Unterhalt trotz Selbständigkeit/Unternehmensgründung?

3 Antworten

Ich kenne mich mit der österreichischen Gesetzgebung nicht aus aber ich kann Dir sagen wie es in Deutschland abläuft.

Du musst bei der zuständigen Stelle ein Gewerbe anmelden, später bekommt man vom Finanzamt einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Dieser muss ausgefüllt zurück geschickt werden, daraufhin bekommt man eine Steuernummer für das Unternehmen.

Wenn Dein Umsatz im Vorjahr geringer als 17.500,00€ war und im laufenden Jahr voraussichtlich 50.000,00€ nicht übersteigt kannst Du von der Kleinunternehmer-Regelung (§19 Umsatzsteuergesetz) gebrauch machen. Dies hat zur Folge, dass Du keine Umsatzsteuer ausweisen und abführen musst, im Gegenzug darfst Du auch keine Vorsteuer geltend machen.

Was Du auf jeden Fall brauchst ist ein Seminar für Existenzgründer, da wird Dir das wichtigste einmal erklärt.

In Deutschland hast du Anspruch auf Unterhalt, wenn du in Ausbildung bist. Wenn du statt Ausbildung lieber arbeitest ist das deine Entscheidung, dann arbeite auch so, dass du davon leben kannst, Unterhalt gibt es dann nicht.

Wenn du neben der Ausbildung oder Schule arbeitest, wird dein Verdienst zum Teil auf den Unterhalt angerechnet, dein Unterhaltsanspruch sinkt also, da du einen Teil deines Bedarfs selbst decken kannst.

Hi Marlene, du brauchst definitiv ein Gewerbe. Entweder ein Kleingewerbeschein oder Normalgewerbeschein. Diese Unterscheiden sich nur am Umsatz Jährlich. Ich glaube das fällt dann weg, ich glaube es nur. lg

Frag doch mal beim Amt nach

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Gefährliches Halbwissen, offiziell gibt es kein "Kleingewerbe" aber es gibt Kleinunternehmer nach §19 Umsatzsteuergesetz. Dies hat aber nichts mit der Art des Gewerbes zu tun.

Ein Unternehmer kann auf diese Regelung zurück greifen, wenn der Umsatz im vorangegangen Kalenderjahr nicht höher war als 17.500,00€ und im laufenden Jahr nicht höher als 50.000,00€ geschätzt wird.
Ein Kleinunternehmer muss keine Umsatzsteuer ausweisen und abführen aber darf entsprechend auch keine Vorsteuer ziehen.

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