Untermieter betritt (bricht ein) in private Räume, macht er sich strafbar?

5 Antworten

Stalking ist es nicht. Es wäre maximal Hausfriedensbruch, wobei ich bezweifle das hier irgendwas raus käme. Die Frage ist, was Du erreichen möchtest. Wenn Du mit der Anzeige erreichen willst, dass er die anderen Räume nicht mehr betritt, dann wird Dir das nicht helfen. Er würde höchstwahrscheinlich gerade mal vorgeladen sein, bis zum Zeitpunkt zu dem er ausziehen muss und da muss er nicht erscheinen. Bis über die Anzeige entschieden ist, dauert es gut ein paar Monate und dann wird das ganze recht wahrscheinlich eingestellt. Ich kann nur dazu raten die Räume abzusperren und abzuwarten. Sehr viel mehr kannst Du nicht tun. :-(

Naja ich sperr ja ab und er "bricht" ein, ich weis nicht wie ich es sonst bezeichnen soll. Ein paar Fakten fehlen, zb ständige Briefe in denen er mir schreibt wie verfallen er mir ist. Also mit ner Schwärmerei hat des schon lange nichts mehr zu tun.

Wenn die Türen verschlossen waren, hat er sie unerlaubt geöffnet. Stelle fest, ob er Dinge entwendet hat, wenn ja welche und dann erstatte Strafanzeige. Des weiteren ist der Tatbestand der fristlosen Kündigung gegeben, setze eine Frist von drei Tagen und wechsel danach den Zylinder der Wohnungstür aus. Er darf dann seine Sachen nur noch holen, wenn ein Zeuge Deinerseits zugegen ist. Und dann hat er die Möglichkeit Dich zu verklagen wenn ihm danach ist. Aber das dürfte kaum Erfolg haben.

wieso kündigst du ihm nicht? Einem Untermieter kann man ja jederzeit kündigen (unter Einhaltung der Kündigungsfrist) Offensichtlich hast du ihm die Grenzen nicht richrig klar gemacht und kannst dein "Nein" nicht so richtig vertreten

Ich hab ihm schon gekündigt, mit Einhaltung der Frist. Und am 31.10. muss er draußen sein. Trotzdem ist es unerträglich, ich weis ja nicht was als nächstes kommt. Ich kann ihn überhaupt nicht einschätzen, ich sperr mich ja sogar nachts ein.

Es würde Sinn machen, ihm seine Grenzen mit Nachdruck aufzuzeigen; im Übrigen heilt die Zeit Ihr Problem!

wenn es vertraglich festgehalten ist, macht er sich wahrscheinlich tatsächlich strafbar.

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