Ungewollt Vater, muss er Unterhalt zahlen?

24 Antworten

Der Unterhalt ist für SEIN Kind und nicht für die Frau. Daran muß er denken. Bezahlt er aus Rache keinen Unterhalt, bestraft er praktisch sein Kind für das Fehlverhalten der Mutter. Das kann und darf nicht sein. Das Baby ist an der Situation total unschuldig!

Zum Glück ist er gesetzlich verpflichtet, als Erzeuger des Kindes Unterhaltszahlungen zu leisten. Es sollte für ihn als Vater wichtig sein, dass sein Kind gut aufwächst. Dazu gehört nicht nur Unterhalt, sondern er sollte sich auch, wie es sich für einen guten Vater gehört, regelmäßig um das Kind kümmern.

Natürlich muß er zahlen, er hat es ja gezeugt. Nachdem er die Verhütung der Frau überlassen hat, muß er selbstverständlich auch die Folgen tragen.

Wenn ein Mann keine Kinder will, muß er selbst für die Verhütung sorgen.

Sorry, aber ganz ehrlich. Jeder weiß, dass durch Sex ein Kind entstehen kann. Meiner Meinung nach ist er dazu verpflichtet seinem Kind ein Vater zu sein oder wenigstens Unterhalt zu zahlen. Für das Fehlverhalten der Eltern kann das Kind nichts.

Was bringt ein Anwalt? Hier steht Aussage gegen Aussage. Sie kann genauso behaupten es ihm gesagt zu haben. Das sind nur unnötige Anwaltskosten und reichlich Zeitverschwendung, sowie verschwendete Nerven. Es bringt mehr positiv in die Zukunft zu blicken und seinem Kind ein schönes Leben mit Mutter und Vater zu schenken.

Die Zahl der alleinerziehenden Mütter ist in Deutschland eh schon viel zu hoch. Dazu erhalten viele Kinder nicht mal einen Pfennig vom Erzeuger.

Ich verabscheue jeden Vater (ob gewollt oder ungewollt Vater geworden), der nicht für sein Kind sorgt!

Auch wenn deine Antwort grundsätzlich richtig und ok ist, ist dein letzter Absatz zu pauschal. Nicht nur die Männer sind Schweine, auch sind viele Frauen auf dem Tripp, dass sie zwar kassieren (was ihr gutes recht ist, weil es dem Kind dient) aber die Rechte des Vaters schön ignorieren und damit dem Kind schaden, weil es dadurch keine Chance hat diesen kennenzulernen, obwohl dieser sich gern kümmern würde.

Also immer schön beide Seiten der Medaille betrachten.

@Amtsschimmel25

Da gebe ich dir vollkommen recht. Danke für deinen ergänzenden Beitrag!

@Magusss

Aber allein der Gedanke, keinen Unterhalt zu zahlen, also das Kind (!) zu bestrafen, weil man der Mutter etwas vorwirft, zeugt schon von einer komischen Geisteshaltung, oder?

recht samenraub

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Beachte bei den Texten unbedingt das Datum. Denn die Rechtslage kann sich gerne mal ändern. 

Urteile sind in der Regel Einzelfallentscheidungen.

Es sei denn, da steht Grundsatzurteil. 

Aber hier ist noch zu beachten, welches Gericht ein Grundsatzurteil raus lässt: 

Ein Oberlandesgericht erlässt einen Grundsatz für sein Bundesland, ein Bundesgericht für den ganzen Staat. 

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Ansonsten muss er sehr wahrscheinlich nicht nur zahlen. Er hat automatisch 50% Erziehungs- und FürsorgePFLICHT und RECHT. Wenn er als Vater in der Geburtsurkunde steht. 

Aber bitte: 

Gehe wie beschrieben vor. So findest Du auch - bei mir ab der 3. Seite - Seiten, die Rat geben und zur Seite stehen können.

Ja. Für den Unterhaltsanspruch ist es ohne Belang, ob er gewollt oder ungewollt Vater wurde.

Allerdings sollte man da vor der Anerkennung einen Vaterschaftstest machen.

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