertrag". Es gibt kein Gesetz, was dies verbietet.

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