Unterhalt zurückverlangen möglich?

5 Antworten

Nun macht er einen DNA-Test, um Sicherzustellen, dass er wirklich der Vater ist. 

Ohne Zustimmung der Mutter hat dies keinen Wert! https://www.xn--alles-ber-vaterschaftstests-n3c.de/vaterschaftstest_heimlich_gendiagnostikgesetz.php

Man muss selber einen triftigen Verdacht begründen um die Vaterschaft anfechten zu können.

Von der Mutter kann er gar nichts zurückfordern, da der Unterhalt für das Kind war. Ihr gegenüber könnte er nur Ansprüche anmelden, wenn er beweisen kann, dass sie zum Zeitpunkt der Empfängnis nur mit dem Kindsvater Verkehr hatte... Also eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Er nahm ja Jahre lang, es wäre sein Kind...

Vom Kind gibt es nichts: Stichwort "Entreicherung"

Vom wirklich Vater: nur wenn dieser bekannt ist! Er kann zwar die Mutter um Auskunft bitten, aber wenn diese behauptet: ich kenne den nicht und dachte du wärst es... dann hat sich auch der Punkt erledigt.

Zumindest wird es immer eine Einzelfallentscheidung darüber geben, wer wem was zurück zahlen muss (und kann).

Was ich aus den Folgen der Serie "Verklag mich doch!" noch weiß, ist ein heimlicher DNA-Test sogar strafbar, doch andererseits bekommst du so nur Klarheit. Ist quasi eine Zwickmühle. Naja du brauchst ja nicht deiner Ex erzählen woher du das weißt. ;)

Dann weiß ich aus "Verklag mich doch!", dass du zum Gericht gehen musst und dort wird dann offiziell die Vaterschaft mittels DNA-Verfahren überprüft. Wenn offiziell feststeht, dass du nicht der biologische Vater bist, dann wird die juristische Vaterschaft aberkannt und du kannst rückwirkend ich glaube es waren drei Jahre den Unterhalt zurückverlangen.

Außerdem könntest du deine Ex sogar wegen Betruges anzeigen, falls sie vorsätzlich dich als Vater eintrug mit dem Wissen, dass du nicht der Vater bist sie es aber wegen deinem Geld machte, weil vielleicht der richtige Vater nicht soviel Geld hat. ;)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Durch meine Erlebnisse usw.

Wer im Glauben, er sei dazu verpflichtet, Kindesunterhalt gezahlt hat, obgleich sich später herausstellt, dass dies gar nicht der Fall ist, kann den gezahlten Unterhalt vom Zahlungsverpflichteten (also dem leiblichen Vater) zurückverlangen.

Eine Einschränkung ergibt sich jedoch beim Unterhaltsregress im Hinblick auf die Höhe der zu erstattenden Beträge. Der Zahlungsverpflichtete ist nur im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit zur Erstattung verpflichtet.

Alles Gute für dich!

Woher ich das weiß:Beruf – Ich bin seit über 30 Jahren Hebamme

Das ist eine rechtlich komplizierte Sache und da gibt es kein einfaches ja oder nein.

Sofern offiziell festgestellt wurde, dass der Vater nicht der Erzeuger ist, hat er Anspruch auf Rückzahlung der Unterhaltszahlung. Nur gegen wen hat er den Anspruch?

Gegen das Kind sicherlich nicht. Die Mutter wird sich darauf berufen, dass sie bereits das Geld ausgegeben hat, also bleibt nur der biologische Vater da dieser die Unterhaltszahlung leisten musste und wenn du nicht weißt wer der biologische Vater ist, was machst du dann? Zwingen kannst du niemand zu dieser Auskunft.

Außerdem müssen Fristen beachtet werden und das Prozessrisiko ist nicht zu unterschätzen.

einen dna-test kann er nur machen wenn die mutter einverstanden ist und ihre zustimmung gibt. selbst wenn dieser dna-test das aufzeigt, dass er nicht der vater ist, ändert es nichts daran, dass er noch immer der rechtliche vater ist. eine änderung käme nur in frage, wenn er eine vaterschaftsanfechtung macht. dann kann er unterhalt vom eigentlichen vater zurückverlangen. von der km bekommt er nix.

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