Unfreundlichen Kunden gebeten den Shop zu verlassen. Hab nix zu erwarten vermute ich?

5 Antworten

Ich finde das muss man sich nicht gefallen lassen und ich hätte den vermutlich auch des Ladens verwiesen. Irgendeine rechtliche Grundlage sich darüber zu beschweren hat der Kunde nicht.

Es gibt aber in Amerika Arbeitsverträge, da steht drin, dass man immer lächeln muss und dem Kunden nie widersprechen darf. Da ist es ein Kündigungsgrund, wenn man einen Kunden nicht anlächelt, ihm widerspricht oder ihn gar aus dem Laden wirft. Ob es solche Arbeitsverträge auch in Deutschland gibt weiß ich nicht, aber ich nehme an, dass solche Klauseln in Deutschland unwirksam wären, wenn es sie gäbe.

Ich finde die Reaktion angemessen und nicht übertrieben, denn du hast ihm ja keineswegs ein Hausverbot erteilt sondern lediglich gebeten/aufgefordert, mit besserer Laune wiederzukommen.

Generell solltest du allerdings mal mit deinem Chef sprechen und mit ihm zusammen eine Lösung für zukünftige Fälle der gleichen Art finden.

Auch als Verkäuferin kannst du Höflichkeit bei einem Kunden verlagen - der König ist König bedeutet nicht, dass du dich anmeckern und beleidigen lassen musst. Ich finde, du hast richtig reagiert.

Du solltest es aber deinen Chef sagen, damit der gewarnt ist, wenn dieser Kunde wieder kommt und sich beim Chef beschwert.

wenn du allein im laden bist, hast du das hausrecht und darfst entscheiden, wer in dne laden darf und wer nicht.

von daher mach dir keine gednaken

Du hast recht, alles soll man sich nicht gefallen lassen. Ich würde auch so handeln.

Muss ich mir alles vom Chef gefallen lassen?

Mein Chef macht mich fertig. Er schreit mich nur an, macht mich vor Kunden nieder, bringt einem nichts bei und ist immer super schlecht drauf.

Mir werden meine Stunden dauernd gekürzt, obwohl ich eine tägliche Arbeitszeit von 8 Stunden habe, mir werden aber nur z.B. 7 bezahlt, wenn ich nach Hause geschickt werde.

Es ist ein kleines Familienunternehmen, mit insgesamt 4 Mitarbeitern. Der Sohn vom Chef, ein Designer und ein Näher.

Ich mache dauernd Aufgaben, die eine Verkäuferin nicht machen sollte.

Ich gehe für den Laden einkaufen, beispielsweise in den Aldi, um Kekse und Brot zu kaufen, für den Sohn. Mit meinem Privatauto. Die Kilometer werden mir nicht bezahlt. Ich muss dauernd Wäsche waschen und Bügeln. Ich bin nur am putzen, im ganzen Laden. Staubsaugen etc.

Die Küche im Keller ist komplett zugemüllt, überall liegen Bierflaschen rum, weil der Chef immer mit seinen Kumpels im Laden Bier trinkt. Auch in der Arbeitszeit.

Die Arbeitssicherheit wird nicht eingehalten. Auf allen Treppen liegt was, ob es Ware ist oder Müll. Man kann sich kaum bewegen, so eng ist es im Laden.

Letztens hatte ich eine Kundin gehabt, die wollte Farbe angemischt haben. Ich habe vorher noch nie eine Farbmischmaschine benutzt. Ich hab es erstmal ausprobiert, aber es klappte nicht. Also holte ich den Chef dazu.

Er meinte dann, er würde mit mir die Nerven verlieren. Ich hab vor ihm versucht, die Farbe zu mischen, damit er mir das beibringt und mir sagt, was genau ich anklicken soll. Da hat er mir knallhart auf die Finger gehauen und hat mich weggeschubst. Ich bin fast über die Farbeimer gefallen. Zum Glück konnte ich mich noch festhalten.

Alle Mitarbeiter, selbst sein Sohn, haben totale Angst vor ihm. Er bekommt regelmäßig Wutausbrüche und schreit dann alle zusammen. Mich schaut er immer mit einem ekelhaft, herabschätzenden Blick an, den ich nich nie vorher gesehen hab.

Ich versuche echt, guter Laune zu sein, falls Kunden kommen, was nicht oft der Fall ist, da er die Kunden auch regelmäßig anbrüllt. Falls aber Kunden da sind, werden diese mir dauernd geklaut. Ich darf die nicht bedienen, sondern soll nur Putzen gehen.

Außerdem hat er mir schon gedroht, meinen Lohn zu kürzen.

Gestern z.B. war ein Kunde da, der sein Laminat abholen wollte. Es waren insgesamt 15 Pakete. Ich hinten zum Chef, hab ihm das gesagt und er:"Das hat er bestimmt NICHT GESAGT!"Er geht zum Kunden, Kunde sagt genau das gleiche und er brüllt den Kunden an, dass seine Frau angeblich gesagt hätte, es wären nur 7 Pakete gewesen.

Mir werden auch dauernd Informationen vorenthalten.

Leute, ich geh mit solchen Bauchschmerzen zur arbeit. Ich kriege schon vor Arbeitsbeginn Panikattacken. Hatte schon früher welche gehabt.

Innerlich hab ich schon gekündigt. Suche schon nach einer anderen Arbeitsstelle. Aber kann ich den Chef nicht irgendwie anzeigen? Dem Ordnungsamt oder sowas sagen, dass der Laden, kein Zustand mehr sein kann? Da gibts nichts mal Feuerlöscher.

Danke für die Antworten.

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Ist mein Ausbilder gut genug um mich auszubilden?

Hallo,

eine Frage, die mich schon seit paar Monaten betrübt. Ich bin über 18, mache grad eine Ausbildung als Verkäufer im Handyladen. Der Job macht auch eine Menge Spaß und die Kollegen sind auch nett. Bloß beim Chef hab ich bisschen Bedenken, weil er bei paar Sachen kein Plan hat und das noch als Chef.

  1. Wenn ein Kunde ein Kostenvoranschlag haben möchte, schickt er immer mich zum Rechner um des auszuführen. Nur durch ein anderen Mitarbeiter konnte ich wissen, wie des geht.
  2. Genau das gleiche beim Wareneingang, wenn wir bestellte Waren geliefert bekommen und des ins System eintragen wollen. Er schickt immer mich zum Rechner für des und ebenfalls erfuhr ich durch ein Mitarbeiter wie der Wareneingang bei unserem Programm funktioniert.
  3. Ihr müsst wissen, seine Grammatik ist nicht so dolle. Wenn wir von Kunden E-Mails bekommen, antwortet er fast alle Sätze ohne Komma und Punkt. Da muss man als Kunde doch denken "was ist das für ein Laden?!"
  4. Mein Chef bzw. auch Ausbilder beschuldigt mich manchmal auch unschuldig, wenn ich ein Kunde falsch beraten habe. Da war ein Mal, wo ich mich um ein Kunde gekümmert habe wegen einem Handyproblem. Währenddessen kam noch mein Chef dazu und hat mir mitgeholfen. Während der Zeit kam ein weiterer Kunde rein und mein Chef sagte, ich solle den nächsten Kunden bedienen und er kümmert sich währenddessen weiter um den Kunden. Habe ich auch gemacht. Als alle Kunden wegwaren, fragte ein anderer Mitarbeiter mich, warum ich den Kunden verlassen und stattdessen den anderen Kunden bedient habe. Dann sagte der Chef "genau, das war echt nicht gut", obwohl das sein Befehl war.
  5. Dann wäre noch die Arbeitszeit. Anfangs bei meiner Ausbildung meinte mein Chef, ich solle jede zweite Woche samstags arbeiten. Seit Dezember meinte er dann "komm, arbeite ab jetzt immer samstags". Meine Arbeitszeiten sind Montag bis Donnerstag 9.30 bis 18.00 (Pause habe ich zwischendrin also 30 Minuten), Freitag 9.30-12.00 und 15.00 bis 18.00 und Samstag 9.30-15.00 (ebenfalls zwischendrin 30 Min Pause). Wenn ich das soweit ausrechne, müsste es langen für eine 40h pro Woche. Aber viele meine Freunde meinen, dass mein Chef mir immer ein Tag frei geben sollte also zwei Tage Ruhe pro Woche geben soll mit dem Sonntag dazugesehen.
  6. Dann war noch ein Tag, wo mich mein Chef angerufen hat, nachdem ich Berufsschule hatte. Also wo ich fast 9 Stunden Schule hatte. Er rief mich nach Schulschluss an und fragte, warum ich nicht zur Arbeit komme. Ich denke, da muss ich wohl nicht viel dazu sagen.

Wie findet ihr das alles? Kurios? Ist mein Chef gut genug mich auszubilden? Ich meine bei Handys hat er noch Ahnung und ist auch ein ganz netter, nur wünsche ich mir manchmal einen "gescheiteren" Ausbilder.

mfg

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