Unfallversicherung für Pflegebedürftige?

3 Antworten

Solange er nicht entmündigt ist und einen Betreuer hat, kann er auch noch Verträge abschließen. Allerdings steht ihm natürlich das 14-tägige Widerspruchsrecht zu, das du ja offensichtlich genutzt hast.

Mir geht es hauptsächlich darum, ob eine Unfallversicherung überhaupt Sinn macht, bei so einem Krankheitsbild. Da er schon 90% GdB hat (Sehkraft ist schon betroffen), werden die bei einem anrechenbaren Unfall gegengerechnet. z.B. ein Auge verloren = 50%. 90% werden von den 50% wieder abgezogen, bleiben noch 10% für die Berechnung der Invaliditätssumme, die eh nur 125000 war.

@TKausE

Macht sie nicht, aber jedem Mensch ist es erlaubt, Geld auszugeben wofür er möchte ...

Es gibt schon seit Jahren keine Entmündigungen mehr.

@Griesuh

Wie nennst du es dann heute, wenn jemand für nicht geschäftsfähig erklärt wird ?

Jedes Haustürgeschäft kann mit 14 tägiger Frist rückgängig gemacht werden.

Insbesondere dann, wenn so ein Fall wie der bei euch vorliegt.

Dieser Vertreter hat sich rechtswidrig Leistungen erschlichen.

Auch mit einer Pflegestufe 1, 2 oder 3 bist du noch lange nicht Geschäftsunfähig. Lieg aber eine Demenz vor, so kann von einer Geschäftsunfähigkeit ausgegangen werden.

Unabhängig davon, solltet ihr schnellstens für den Onkel zumindest Vollmachten für die Erledigung geschäftlicher, Vertraglicher und gesundheitlicher Belange so wie über das Aufenthaltsbestimmungsrecht in angriff nehmen, oder aber ihr beantrag eine amtl. bestellte Betreuung. Bettreuer kann jeder werden das das 18. Lebensjahr vollendet und geistig wie körperlich dazu in der Lage ist.

Denn ohne diese Vollmachten dürft ihr nichts für eueren Onkel entscheiden.

Gemäss §4 der AUB (Allgemeine Undallversicherungsbedingungen ) liegt / lag vermutlich gar keine Versicherbarkeit vor!

AUB - (Pflege, Unfallversicherung)

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