Ungewollte Vaterschaft - Millionenschaden

5 Antworten

Leider ja , das Gesetz sieht es nämlich so , dass die Alimente nicht der Frau zustehen sondern dem Kind als eigen Rechtspersönlichkeit, sollte der unglaubliche Fall eintreten , dass eine Frau eine Mann vergewaltigt und schwanger wird , hat das Kind, dennoch eine Anspruch auf Unterhalt vom den Geschädigten Mann, so grass ist die Rechtslage hier. Ggf. könnte er die Frau zwar in Regress nehmen , aber wenn die kein Besitz od. Einkommen hat ist das mit Regress auch unmöglich.

Für die Verhütung sind immer beide zuständig, wenn er ihr nicht vertraut, sollte er halt nicht ohne Gummi mit einer ins Bett.. Ausserdem ist er dann ja auch nicht vor Geschlechtskrankheiten etc. geschützt..

Hallo Deikehelmts,

Dein Freund kommt nicht darum herum sich einen anderen Anwalt zu suchen. Dieser kann ihn auch hinreichend beraten und dann bei Prozessen vertreten.

Wenn Du Deinem Freund helfen willst versuch ihm auch eine andere Sicht zu zeigen. Auch wenn er das Kind nicht wollte wird er jetzt trotzdem Vater! Vielleicht wird eine Zeit kommen, wo er das Kind liebt und sich über das Kind freut. Und selbst wenn er im Moment noch nicht so weit ist muss er verstehen, dass das Kind ein Recht auf Leben und Versorgung hat und zwar duch beide seiner Eltern.

In dem Moment in dem er seinen P. verwendet muss ihm klar sein, dass die Frauch schwanger werden kann. Kein Verhütungsmittel ist 100%sicher!

Wenn man sich ein Haustier zulegt hat man die Verantwortung sich gut darum zu kümmern. Und wenn man Sex hat hat man die Verantwortung sich um ein daraus entstandenes Kind zu kümmern! Wenn er nicht der Frau beisteht, Windeln wechselt, sich die Hemden vollspucken lässt, nachts das Baby versorgt, bei Erkrankungen mitleidet und das Kind stundenlang rumträgt etc., dann ist es nur gerecht, dass er wenigstens für die finanzielle Sicherheit sorgt.

Das Jugendamt ist für das Wohl des Kindes zuständig, nicht dafür die Interessen des verantwortungslosen Vaters zu vertreten. Mir tut das Kind leid mit so einer rücksichtslosen Mutter und einem verantwortungslosen Vater!

LG, Hourriyah

Man kann sich mit solch einem Vertrag nicht von seiner Unterhaltspflicht befreien lassen!

Was für ein Millionenschaden? Hat er einen entsprechenden Vertrag unterschrieben, dass er jeden Monat mehrere 1.000 Euro Unterhalt zahlen würde? Wohl nicht! Die Frau kann nur das verlangen, was ihr laut Gesetz an Unterhaltsleistungen laut Düsseldorfer Tabelle zusteht! Und selbst wenn man das hochrechnet auf höchstens 26 Lebensjahre bis das Kind so weit durch ist, kommt keine Million zusammen!

Wie will er denn im Fall eines Prozesses beweisen, dass sie gesagt hat, dass sie schon für die Verhütung sorgt? Da steht doch im Zweifelsfall Aussage gegen Aussage. ... Dumm gelaufen, in 18 Jahren ist das Kind erwachsen und hat mit 25 fertig studiert.

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