Unglücklich im neuen Job und der neuen Stadt...und nun?

5 Antworten

Tja, so ist das manchmal im Leben, dass sich Widerstände auftun. Da bist du nicht die Einzige. Wichtig ist, "ausdauernder zu sein, als die Schwierigkeiten", es gibt immer einen Ausweg. Du könntest z. B. als erstes dich bei deiner Bank nach "einer vorübergehenden Aussetzung der Rückzahlung" erkundigen. Aber ehrlich sein. Wenn du die Zusage hast, bewerbe dich wo anders und erst wenn du eine Zusage hast und ein einkommen nachweisen kannst, reiche die Unterlagen bei der Bank ein, dann beantrage die Aussetzung der Zahlungen. So hast du Luft und kannst weiter deine Zukunft planen. Bedenke, wer umzieht nimmt sich selber immer mit! Die Häuser und Bäume stehen überall draußen. Man kann sich auch alles negativ reden, damit ist dir nicht geholfen. Verliere den Mut nicht. Alles wird gut.

Da du in deiner jetzigen Situation unglücklich bist, ist es wirklich nötig, etwas zu verändern. Das wird aber nicht von heute auf morgen gehen, sondern seine Zeit brauchen. Es ist wichtig, dass du herausfindest, was du eigentlich wirklich möchtest, welche Dinge dir im Leben wichtig sind und was dich glücklich machen würde. Offensichtlich hast du dich in diese Situation gebracht, weil du häufig Dinge getan hast, die du eigentlich nicht wolltest, die Ausbildung, der Job jetzt und die große Wohnung. Obwohl du schon wusstest, dass du damit nicht glücklich bist, hast du es trotzdem gemacht. Warum? Vielleicht kannst du mal einen Kurzurlaub oder ein langes Wochenende einlegen und mal entpannen. Überlege dann Ruhe, was wäre ein Ziel für dich, bei dem du ein gutes Gefühl hättest, lass mal die Meinungen und Erwartungen anderer außen vor, es ist ja DEIN Leben. Du wirst Geduld brauchen, aber denk drüber nach, was du jetzt schon verändern kannst. Vielleicht kannst du dich mit Frankfurt arrangieren, wenn du einen anderen Job findest.

Frankfurt wird doch sicher mehr zu bieten haben als nur diese eine Stelle, die du nun hast. Trau dich und schreib Initiativbewerbungen - wenn du nichts tust, kann sich auch nichts ändern. Vielleicht ergibt sich für dich dennoch eine neue Perspektive. Es muss ja auch nicht für die Ewigkeit sein. Ein Jobwechsel macht manchmal echt viel aus - selbst wenn der Rest drumrum noch nicht optimal ist (so isses bei mir)!

Du schreibst, ihr habt euch zusammen in Frankfurt eine Wohnung gesucht. Dann habt ihr jetzt doch erst mal ein Zuhause. Den Job kannst du wechseln. Schreibe Bewerbungen und schau dich vorher genau um beim neuen Arbeitgeber. Oder kannst du nicht innerhalb der Firma wechseln? Anschluss findet man evtl. in der VHS, Sportkursen, abends mal weggehen, Vereine mit einem Hobby von dir.....Du bist ja kein Kind mehr und mußt langsam mal sehen, dass dein Leben Formen annimmt.

Hi,

du hast leider nicht geschrieben, wie lange du diesen ungeliebten Job schon hast.

Mach' den Job für zwei Jahre und fang' dann an, dich bei anderen Firmen zu bewerben. Nach diesen zwei Jahten hast du genug Berufserfahtrung um leichter einen neuen Job zu finden. Sich aus einer Anstellung heraus zu bewerben ist viel entspannter als sich ohne Job zu bewerben.

Du hast nette Kollegen - konzentriere dich morgens darauf und nicht darauf, wie wenig dir der Job gefällt. Freue dich auf deine Kollegen und alles, was in diesem Job gut ist. Mach' eine Liste aller guten Dinge in deinem Job und hänge diese am Badezimmerspiegel auf.

Dich macht nicht nur der Job unglücklich sondern auch fehlende Freunde. Achte darauf, dass du an Wochentagen Abends nicht vor dem Fernseher versumpfst.

Mach' Abends einen Volkshochschulkurs und lerne aus Spaß eine neue Sprache oder mach einen Kochkurs. So lernst du Leute kennen.

Schau' dir das Kinoprogram an und frag' deine Kollegen, ob sie Lust hätten, mit dir ins Kino zu gehen.

Was du da gerade erlebst ist völlig normal. Solche Phasen gibt es im Berufsleben immer wieder mal (ich bin jetzt seit zwei Jahren wegen eines Jobs in Hannover; mir gefällt die Stadt auch nicht besonders). Es kann schon mal 1-2 Jahre dauern bis man eine neue Stadz kennengelernt hat und Freunde findet.

October

...und mache meine Arbeit auch einfach nicht gut, obwohl ich mich bemühe.

Überleg' mal, warum du deinen Job nicht gut machst. Liegt es an der fehlenden Berufserfahrung? Wenn ja dann hat sich das in ein paar Monaten von selbst erledigt weil du in deinem Beruf immer besser werden wirst ;-)

keiner ist von Anfang an in einem neuen Job wirklich gut. Das kommt erst, wenn man die Firma und den Job etwas besser kennengelernt hat.

Mach' dir bitte nicht den Streß sofort perfekt sein zu wollen sonder gib dir selbst die Chance, richtig gut zu werden. Fehler zu machen ist völlig normal und in Ordnung - denn das Wichtigste bringst du ja mit: den Willen, dich zu bemühen. Und das wird sich dann auszahlen.

October

Wir haben uns in Frankfurt sogar eine große gemeinsame Wohnung gesucht, damit er hier ein Heim hat (ich war dagegen...er wollte es so, weil er den Ort, in dem er arbeitet, auch verabscheut und da nur ein kleines Zimmer bewohnt).

Eine große, gemeinsame Wohnung zu nehmen war kein Fehler.

In einer 1-Zimmer Wohnung wärst du vermutlich noch unglücklicher. Auch wenn dein Freund an Wochentagen nicht da ist - es ist eure gemeinsame Wohnung :-)

Du solltest jeden Freitag die Wohnung für euch beide schön machen und für zwei einkaufen damit ihr euch beide in der Wohnung wohl fühlt. Frag' deine Kollegen nach einem netten Restauran und geht auch mal aus und schaut euch Frankfurt gemeinsam an.

Wie sieht es denn bei deinem Freund aus - könnte er langfristig gesehen nach Frankfurt ziehen?

October

Was möchtest Du wissen?