Unfallverursacher streitet Schuld ab. Was tun?

5 Antworten

Habt Ihr nicht die Polizei gerufen? Oder den Schaden fotografiert? Schriftlich die Situation auf dem kleinen Schadensbogen der Versicherung aufgeschrieben. Daraus kann ein Verkehrsgutachter einige Schlüsse ziehen. Wenn Du den Schaden der Versicherung meldest und die Unfallsituation beschreibst, machen die das mit der Gegenversicherung aus.

Wenn Deine Kontrahentin ihren Nissan nicht versichert hat oder offensichtlich nicht die Halterin ist, hast Du sehr gute Karten, selbst wenn Du schuld bist.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Jap alleine das ist schon so ein Punkt

Schaden der Versicherung melden. Die des Gegners.

Unfallbogen detailliert ausfüllen.

Gegebenfalls schaltet die versicherung ein Gutachter hinzu.

Auf dessen bericht warten.

Unzufrieden mit dem Ergebnis? Anwalt hinzu ziehen

Schlicht und ergreifend - wende Dich an ihre Versicherung ( über die dieses Fahrzeug versichert ist ) und achte genau auf Deine Formulierungen im Schadenbericht.

Falls Du ihre Versicherungsdaten nicht kennst:

https://www.gdv-dl.de/dienstleistungen/zentralruf-der-autoversicherer/

Arbeite im Bedarfsfall mit Zeichnungen um die Situation zu verdeutlichen.

Dann kann und wird die Versicherung "festlegen" wer wie anteilig "Schuld" hat.

Wenn Du keine Rechtschutzversicherung hast solltest Du gut überlegen, ob sich eine juristische Auseinandersetzung rechnet.

Sie kreuzt deine fahrbahn also hat sie kein vortritt und sie haftet für den entstanden Unfall

Ich hatte auch so einen fall fall wo der verursacher versucht hat seine schuld abzustreiten

Mache nicht den gleichen fehler wie ich

Ruf die polizei und erzähl was passiert ist

Die polizei kennt sich da aus und wird schnell merken warum der verursacher seine schuld abzustreiten versucht

Danke für eure schnellen und lieben Antworten.

Keine Polizei gerufen?

Melde den Vorgang deiner KFZ-Haftpflichtversicherung, die kümmert sich um alles weitere

Die Polizei kam nach einer Stunde. Die Unfallgegnerin wurde gefragt ob die Polizei den Unfall aufnehmen soll und sie verneinte. Ich würde nicht gefragt und um ehrlich zu sein war es das erste Mal für mich. Ich habe beiden Versicherungen den Schaden gemeldet ein gutachter ist auch schon beauftragt. Gestern habe ich mal bei Ihrer Versicherung angerufen und die meinten dass sie sich ihrer Schuld nicht bewusst ist. Sollte ich einen Anwalt einschalten?

@JennyCarina

Wenn du einen Anwalt hast würde ich ihn beauftragen wenn du aber keinen hast wäre es zu teuer, aber trotzdem empfehlenswert

Es ist nicht deine Schuld wenn sie in deine Spur fährt

das wäre schade wenn sie Recht hätte obwohl sie im Unrecht ist

@JennyCarina

Du braucht erst mal keinen Anwalt. Meistens regelt das die Versicherung von dir mit dem Unfallgegner.

Autounfall bei Kaufland. Versicherung zahlt nur 50% des Schadens. Was tun?

Guten Abend,

ich bin auf dem Parkdeck von Kaufland angefahren wurden. Der Unfallverursacher fuhr deutlich zu schnell, (zwei Zeugen vor Ort haben das zu 100% bestätigt). Dazu kommt, dass ich von rechts mit Schritttempo gekommen bin, sprich hier greift die "Rechts vor Links" Ordnung (beides wurde ebenfalls von denselben Zeugen bestätigt). Bei der Einfahrt zu Kaufland steht auf den Schildern das hier die StVO. Gilt. Als die Polizeibeamten eingetroffen sind, hieß es nur "Wir sehen beim ersten Blick, wer hier der Schuldige ist (sie sprachen vom Unfallverursacher). Der Schaden an beiden Autos war hoch, vor allem an meinem (Gutachter hat Totalschaden festgestellt). Die Polizeibeamten haben mit Ihrem Equipment ausgemessen, dass der Unfallverursacher mind. 30km/h gefahren ist. Dieser befuhr die sogenannte "Hauptzufuhrstraße" (das ist die Fahrbahn die zur Ein- und Ausfahrt gilt). Dort dürfen dementsprechend keine Fahrzeuge Parken, ausschließlich Fahrbahnmarkierungen sind dort enthalten, keinerlei Parkplatzmakirungen. Ich Kamm aus einer sogenannten "Seitenstraße" und wollte mich um eine neue Runde zu Fahren auf der Suche nach einem freien Parkplatz in diese Hauptzufuhrstraße vorschriftlich einordnen (sonst könnte man ja fahren wie beim Autoscooter).

Ich fasse zusammen:

Zwei Zeugen bezeugen, dass ich von rechts mit Schritttempo auf die Hauptzufahrtsstraße fahren wollte und das der Unfallverursacher viel zu schnell gefahren ist. Auf den Schildern steht das dort die StVO gilt. Das Gutachten wurde abgeschlossen mit dem Fazit: Totalschaden!.

Die gegnerische Versicherung sieht das anders:

"Entgegen ihrer Ansicht gilt die Regelung des § 8 StVO auf dem Parkplatzgelände nicht. Daran ändert auch die von dem Eigentümer aufgestellte Beschilderung nichts. Vielmehr ist hier lediglich das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme gemäß § 1 Abs. 2 StVO maßgebend. Ein eindeutiger Straßencharakter der Fahrgassen, welcher hier zu einer anderen Bewertung führen könnte, liegt nicht vor. Wir verbleiben daher bei unserer bisherigen Haftungsquote von 50%"

Ich habe keine Rechtschutzversicherung. Mein Gutachter hat seinem Anwalt diesen Fall weitergeleitet, ohne dass ich etwas in dieser Hinsicht unterschrieben habe. Für mich war das ein normaler Prozess. Dieser steht auch in Kontakt mit mir, allerdings ist er 100% davon überzeugt, dass ich keine guten Chancen habe die gesamten 100% zu bekommen. Er ist der Meinung, dass am Ende ein Minus bei rauskommt, und rät mir ab vor Gericht zu gehen. Die Frage ist, was Soll ich davon halten????????! Soll ich einem Anwalt widersprechen, weil ich ihn nicht selbst aufgesucht und damit beauftragt habe?

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Schuldfrage nach Auffahrunfall

Hallo, ich hatte gestern einen Autounfall. Folgende Situation ist passiert: Ich fuhr mit meinem Fahrzeug auf einer geraden Straße. Plötzlich fuhr der Linksabbieger auf der Gegenfahrbahn los und will in die Seitenstraße einbiegen. Dieser blieb jedoch mitten auf der Fahrbahn stehen, da Fußgänger den Zebrastreifen der Seitenstraße überquert haben und blockierte meine Fahrbahn. Ich musste stärker abbremsen und kam zum Stillstand. Daraufhin ist mir mein Hintermann aufgefahren. Kein großer Schaden, jedoch sehr ärgerlich. Der Unfallverursacher, der meine Fahrbahn blockiert hatte ist abgehauen.

Jetzt die Frage: Wer ist schuldig? Vom Ding her ja der, der die Straße blockiert hat, jedoch ist der ja abgehauen. Auf Nachfrage die Polizei zu rufen hat der Unfallgegner verneint. Nach einigen Recherchen von Auffahrunfällen habe ich gelesen, dass der Hintermann einen so großen Abstand halten muss, damit auch bei so einer Situation er rechtzeitig bremsen kann. Wahrscheinlich war sein Abstand zu mir nicht ausreichend? Daher müsste der Auffahrende ja schuldig sein. Auf Nachfrage nach seinen Versicherungsdaten war er ziemlich erregt, Zitat: "Was ist dein Problem jetzt"?

Ein Freund von mir, Polizist hat mir auch recht gegeben, jedoch wollte ich den Rat anderer nochmal einholen. Habt ihr vielleicht ein Tipp, was als nächstes am besten zu tun ist? Habe durch den Zentralruf der Autoversicherer seine Versicherung herausbekommen. Soll ich einfach Schadenersatzantrag stellen? Ich bin mir da ziemlich unsicher.

Danke für Eure Meinung!

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